PATRIARCHS IN BLACK, das Doom-Projekt von dem ehemaligen TYPE O NEGATIVE/DANZIG-Schlagzeuger Johnny Kelly und dem Gitarristen und Songschreiber Dan Lorenzo (HADES/NON-FICTION) geht in die nächste, vierte Runde.
„Home“ ist um einiges vielseitiger als der Vorgänger. Besonders wenn die melancholische Seite zum Vorschein kommt, fühle ich mich am Wohlsten. Bestes Beispiel „The Call“ mit Karl Agell (THE SKULL/ LEGIONS OF DOOM ), ein intensiver Trip, der unter die Haut geht. Genauso verhält sich das bei der Halbballade „Celestial Yard“. Wenn ich sage, balladesk, bedeutet das nicht ohne Biss. Aber zumeist herrschen hier feiste Doomwalzen mit verschiedenen Sängern und Stimmungen. Die Handschrift von Lorenzo ist dabei immer präsent, so charakteristisch sie auch sein möge. Wobei ich die ganzen Core- und Kracheinflüsse zuerst etwas gewöhnungsbedürftig fand. Meine bevorzugte Doomsparte, die „Epic“-Variante, wird hier nicht bedient. Dennoch kann ich mich dem Charme der teils sehr fesselnden Kompositionen nicht entziehen, wobei das Album insgesamt etwas kürzer hätte ausfallen können. (Ralf)
Bewertung:

7,5 / 10
Anzahl der Songs: 15
Spielzeit: 57:30 min
Label: Metalville Records
Veröffentlichungstermin: 15.08.2025
