Paths Of Possession - Promises In Blood PATHS OF POSSESSION kommen aus Florida und haben mit George "Corpsegrinder" Fisher keinen Unbekannten am Mikro. Wer jetzt allerdings direkt an den typischen Florida-Death denken muss, liegt falsch: Nach einem 1999 in Eigenregie produzierten Album und einer Split-CD präsentieren die 5 Amis auf ihrem ersten Full-Length Album einen Mix aus melodischem Bay Area Thrash und Schweden-Tod. Dabei zeigt sich auch "Corpsegrinder" Fisher recht variabel bei seinen Vocals und driftet hin und wieder in Bereiche ab, die man schon fast melodisch nennen kann.

Im Jahr 2000 wurde das Quartett THE PAST ALIVE gegründet und noch im gleichen Jahr konnte das erste Demo eingespielt und veröffentlicht werden. Zwei Jahre später wurde das erste vollständige Album "Deepest Inner" veröffentlicht und konnte gute Kritiken einfahren. Drei Jahre zogen inzwischen ins Land und es wird höchste Zeit für die Heilbronner den zweiten Longplayer nachzulegen.

Exodus - Shovel Headed Kill Machine Die Thrash Metal Legende EXODUS sorgte in der letzten Zeit nicht gerade für positive Schlagzeilen. Das Besetzungskarussel lief auf Hochtouren, besonders im Falle des Sängers Steve "Zetro" Souza, der unter unschönen Umständen die Band verließ. Mastermind Gary Holt blieb also nichts anderes übrig, als in kürzester Zeit eine neue Truppe zusammenzustellen, um das 7 Studioalbum "Shovel Headed Kill Machine" einzuprügeln...und der Name ist Programm: Dass er bei den Aufnahmen mächtig die Schnauze voll hatte, hört man dem Album schon in den ersten Takten an. Volle Deckung!

Anfang des Jahres verließ der Schlagzeuger Thomen "The Omen" Stauch überraschend Blind Guardian, vor allem deshalb, weil er mit der jüngsten musikalischen Entwicklung der Krefelder Bombast-Power Metaller nicht mehr zufrieden war, und sich zum alten BG-Sound zurücksehnte. Konsequenter Schritt, und was liegt da näher, als eine neue Band zu gründen, um eben jenem Sound zu fabrizieren, den Hansi Kürsch & Co. nicht mehr spielen wollten. Und so versammelte Herr Stauch schnell eine illustre Runde unter dem Namen SAVAGE CIRCUS, um eben das in die Tat umzusetzen. Mit von der Partie sind IRON SAVIOR-Mainman Piet Sielck an der Gitarre und als Produzent, sowie die Schweden Jens Carlsson (Vocals) und Emil Norberg (Gitarre), die schon mit ihrer Hauptband Persuader eindrucksvoll bewiesen haben, den alten Blind Guardian-Sound absolut drauf zu haben. Mit "Dreamland Manor" liegt nun, nur wenige Monate nach dem Split, bereits das Debütalbum vor.

DEATHBOUND sind seit ihrem 2003er Debüt "To Cure The Sane With Insanity" alles andere als unbekannt. Das Album konnte äußerst positive Kritiken einfahren und nun, zwei Jahre später, hauen die Finnen den Nachfolger "Doosmday Comfort" raus. Die Grinder und Deather dürfen sich schon mal warm anziehen.

ASTRAL DOORS - Raiders Of The Ark EP 2002 war das Geburtsjahr der schwedischen Band ASTRAL DOORS, als sich Joachim Nordlung (Gitarre) entschloss, mit einer Band „Back To The Roots“ zu gehen – d. h. den wirklich „klassischen“ (Heavy-) Metal von DEEP PURPLE, RAINBOW oder BLACK SABBATH wieder aufleben zu lassen – als mit Nils Patrik Johansson dann noch ein Sänger gefunden wurde, der wie eine Symbiose aus Ronnie James Dio und Tony Martin klingt, war der Erfolg vorprogrammiert. Ende 2003 stand das Debut „Of The Son And The Father“ in den Regalen und erst Anfang des Jahres legten ASTRAL DOORS den bereits erhofften und erwarteten Nachfolger „Evil Is Forever“ nach. Die Presse und die Metalgemeinde ist sprichwörtlich hin und weg – und so wirft das dritte Album (voraussichtlich: „Astralism“) bereits seine Schatten voraus, in dem die Band nun die 5 Track-EP „Raiders Of The Ark“ einschiebt.

