CD-Reviews
Eine der Highlights des vergangenen Jahres 2019 darf nicht unterschlagen werden. Die Rede ist vom zweiten Longplayer der Doomer ORODRUIN aus den US of A. Nach sechzehn Jahren wird endlich der Nachfolger des kultigen Debüts "Epicurean Mass" herausgebracht. Ein sehr stimmiges Album, welches das Genre natürlich nicht revolutionieren wird. Das ist in der heutigen Zeit auch kaum möglich, noch nötig.
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- Ralf
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Für eine saarländische Institution legen JOHNBOY nahezu eine Bilderbuchkarriere hin. Seit 2005 machen sie die Bühnen großzügig um das gesamte Einzugsgebiet des Saarlandes, wenn sie denn nicht gerade eine neue Platte aufnehmen. So geschehen vor ziemlich genau zwei Jahren, jetzt steht sie endlich kurz vor der Veröffentlichung. Wieder alles in Eigenregie angeleiert ist „Momentum“ ein ganz schön schwerer Batzen Heavy Rock geworden, der locker in der internationalen Szene Anerkennung finden könnte.
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- Jochen
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DAWN OF SOLACE sind eigentlich schon eine relativ alte Band. 2005 wurde die Band bzw. das Projekt von Tuomas Saukkonen (BEFORE THE DAWN) gegründet, da dieser Songs geschrieben hatte, die nicht so recht zur eigentlichen Band passen wollten. 2006 erschien dann das Debüt „The Darkness“ und dabei sollte es auch erst einmal bleiben. 2013 wurde die Band dann schließlich aufgelöst und von WOLFHEART abgelöst. Doch nun, 7 Jahre später sind DAWN OF SOLACE, die immer noch eher ein Projekt als eine Band sind, wieder mit einem neuen Album zurück – dem zweiten in 14 Jahren.
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- Anne
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Im Moment scheint es, als wenn der Markt mit EPs regelrecht überschwemmt würde. Jeden Monat gibt es eine mittlerweile schlicht unüberschaubare Anzahl neuer Veröffentlichungen in diesem Format. Inzwischen frage nicht nur ich mich, wer denn bitteschön all diese Scheiben kaufen und natürlich auch hören soll. Klar spricht prinzipiell nichts dagegen, wenn eine Undergroundband, die vielleicht nicht gerade mit einem Riesenbudget gesegnet ist, zu dieser Methode greift, um sich den potenziellen Hörern vorzustellen, was ja per se nicht falsch ist. Auch mit der Aussage, dass man den Fans mit einer EP die Wartezeit auf ein komplettes Album verkürzen möchte, kann ich noch einigermaßen leben.
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- Matthias
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Dass ein Album cool, gleichzeitig aber auch nicht besonders herausragend sein kann, dafür liefern diese holländischen Jungs einen Beweis. An ihrem Rock n Roll und Punk Mix irgendwo zwischen DANKO JONES und TURBONEGRO gibt’s erst mal nix zu mäkeln, das kann man so machen und gerade die Arbeit der beiden Gitarristen „Gustav Von Shredivarius“ und „Rampage Delicious“ kann sich auf diesem Album hören lassen.
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- Maik
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Die Schweden MINDLES SINNER haben in den Achtzigern mit „Master Of Evil“ und 'Turn On The Power' zwei Klassikerscheiben veröffentlicht. Unter dem Namen MINDLESS gab es noch die gute „Missin' Peaces“-Scheibe, danach war Schicht im Schacht. Die 2015er Comebackscheibe in Originalbesetzung „The New Messiah“ war meiner Meinung der stärkste Band-Output bisher und schlug das frühere Material sogar. Ein Auftritt beim KEEP IT TRUE XVIII zeigte die Band in Hochform und kam in Form der Liveplatte Live-Album ´Keeping It True´ zu Ehren.
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- Ralf
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Nichts Neues aus dem Hause MIDNIGHT. Satan sei Dank! Denn keiner will von dem Soloprojekt irgendwelche Kursänderungen vernehmen. So bekommen wir auch beim vierten Album einen rohen Batzen Punk und Rock aus der Hölle geboten. Und trotz aller Beständigkeit wirkt „Return By Blasphemy“ frisch und unverbraucht.
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- Jochen
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NATHAN GRAY ist der Inbegriff eines Musikers, der sich mit der Zeit, von Veröffentlichung zu Veröffentlichung, weiterentwickelt. Oft ist das ja für die Fans sehr enttäuschend, da diese eine Band / einen Künstler mit einer bestimmten Richtung verbinden, aber hin und wieder ist eine Veränderung ja auch etwas Gutes. Die EP "NTHN GRY" war ja noch sehr elektronisch angehaucht, das erste Full Album "Feral Hymns" hingegen ja dann doch eher sehr reduziert und ruhig gehalten, was auch textlich der Stimmung der Songs entsprach.
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- Sabrina
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Bei diesem Album wird meine Objektivität mal wieder schwer auf die Probe gestellt. Glaubt man Herrn Windstein, wie viel Herzblut und Leidenschaft in all die zahlreichen Schaffensjahre gesteckt wurden, wundert es einen auch nicht, wenn man zurecht stolz auf das Resultat ist und nun erhobenen Hauptes die Reaktionen einfängt.
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- Jochen
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Als Paul Di’Anno 1977 bei IRON MAIDEN einstieg, mit denen er 1980 das selbstbetitelte Debüt und 1981 „Killers“ veröffentlichte, hätte er sicher nicht einmal im Traum daran gedacht, dass er 29 Jahre später bei einem Volksfest in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Waltrop auf der Bühne stehen würde. Man kann sich sicher fragen, wo IRON MAIDEN, deren Karriere nach dem Rauswurf Di’Annos 1981 mit seinem Nachfolger Bruce Dickinson geradezu durch die Decke ging, heute stehen würden, wäre der mittlerweile 61-Jährige noch ihr Sänger. Doch das Leben von Paul Di’Anno als bewegt zu bezeichnen grenzt schon beinahe an Untertreibung.
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- Matthias
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Weiterlesen: Paul Di Anno - Hell Over Waltrop - Live In Germany
Was macht man als Musiker, wenn man schon die eigene Gattin in der Band hat, ein eigenes renommiertes Tonstudio besitzt und einem dazu noch viele Ideen im Kopf rumspuken, die man aber in der eigentlichen Band nicht unterkriegt? Richtig, man macht noch eine Projektband auf, und um das Ganze möglichst sicher und unkompliziert zu gestalten, im ganz kleinen Rahmen.
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- Jochen
- Kategorie: CD-Reviews
