Fireborn - Dreamcatcher

Versteht mich bitte nicht falsch, aber irgendwie scheint es so, als ob Sängerinnen im Metal nur noch wie verhinderte Opernsängerinnen trällern oder nur noch grunzen würden. Natürlich hat das alles seine Daseinsberechtigung, aber seien wir doch mal ehrlich, irgendwann kann man die gefühlt millionste Kopie von Tarja Turunen oder Angela Gosow nicht mehr ertragen. Mal ganz abgesehen von all den Damen, die meinen, sich im harten Bereich versuchen zu müssen, aber einfach eine noch dünnere Stimme als BRITNEY SPEARS haben. Wo bitte sind denn die Doro Peschs oder Bonnie Tylers der Neuzeit? Ich vermisse einfach diese richtigen Rockröhren mit kräftiger Stimme. Aber es gibt Hoffnung. Denn neben Cat Rogers (LANKESTER MERRIN), gibt es da noch Jennifer Gruber von FIREBORN.

Die Band wurde 2016 unter dem Namen DISLIKE SILENCE gegründet und benannte sich 2019 in FIREBORN um. 2023 erschien mit „Reflections“ das Debüt, welches von Schmier (DESTRUCTION) produziert wurde und für erste Aufmerksamkeit sorgte. Am 23.01. erschien nun mit „Dreamcatcher“ der Nachfolger. Und was soll man sagen?

Dieser toppt „Reflections“ in allen Bereichen. Bereits der Opener „Dancing With The Villain“ verpasst einem einen heftigen Ohrwurm. Auch der Rest der insgesamt 11 Songs kann sich hören lassen. Hier hat Schmier, der erneut für die Produktion zuständig war, ganze Arbeit geleistet. Der Sound des Albums ist wirklich erstklassig. Neben der Stimme von Jennifer Gruber muss man auch die Instrumentalfraktion der Lörracher hervorheben, die hier ganze Arbeit geleistet hat.

„Dreamcatcher“ ist ein überzeugendes Stück Hardrock, das für jede Menge Hörspaß sorgt. (Matthias)

Bewertung:

Matthias5.5 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 43:20 min
Label: El Puerto Records
Veröffentlichungstermin: 23.01.2026

 

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