Ah, eine Band aus Helsinki, mal was ganz neues ;-) SEAR wurden 2001 in der finnischen Hauptstadt gegründet. Nach den üblichen Wechseln im Bandgefüge konnte 2004 das Demo "Realm Of Lies Falling Down" veröffentlicht werden. Dadurch wurde Dynamic Arts Records auf die Band aufmerksam und nahm den Fünfer unter Vertrag. Alles ziemlich unspektakulär. Aber vielleicht gibt die Musik der laut Info angehenden Spitze der "satanic death / black metal scene" ja mehr her...

Cathedral - Garden Of Unearthly Delights CATHEDRAL zählen zu den namhaften Größen aus dem Doom-Bereich und veröffentlichen mit "The Garden Of Unearthly Delights" nun ihr achtes Studioalbum. Dabei klingt der Briten-Vierer um Sänger Lee Dorrian abwechslungsreicher als auf den Vorgängerscheiben und groovt sich durch moderne 71 Minuten scherfälliger und ultraheftiger Riffs.

Den guten Richard Andersson kennen einige vielleicht von seinen Bands Majestic, Time Requiem oder auch Space Odyssey. Nun hat der Keyboarder mit "The Ultimate Andersson Collection" sowas wie eine Best Of seiner drei Bands auf eine Scheibe gequetscht. Es ist aber keine bloße Zusammenstellung sondern die Stücke wurden bei der Gelegenheit auch ganz neu eingespielt und der Meister persönlich hat das alles produziert und das auch noch in seinen eigenen Lipton Studios.

1995 wurde die Band Apostasy gegründet, nach einem Demo und einem Album änderte die Band ihren Namen 1999 in UNBOUND. 2003 konnte mit "Beyond The Concrete" immerhin eine Mini-CD unter das Volk gemischt werden. 2004 begannen schließlich die Arbeiten an "Welcome To Annexia" und nun liegt das Werk (wieder eine Mini-CD) endlich vor.

Children of Bodom - Are You Dead Yet Die Finnen CHILDREN OF BODOM veröffentlichen mit "Are You Dead Yet?" ihr inzwischen fünftes Studioalbum und beweisen einmal mehr, wie wandelfähig die Hatecrew ist. Nur wenigen Bands gelingt es, ihren Stil dermaßen weiterzuentwickeln, dass man nur noch wenige Parallelen zu den früheren Alben sehen kann. Die einen mögen darin was Gutes sehen, andere wiederum nicht. Fakt ist: "Are You Dead Yet" wird die eingefleischte Fangemeinde des Finnen-Fünfers spalten...

Die Mitte 2002 von Gitarrist Deddy Andler und Sänger Jason Marks gegründetet Band SOMEWHERE INTO NOWHERE (später einfach kurz S.I.N.) konnte nur ein Jahr nach Gründung das erste Album veröffentlichen. Zwei Jahre später erscheint nun endlich das bereits 2004 eingespielte zweite Melodic Metal-Album "Equilibrium".

Nach überaus zahlreichen Auftritten sind THE MYSTERY schon lange keine Unbekannten mehr. Die 1996 gegründete Band veröffentlichte mit "...Where The Wind Blows Freedom" (2002) und "Facing The Storm" (2003) bereits zwei Scheiben in Eigenregie bevor dann ein Labelvertrag winkte und nun über TTS-Media-Musik das neue Album erscheint. Freunde von melodischem Metal dürfen schon mal den Geldbeutel zücken...

