CD-Reviews
Eine relativ junge Band aus Polen in der Doom-Death-Metal-Szene. DEATH HAS SPOKEN wurden 2017 gegrundet. „Elegy“ ist ihr drittes Album. Eine Elegie wird verfasst, um den Verlust einer bestimmten Person zu betrauern. Dies entspricht perfekt dem Albumcover und Layout von Marcian Grygoruk. Das Album besteht aus acht Liedern, darunter ein Cover von AGALLOCH. Das Album ist voller Emotionen und eine Fortsetzung ihrer vorherigen Werke.
„I’ve already lost the knowledge of myself between melancholy and death condition of shadow and doubt”, sind die Verse, die die Atmosphäre des Albums am besten beschreiben.
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- Ivona
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Die Horror-Metaller DEATH SS aus Pesaro in Italien existieren bereits seit 1977 und bringen 2025 ihr elftes Album auf den Markt. Gleich der sakrale Opener „Ave Adonai“ ist ein hypnotischer Gänsehautsong aus dem Bilderbuch. Der nachfolgende Track „Dustified Sinner“ ist da weitaus eingängiger angehaucht uud erinnert an ALICE COOPER. “Possession“ ist ein Up-Tempo-Knaller mit gespenstigen Keyboardsounds. Ebenfalls sehr eingängig. Die Kauzigkeit der Vergangenheit ist trotzdem irgendwie noch spürbar, schwebt sozusagen über allem.
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- Ralf
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Wer auf AOR-Rock der Achtziger Jahre in Reinkultur steht, wird neben JOURNEY, BOSTON oder FOREIGNER keinesfalls an SURVIVOR vorbeikommen. Auch wenn der mainstreamlastige Pop zu dieser Zeit immer größeren Einfluss auf die Rockstrukturen hielt, brachte diese Dekade nun einmal die erfolgreichsten, massentauglichen Alben zutage. Und mit SURVIVOR ist auch einer der stimmgewaltigsten Sänger dieser Dekade, Jimi Jamison, der Dave Bickler ersetzte, unabdingbar verknüpft. Der charismatische Mann, der bereits 2014 viel zu früh im Alter von nur 63 Jahren starb, verfügte über ein gigantisches Stimmvolumen und sang vor seinem Einstieg zu SURVIVOR und damit verbundenen Platin-Auszeichnungen bei klassischen Hardrock-Bands wie COBRA und TARGET. Zudem lehnte er 1989 das Angebot ab, Nachfolger von Ian Gillan bei DEEP PURPLE zu werden.
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- Ebi
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Auf die Band STELLVRIS bin ich vor einigen Wochen, soweit ich das beurteilen kann, ohne besonderen Vorsatz aufmerksam geworden. Hilfreich war vermutlich die Erwähnung von Christoph Wieczorek als Produzent der vorliegenden EP, denn da kann man sich wenigstens sicher sein, dass man es mit einem astreinen Sound zu tun haben wird. Auch wenn ich EPs ja eigentlich nicht so sehr mag, ist die Hemmschwelle sich eine 5-Track EP anzuhören natürlich geringer als bei einem 13-Songs umfassenden Album.
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- Maik
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Bereits im August des letzten Jahres (2025) war für mich klar gewesen, dass ich meine mehrmonatige Schreibpause bei meinem/unserem Magazin mit einem Text zu dem neuen Album der saarländischen Band SURRENDER THE CROWN beenden werde. Ganz einfach deshalb, weil mich in den letzten 15 Jahren kaum eine andere Band mehr begeistern konnte als die, um die es hier geht, und weil deshalb natürlich auch die Erwartungen an das inzwischen fünfte Studioalbum „Travails“ (veröffentlicht am 19.09.2025) im Vorfelde nicht gerade gering waren, um es einmal maximal vorsichtig zu formulieren. Dass dieser Text dann schlussendlich bis zum 01. Januar 2026 wird warten müssen, das war im August natürlich noch nicht abzusehen, genauso wenig wie die Tatsache, dass die Band mit „Travails“ das unangefochten beste Album des Jahres 2025 abgeliefert hat.
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- Maik
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Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich J.B.O. zum allerersten Mal bei "Live aus dem Alabama" im BR sah. Das muss 1997 gewesen sein, also vor fast 30 Jahren. Damals hatte ich keine Ahnung, wer diese in rosa gewandete Truppe war, lachte mich aber schlapp bei Songs wie "Schlaf Kindlein Schlaf", "Ka Alde, Ka G'Schrei" und "Ein Guter Tag Zum Sterben". Mittlerweile existieren die Franken bereits seit 36 Jahren und verbreiten wie bereits in ihren Anfangstagen jede Menge Blödsinn. Am 09.01.2026 erscheint nun mit "Haus Of The Rising Fun" ihr bereits fünfzehntes Studioalbum. Da kann man schon mal auf die Idee kommen, dass den Erlangern so langsam die Ideen ausgehen könnten.
