evoalgy damneduntodeathDa hatte ich mich als alter WARFARE bzw. TANK Fan doch wahrlich gefreut, als ich las, dass diese beiden alten Recken zusammen ein Projekt machen. Doch das ging leider gehörig ins Beinkleid.

EVO/ALGY - Wer ist das eigentlich, fragen sich wohl viele der jüngeren Leser? Zum einen hätten wir da Paul Evo, Kopf der Rüpel-Thrashpioniere WARFARE und Algy Ward (Alasdair „Algy" Mackie Ward) ehemals Sänger der NWOBHM-Helden TANK. Beide Bands haben zweifelsohne Metal-Geschichte geschrieben, kriegen aber bereits seit Längerem nichts mehr auf die Kette. Dieser Zusammenschluss ließ ja hoffen, dass sich die betagten Herren auf ihre Stärken und Wurzeln berufen. Das mit den Wurzeln kann man so stehen lasen. Die sind eindeutig im Punk zu suchen. Herausgekommen ist ein räudiger Bastard aus Punk & Metal, wie zu erwarten, allerdings haut einen das Material nicht vom Hocker. Es gibt 3 Coverversionen von MOTÖRHEAD, STATUS QUO und THE SAINTS zu hören. Diese klingen allesamt nicht berauschend. Man addiere noch 3 Eigengewächse hinzu und fertig ist diese kaum 23 minütige EP, die keine Sau braucht. Einfach lieblos runtergerotzt, keine Emotionen, keine packenden Parts oder gar mitreißende Riffs. Das ist sehr schwach und es wäre besser, wenn man sich auf die Rente konzentriert, denn die Uhr ist abgelaufen. (Ralf)

Bewertung: 3 / 10

Anzahl der Songs: 6
Spielzeit: 22:57 min
Label: High Roller Records
Veröffentlichungstermin: 10.07.2015

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