Magazin

NIGHTMARE können einem echt leidtun. Gegründet wurde die Band schließlich bereits 1979. Doch die Karriere der Franzosen ist voller Tragödien und geprägt von Pleiten, Pech und Pannen. Von 1988 bis 1999 lag man gar komplett auf Eis. All diese Umstände dürften ein Grund dafür sein, dass nur wenige Leute außerhalb Frankreichs die Band überhaupt kennen. Ausgerechnet nach ihrem, meiner Meinung nach, stärksten Album „Aftermath“ (2014) verließen Sänger Jo Amore und Schlagzeuger David Amore die Truppe. Und das Besetzungskarussell begann sich zu drehen. Besonders die Position hinter dem Mikrofon entwickelte sich zum Problem. Mit Magali Luyten (LYRA) veröffentlichte man 2016 „Deadsun“. Die Belgierin blieb immerhin bis 2019. Auf sie folgte Madie alias Marianne Dien (FAITH IN AGONY) mit der man das 2020er Werk „Aeternam“ veröffentlichte.

Das neue Album „Hubris“ der Schweizer AKROASIS stellt eine Steigerung gegenüber dem Debüt dar. Die Songs sind trotz Abwechslung und Komplexität eingängiger geworden und kommen mehr auf den Punkt. Am Mikro gibt’s einen Neuzugang zu vermelden. Der neue Mann ist etwas vielseitiger als sein Vorgänger und hat die ganze Palette an Growls, Screams und Shouts drauf. Es pendelt musikalisch immer noch zwischen Melodic Death und technischem Thrash Metal.

Echten Heavy Metal aus Kiel gibt’s hier auf die Ohren. INNER AXIS scheinen große Filmfreaks zu sein, dies lässt sich ihren Songiteln entnehmen. Von "Evil Dead" über "300", "MANDALORIAN" bis hin zu "Master & Commander" ist alles dabei. Die Mucke ist eine Art saueingänger Traditionsmetal, oft an der Grenze zum Tralala. Rein technisch gibt’s nichts zu bemängeln.

„Und täglich grüßt das Murmeltier“. Was ich damit sagen will? Nun, wer uns beim Neckbreaker eine Promo schickt, der muss sich der Tatsache bewusst sein, dass es sich hier um ein Non-Profit-Magazin handelt. Das bedeutet, dass wir im Gegensatz zum Metal Hammer, Rock Hard oder Deaf Forever keine hauptberuflichen Journalisten sind, sondern jeder von uns noch einem ganz normalen Job nachgeht. Da muss man sich also Zeitfenster freischaufeln, um sich mit den Alben zu befassen und ein Review zu schreiben. Das nur nebenbei als Erklärung warum es manchmal länger dauern kann.

Unterkategorien

Wir benutzen Cookies
Für optimalen Benutzerservice auf dieser Webseite verwenden wir Cookies. Durch die Verwendung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden