Gruppenzwang

dietotenhosen launedernaturnb mehrfachwertungEs mag sein, dass „Laune Der Natur“ am Endes des Jahres nicht das meistverkaufte Album in Deutschland sein wird, weil so ein Blondinchen, das besser in Russland geblieben wäre, dieser Tage auch was neues zum Kaufen anbietet, das ändert aber nichts daran, dass „Laune Der Natur“ das wichtigste deutsche Album des Jahres sein wird. Schließlich sind DIE TOTEN HOSEN nach über 35 Jahren im Geschäft und nach einigen Aufs und Abs in dieser langen Zeit so etwas wie eine Institution der deutschen Musiklandschaft, gleichzeitig steht man nach dem riesigen kommerziellen Erfolg mit dem letzten Album „Ballast Der Republik“ und der Single „Tage Wie Diese“, mit der man zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit und Campino darf wieder seine Runden durch die ganzen Talkshows der Nation machen.

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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #21033 1 Woche 1 Tag her
Sehe ich genauso, von den HOSEN kann man nichts mehr Neues erwarten, dafür liefern sie immer zuverlässig ab. Auch mir fielen sofort die angenehm unkommerzielle Herangehensweise und die introspektiven Texte auf. Wie anderswo geschrieben, ist das da wirklich persönlich, nur müssen es die Düsseldorfer nicht so heraus kehren.

Deep Purple inFinite cover 200nb mehrfachwertungSoll es wirklich so sein, dass wir hier der letzte Longplayer einer der größten Legenden der Rockgeschichte vorliegen haben? Es ist zumindest so angekündigt, dazu eine "Long Goodbye"-Tour, die hoffentlich noch lange andauern wird. Viele Bands haben schon ihren Abschied angekündigt und ebenso viele sind wieder zurück gekommen, im Prinzip rockten sie alle bis ins Grab, weil sie gar nicht anders können. Dabei war das vorhergehende Album "Now What ?!" nach acht Jahren schon so etwas wie eine Sensation, da man DEEP PURPLE bereits im Eigencovermodus wähnte. Mit dem haben sie ihren Status und ihre Klasse noch einmal untermauert und so gut aufgespielt wie zuletzt auf "Slaves And Masters". Was vermag nun das programmatisch betitelte "Infinite" noch zu bringen, das zehnte Studiooutput seit der Reunion, womit man so viele auf die Waage bringt wie in der frühen Karrierephase?

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blackstarriders heavyfirenb mehrfachwertungDas sie zuletzt ein wenig zweigleisig liefen, gibt ihnen die Möglichkeit, sich weiter von der berühmten Vorgänger-Band zu emanzipieren. Im letzten Jahr konnten die Herren ihr Faible für THIN LIZZY bei diversen Festivalauftritten ausleben und konnten sich nun beim Songwriting ganz auf das Thema BLACK STAR RIDERS konzentrieren. Hier bleib auch das Line-Up konstant, während bei THIN LIZZY mit Scott Travis und Tom Hamilton interessante Gäste dabei waren. Trotz des Intermezzos war man fleißig und schob nach einem noch kürzeren Intervall das dritte Album „Heavy Fire“ nach. Wie sehr kann sich die Truppe von ihrer Vergangenheit lösen und vor allem von welcher der Protagonisten?

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Overkill The Grinding Wheelnb mehrfachwertungWer liefert seit 1985 fast kontinuierlich geile Thrashalben ab und ist trotzdem nicht bei den Big Four dabei? Richtig, OVERKILL! Die bescheidenen Herren aus New Jersey reißen sich zwar kein Bein für diese Position aus, aber dennoch hätten sie es sich redlich verdient. Das beweist das mittlerweile 18. Studioalbum „The Grinding Wheel“, das seit kurzem das Lich der Welt erblickte. Wie ich schon dem Kollegen und Spätfan Pascal schrieb – wie kann man nach so vielen Jahren und so vielen Alben immer noch so geile Songs schreiben?

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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #20561 3 Monate 4 Tage her
Ja, "Horrorscope" war ja auch noch gut, aber trotzdem der erste Schritt in die falsche Richtung. Was "The Grinding Wheel" angeht, da gefallen mit die letzten von TESTAMENT als auch der Big 4 doch ein wenig besser.
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Jochen antwortete auf das Thema: #20560 3 Monate 5 Tage her
OVERKILL strotzen nur so vor Ideen auf diesem Album. Da kenn ich andere Bands, ja auch bei den Big 4, die das lange nicht so gut hinkriegen, traditionellen als auch modernen Metal einfließen zu lassen. Und "Horrorscope" war eines ihrer besten Alben meines Erachtens!
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Andreas antwortete auf das Thema: #20557 3 Monate 5 Tage her
Gerade das gefällt mir richtig gut. Es ist ein spannendes, abwechslungsreiches und dennoch ein schön thrashiges Album! :D
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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #20556 3 Monate 5 Tage her
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, mir verlassen OVERKIL zu sehr die klassischen Thrash-Pfade. Schwerer stumpfer, ein deutlicher Schritt Richtung "Horrorscope", und das war der Auftakt einer langen Durststrecke.

Kreator Gods Of Violence 200nb mehrfachwertungAls Band hat man es manchmal echt nicht leicht, ist doch jede neue Veröffentlichung mit einer gewissen Erwartungshaltung verbunden. Zählt man dann noch wie KREATOR zu den Größen seines Genres, können die Erwartungen teilweise schon beinahe utopische Dimensionen annehmen.Im Falle von „Gods Of Violence“ tragen nicht zuletzt die Printmedien eine gewisse Schuld an dem, was Fans und Hörer vom mittlerweile auch schon vierzehnten Album der Essener erwarten. Gab es doch unzählige Vorschusslorbeeren und wurde doch die Scheibe bereits Wochen vor der Veröffentlichung von zahlreichen Magazinen zum „Album des Monats“ gewählt oder gar schon jetzt zum besten Thrash Metal Album des Jahres 2017 erklärt.

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Jochen antwortete auf das Thema: #20493 3 Monate 2 Wochen her
Ich gehe mit euch konform bei dem Powerwolf-Vergleich und dem immergleichen Albumturnus. KREATOR waren bei mir bis zur "Coma Of Souls" herausragend, weil sie sich auch echt Gedanken gemacht haben, ihre Musik subtil in eine höhere Sphäre zu hieven, was ihnen auch gelungen ist. "Renewal" fand ich auch stark, wenn auch kein richtiges KREATOR mehr, "Outcast" und "Endorama" war dann schon nix mehr für mich, da zu weit weg, und mit "Cause For Conflict" versuchten sie schon, einfach nur noch brutal zu sein. Jetzt haben sie die Hymnen und symphonischen Elemente entdeckt und kommen davon nicht mehr runter, auch wenn sie weiterhin musikalisch höchsten Respekt verdient haben. Von Milles Liveauftritten will ich aber besser nicht reden.
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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #20482 3 Monate 3 Wochen her
Och ne, "Rene der Wal" ging gar nicht, zu Neunzigermäßig! Jetzt komme ich und finde die "Endorama" bärenstark!

Und da sind wir schon bei der Krux der Sache, denn ähnlich wie bei IRON MAIDEN mit "Somewhere In Time" versuchten KRETOR damals etwas, dass nicht überall ankam, also veröfentlichen sie heute wie IRON MAIDEN alle vier Jahre das ein und selbe Album. Das nutzt sich nicht nur mit der Zeit ab, das wird tatsächlich klanglich immer mauer. Das ist zwar Jammern auf verdammt hohem Niveau, doch an "Enemy Of God" mit dem Titeltrack, dem großen "Voices Of The Dead" und dem alles zerstörenden "Impossible Brutality" werden sie so nie mehr heran kommen.
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Matthias antwortete auf das Thema: #20479 3 Monate 3 Wochen her
Siehst, du Andreas? Da sind wir dann schon einer Meinung. ;-)
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Andreas antwortete auf das Thema: #20478 3 Monate 3 Wochen her
Ich werde bis an mein Lebensende mit Leuten über "Renewal" streiten, was ich als absolut geniales Album erachte! ;)
Matthiass Avatar
Matthias antwortete auf das Thema: #20477 3 Monate 3 Wochen her
Nun, wenn ich mir die anderen Bewertungen so ansehe, denke ich mir, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz so falsch liegen kann. ;-) Natürlich hat jeder andere Erwartungen an ein Album und ich denke auch, dass, wenn wir 20 Leute fragen, jeder die Scheibe anders hört. Nichtsdestotrotz respektiere ich die Meinung von Andreas. Wäre ja langweilig, wenn es nicht auch kritische Stimmen geben würde.
Andreass Avatar
Andreas antwortete auf das Thema: #20476 3 Monate 3 Wochen her
Ich glaube schon fast, ich hab ein anderes Album als Kollege Matthias gehört! Ich empfinde dieses Werk als so plump und auf "Nummer sicher". „Phantom Antichrist“ wirkt im Vergleich beinahe progressiv - ja, ich empfinde es sehr viel griffiger und abwechslungsreicher. Für mich hat Schnelligkeit nichts mit Härte zu tun. Der Aufbau der meisten Songs ist vorhersehbar und gleich gestrickt. Die Texte finde ich zu sehr schwarz weiß und über das Tribute (das hätte ich so gar nicht gesehen) "Fallen Brother" ist irgendwie so SABTON-mäßig albern. Naja für den konservativen Metalfan wird es wahrscheinlich wieder eine Offenbarung darstellen, was KREATOR hier abliefern. Alleine der Sound ist sowas von todkomprimiert, ich erahne in dem mittenlastigen Brei ab und an mal eine Hi-Hat oder Becken. ansonsten ein abstoßendes Gerappel.
Frei nach den Worten von Mille launisch gebrüllt, gibt es von mir ein: "Ich will, dass ihr euch alle gegenseitig umbringt!" - Mahlzeit
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Pascal antwortete auf das Thema: #20472 3 Monate 3 Wochen her
Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit der Platte und hätte auch nichts anderes erwartet. Für mich die logische und konsequente Fortsetzung von "Phantom Antichrist".

Dennoch muss ich an einigen Stellen schmunzeln, so hat "Fallen Brother" für mich einen Rhythmus, der in gewisser weise sehr stark an POWERWOLF erinnert. Mit dieser Meinung stehe ich sicherlich nicht alleine da. Der Refrain von "Satan Is Real" ist zwar eingängig, für mich aber dennoch etwas skurril. Die restlichen Tracks überzeugen mich auf ganzer Linie, dennoch kommt für mich kaum ein neues Album an "Hordes Of Chaos" ran.

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