Eigentlich hätte dieses Konzert bereits am 30.10. stattfinden sollen, aber da wurde es in letzter Sekunde abgesagt, da Lemmy krank sei... glauben wir ihm mal, dass er nicht einfach eine Whiskeyflasche zuviel geleert hatte, da auch noch zwei weitere Konzerte ausgefallen sind...

Am diesjährigen Martinstag fuhr ein größerer Teil der Neckbreaker-Redaktion zur Releaseparty der neuen Desaster-Scheibe "Tyrants Of The Netherworld" runter nach Koblenz, der Heimat der Götter des deutschen Undergrounds. Und es sollte ein guter Trip werden...

Zunächst mal hieß es sich in Geduld zu üben. Ungefähr 90 Minuten später als geplant ging dann die erste Band auf die Bühne, da noch einiges an Equipment fehlte.

Vorweg das Positive:
The Metal God is back!
Aber damit hat es sich auch schon fast wieder.
Doch der Reihe nach...

Ich muss gestehen, dass ich mit dem Namen Zeromancer bis dato nicht besonders viel anzufangen wusste. Schon mal von gehört, aber mehr auch nicht. Das Quintett bot den leider nur ca. 150 Anwesenden einen ordentlichen 50-minütigen Industrial Gig. Zumindest dem Großteil des Publikums schien der Gig zu gefallen. Bei mir wich die anfangs frohe Erwartung schnell leichter Langeweile. Aber da der Sound sehr gut und die Stimmung ordentlich ins Rollen kam heißt es hier: Daumen hoch. Bewegungsmangel kann man den Jungs übrigens nicht bescheinigen. Ganz im Gegenteil, auf der Bühne herrschte niemals Stillstand.

Jawohl! Sie haben es wieder allen gezeigt!
AC/DC haben in der Kölnarena ordentlich eingeheizt und fast wie im Video "Fly On The Wall" alles in Schutt und Asche gelegt.
Aber von Anfang an...

Ich hatte mir glücklicherweise gleich von Anfang an einen Patz in der 1. Reihe gesichert, da es bereits bei Eternal Tears Of Sorrow ziemlich voll wurde. Zuerst hatte ich mich etwas gewundert: Eine Black Metal Band mit Sinergy und Nightwish? Aber da ich die letzte CD eh schon recht gut fand, freute ich mich umso mehr, als die ersten Töne zu hören waren. Ein ziemlich guter Gig folgte, das einzige, was vielleicht zu bemängeln wäre, war der absolut minimale Bewegungsradius der gesamten Band. Das Publikum reagierte, für mich überraschend, äußerst begeistert und bangte heftigst mit, und als EToS das Cover "Black Tears" spielten, fing die Stimmung an, richtig gut zu werden.

Es stand mal wieder ein Konzert im Mystery. Leider kamen die Leute nicht gerade in Scharen nach Oberhausen-Sterkrade. Gut 40 Unentwegte mögen es letztlich gewesen sein.

Als Griffin verhältnismässig pünktlich die Bühne betraten, war das Z7 noch ziemlich leer. Verwirrend war an der Band, dass der Sänger nach ca. dem 3. Lied den Bass zur Hand nahm und der vorherige Bassist nun Gitarre spielte. Ich hatte von der Band vorher noch nichts gehört, doch bis auf die Stimme des Sängers gefielen mir Griffin gut, besonders die Cover von "Wrathchild" von Iron Maiden und "Fuck like a beast" von WASP.

Das Nuclear Blast Festival Part IV machte an diesem Abend in der Zeche Carl Station. Und wie so oft in der letzten Zeit war der Laden bis unter die Decke gefüllt.

am 16.09.2000 in Düsseldorf (Spektakulum)

Es galt mal wieder dem Underground einen Besuch abzustatten und dies taten außer mir noch ca. 50 andere, das AJZ war also relativ gut besucht.

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