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- Matthias
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Wäre Graham Bonnet kein legendärer Sänger im Hardrock-Bereich, würde Bruce Dickinson (IRON MAIDEN) sicherlich nicht auf dem zukünftigen Soloalbum des Briten eine Gastrolle übernehmen. Graham Bonnet hatte ja bekanntermaßen die schwierige Rolle des Leadsängers bei RAINBOW im Jahr 1979 von Ronnie James Dio übernommen und wurde von Ritchie Blackmore in neue Gewässer des amerikanischen Mainstream-Hardrocks geführt. Egal wie man dazu steht; „Down To Earth“ wurde zu diesem Zeitpunkt RAINBOWs größter kommerzieller Erfolg mit den Hit-Singles „Since You`ve Been Gone“ und „All Night Long“.
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- Ebi
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Ein neues Lebenszeichen der Griechen DARKLON ist das mittlerweile dritte Album „Mind Reaper“. Ebenfalls ist ein neuer Sänger zu hören, der deutlich aggressiver singt, aber auch höher als der Vorgänger. Das bedeutet, dass die OMEN-Einflüsse kaum noch vorhanden sind. Vielmehr wird hier dem meist schnellen US-Power Metal gehuldigt. Beim furiosen Opener „In The Abyss“ fließt noch eine leichte „Painkiller"-Note mit ein. Der Titelsong ist US-Stahl pur mit einem geilen Chorus.
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- Ralf
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Wenn man sich die Zahl der Bands und Projeke, an denen er beteiligt ist, ansieht, könnte man denken es gäbe mehr als einen Max Cavalera. Mit SOULFLY, CAVALERA, GO AHEAD AND DIE und KILLER BE KILLED reden wir hier nämlich von ganzen Vier. Dabei hält es Cavalera mittlerweile gerne familiär, was man sowohl an CAVALERA als auch an SOULFLY deutlich sehen kann. Eng gesehen bestehen SOULFLY momentan eh nur aus Max Cavalera (Gitarre, Gesang) und seinem Sohn Zyon (Schlagzeug, Percussion). Dies bestätigt einmal mehr, dass SOULFLY mehr ein Projekt als eine feste Band sind. Drei Jahre liegen zwischen dem letzten Album "Totem" und dem am 24.10. erschienenen "Chama". Nun handelt es sich bei "Chama" um das portugiesische Wort für Flamme. Brennt das Feuer in Max noch oder haben wir es hier eher mit einem schwachen Glimmen zu tun?
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- Matthias
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Mit Livealben ist das immer so eine Sache. Im Prinzip kann man sie nur lieben oder hassen. Diejenigen, die ich liebe, kann man tatsächlich an einer Hand abzählen. Da hätten wir: "Live After Death" von IRON MAIDEN, "Decade Of Aggression" von SLAYER, "Rewind, Replay, Rebound: Live in Deutschland" von VOLBEAT, "British Disaster: The Battle Of '89 (Live At The Astoria)" von EXODUS und "One Crimson Night" von HAMMERFALL. Was ich jedoch komplett ablehne, sind jene sogenannten Livealben, bei denen die Band nicht vor Publikum spielte oder bei denen selbst ein absoluter Laie merkt, dass da im Studio heftig nachbearbeitet wurde. Für welchen Weg haben sich nun ERADICATOR bei ihrer allerersten Live-Scheibe "Alive In The Dead Eye Of The Vortex" entschieden?
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- Matthias
- Kategorie: CD-Reviews
Weiterlesen: Eradicator - Alive In The Dead Eye Of The Vortex
Ich weiß nicht, ob es in Berlin gerade kalt ist, aber beim Hören dieses Albums ist mir in Hannover sehr kalt. COLD IN BERLIN kommen eigentlich nicht aus Berlin. Die Band wurde 2010 in London gegründet. Zuerst spielten sie eine Post Rock/Death Rock-Kombination und wechselten später zu einer Stoner/Doom/Gothic Metal Kombination. Heutzutage bieten sie Post Metal/Post Punk/Cold Wave. Nach einer sechsjährigen Pause veröffentlichen sie das Album „Wounds“.
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- Ivona
- Kategorie: CD-Reviews











