CD-Reviews
Aus der Band WOLFEN gingen WARWOLF hervor. Diese gehen nicht mehr so thrashig vor, sondern sind eher im Power Metal heimisch. Das mit einer gehörigen IRON MAIDEN-Schlagseite versehen und auch mit teutonischem Stahl ala RUNNING WILD/GRAVE DIGGER. Diese Mischung kann man auf „The Final Battle“ bestaunen, dem mittlerweilen 3. Album der Kiegswölfe.
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- Ralf
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Wäre das Leben ein Videospiel, dann wäre der "Gott des Schmerzes" wohl der sogenannte Endgegner. Besonders scharf wäre ich dann allerdings nicht auf eine Begegnung mit diesem Zeitgenossen. Denn so wie DEIMOS' DAWN ihn im Titelsong ihrer bereits am 25.10.2024 veröffentlichten EP "God Of Pain" beschreiben, ist der Typ alles andere als umgänglich. Dafür geht der Song mit seinen SLAYER-, SEPULTURA- und KREATOR-Einflüssen umso besser ins Ohr. Über Sänger Marc Grewe noch viele Worte zu verlieren, ist eh absolut unnötig. Der Mann ist und bleibt eine Legende.
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- Matthias
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Irgendwie hat der Hardcore in den letzten Jahren ganz schön Federn gelassen. Damit meine ich, dass in den letzten vier bis fünf Jahren, vielleicht noch mit Ausnahme des 2019er "Get Loud!" von AGNOSTIC FRONT und "Weight Of The False Self" (2020) aus dem Hause HATEBREED, nichts wirklich Relevantes veröffentlicht wurde. Wo bitte sind die MADBALLs, SICK OF IT ALLs und H2Os dieser Welt abgeblieben? Als dann KINGS NEVER DIE mit "All The Rats" 2023, und damit vier Jahre nach ihrer Gründung, ihr Debüt veröffentlichten, war meine Vorfreude groß. Denn immerhin sind hier ehemalige Mitglieder von DOG EAT DOG, WISDOM IN CHAINS und MUCKY PUP am Start, sodass viele schon wieder den Begriff Allstarband in den Ring warfen. Leider wurden wir mit dem Debüt nicht bemustert.
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- Matthias
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Es ist doch immer wieder erstaunlich, an was die Leute sich hochziehen. Oder anders ausgedrückt: Über was manche sich so alles aufregen. So zum Beispiel über das Cover des am 17.01. erschienenen neuen GRAVE DIGGER Werks „Bone Collector". Ja, ein Blinder mit einem Krückstock sieht, dass das Bild KI-generiert ist und ein „echter" Künstler hätte da sicher mehr rausholen können, allerdings bin ich der Ansicht, dass ich in den auch schon fast vier Jahrzehnten, die ich jetzt diese Musik höre, schon viel schlimmere Cover gesehen habe. Und die wurden von Menschenhand erschaffen! Das Motiv passt zur Band und zur Musik und Ende.
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- Matthias
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Unabhängig davon in welcher Besetzung sich G3 seit 1996 zusammenfand; G3 stand immer für eine Art „heilige Dreifaltigkeit“, wenn es um instrumentale Rockgitarren-Musik der Superlative ging. Jetzt kehrt das „Six String Wonder“ Joe Satriani mit dem G3-Tourkonzept der Anfangstage und der daraus resultierenden Scheibe „G3 Reunion Live“ zurück, die am 31. Januar 2025 weltweit bei earMUSIC erscheint. Das Album enthält das Beste von Joe Satriani, Eric Johnson und Steve Vai auf ihrer ausverkauften US-Tour 2024.
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- Ebi
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Im Jahr 2023 wagte die Symphonic-Metal-Band DELAIN mit dem sehr erfolgreichen Comeback Album „Dark Waters“ einen Neustart mit stark veränderter Besetzung. Große Beachtung fand dabei die bis dahin wenig bekannte Sängerin Diana Leah, die ein starkes Debüt hinlegte. Nun legen DELAIN mit der EP „Dance With The Devil“ nach.
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- Frank
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SACRIFICE, die Kanada-Legende, is back. Und wie! Nachdem seit dem letzten Werk „The Ones I Condemn" 16 Jahre ins Land gezogen sind, hatte ein neues Album wohl niemand auf dem Schirm. Ich auch nicht. Aber, dass mich das neue Werk „Volume Six“ dermaßen abholen würde, hätte ich nie für möglich gehalten.
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- Ralf
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HOLLOW aus Schweden wurden 1995 gegründet und brachten es in ihrer Laufbahn auf vier Studioalben. Doc Gator Records bringen die beiden „Modern Cathedral“ von 1998 und „Architect Of the Mind“ von 1999 das erste Mal auf Vinyl heraus. Und das in remasterter Form, da die CD-Produktionen damals soundlich doch etwas zu wünschen übrig ließen.
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- Ralf
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Weiterlesen: Hollow - Modern Cathedral/Architect Of The Mind
1992 war alles andere als ein gutes Jahr für den Thrash Metal. Längst war der Grunge-Hype auch dort angekommen und nicht wenige Bands lösten sich auf oder passten ihren Sound entsprechend an. Auch SODOM wurde von ihrem damaligen Label nahegelegt, sich doch bitte etwas einfallen zu lassen oder noch besser, einfach eine Art Teil 2 ihres 1989er Erfolgsalbums „Agent Orange“ einzuspielen. Wer allerdings Tom Angelripper oder den damaligen Schlagzeuger Chris Witchhunter kennt oder kannte, dem sollte eigentlich klar sein, dass genau das nicht passieren würde. Doch SODOM hatten noch ganz andere Probleme. Nach der Veröffentlichung von „Better Off Dead“ (1990) stand man erneut ohne Gitarrist da, da Michael Hoffmann die Band Richtung Brasilien verließ. Auch zwischen Angelripper und Witchhunter war längst nicht mehr alles im grünen Bereich. Doch die Entscheidung, einen komplett Unbekannten als neuen Gitarristen zu verpflichten, traf man dann doch gemeinsam.
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- Matthias
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Weiterlesen: Sodom - Tapping The Vein (Deluxe Expanded Version)
„Manchmal kommen sie wieder.“ Nachdem Jo Amore und sein Bruder David 2015, und damit ein Jahr nach der Veröffentlichung des wirklich hervorragenden Albums „Aftermath“, NIGHTMARE verlassen hatten, habe ich mich immer mal wieder gefragt, was wohl aus ihnen geworden ist. Doch irgendwie verlor ich die beiden Musiker erstmal aus den Augen. Bis meine Frau dann irgendwann das Album einer Band namens KINGCROWN spielte und ich zu ihr sagte, dass ich diese Stimme von irgendwo kenne. Auf meine Frage, wer da singt, kam die Antwort: Jo Amore. Endlich wusste ich, was einer meiner absoluten Lieblingssänger im Bereich des Power Metal heutzutage macht.
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- Matthias
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In der heutigen Zeit kommt es leider nur noch selten vor, dass eine Band, noch dazu nicht nur in digitaler Form, eine Pressemappe versendet. Von daher gibt das von mir schon einmal einen kleinen Bonuspunkt. Danach frage ich mich, wie man auf einen derart „putzigen“ Bandnamen wie VIER METER HUSTENSAFT kommt. Allerdings ist das recht schnell erklärt. Für diesen ist nämlich die Tochter von Gitarrist Philipp „Phil“ Altenhofen verantwortlich, die ihrem Papa nach einem erkältungsbedingten Arztbesuch erklärte, dass der Arzt ihr genau das verschrieben hätte. VIER METER HUSTENSAFT stammen aus Düsseldorf und gründeten sich 2020, also mitten in der Pandemie.
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- Matthias
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Weiterlesen: Vier Meter Hustensaft - Kein Vergeben Kein Vergessen (EP)