ALLEN-LANDE - The Battle Hinter dem Projekt ALLEN / LANDE stecken zwei der derzeit hochkarätigsten Sänger des Rock-/Metalbereichs: Zum Einen Russell Allen, der seit zehn Jahren bei den Prog-Metallern von SYMPHONY X das Mikro schwingt und zum Anderen Jörn Lande, der bei den noch recht frischen, aber umso erfolgreicheren MASTERPLAN denselben Job erledigt. Wenn dann die zugehörigen Songs noch aus der Feder (und der Gitarre… und dem Keyboard…) von Magnus Karlsson stammen, horcht man auch in der allerletzten Reihe auf, denn der Herr ist Mastermind, Songschreiber und Multi-Instrumentalist von LAST TRIBE und STARBREAKER, die ja in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls nur auf positive Resonanz stießen. Genug der Vorrede – riskieren wir ein Ohr voll hochgesteckter Erwartungen in das Album „The Battle“...

The Absence - From Your Grave Wenn man sich die Herkunft von THE ABSENCE anschaut und das damit vergleicht, was sie für Musik machen, werden einige wohl mit den Ohren schlackern: Die 5 Amis aus Florida haben sich dem Schwedentod der Marke Dark Tranquillity oder At The Gates verschrieben. Viel gehört hat man von den Jungs hierzulande allerdings noch nicht, denn mit ihrer 2004er Debüt-EP krallte sich die Band erst mal einen Plattenvertrag bei Metal Blade und beackert jetzt mit ihrem ersten Full-Length-Album "From Your Grave" die Welt...

Hypocrisy - Virus Songwriter, Produzent und Szene-Urviech Peter Tägtgren ist eigentlich immer schon ein Gütesiegel für neue Releases seiner Bands HYPOCRISY und Pain. Verstärkt durch Trommel-Horgh (ex Immortal) präsentiert Tägtgren auf dem neuen Output "Virus" ein erneuertes Line-Up, das dem Sound der Band auch sichtlich gut tut, allerdings wurde auch nicht die Chance genutzt, dadurch ein paar stilistische Neuerungen einzuführen, die "Virus" von den Vorgängeralben im positiven Sinne abheben könnten.

ANUBIS GATE - A Perfect Forever Erst seit 2001 spielen ANUBIS GATE zusammen – im April letzten Jahres gab es das Debutalbum „Purification“ – und nun schicken sich die Dänen um Bandkopf und Multi-Instrumentalist JesperJensen mit ihrem Zweitwerk „A Perfect Forever“ an, die durchaus positiven Reaktionen aus dem Vorjahr zu übertreffen und ein ordentliches Schüppchen nachzulegen. Getreu dem Motto „Don´t change a winning team“ ist sowohl besetzungsmäßig als auch bei der Produktion durch keinen Geringeren als Jacob Hansen alles beim Alten geblieben. Da kann man gespannt sein, was ANUBIS GATE 2005 an Sound zu bieten haben.

Über den Sinn einer Best Of Scheibe von BAI BANG kann man sicher geteilter Meinung sein. Nun ist das Ding der Schweden aber erschienen und bietet dabei einen 20 Songs umfassenden Überblick über die Bandgeschichte. Da die Nordeuropäer, die bereits mit Bands wie PRETTY MAIDS, SAXON und DIO auf Tour waren, bis dato gerade mal vier Alben veröffentlicht haben, kam ein nicht unwesentlicher Teil aller bisher veröffentlichten Stücke auf der "Best Of" zum Zuge.

Mit "Carved In Stigmata Wound" konnten SECRETS OF THE MOON ein vielbeachtetes Album veröffentlichen und diesen guten Eindruck durch viele hervorragende Shows nachhaltig bestätigen. Nun warten natürlich viele auf das nächste Album der Osnabrücker. Erstmal gibt es aber "The Exhibitions E.P.".

Mal kurz eine Bemerkung vorneweg: NEVERMORE ist eine Band gewesen, die bislang immer völlig an mir vorbei gelaufen ist, und nichts was ich bislang von ihnen gehört hatte konnte mich dazu bewegen, mich näher mit ihr zu beschäftigen. Bis jetzt. Denn mit ihrem sechsten Studioalbum können mich die fünf Amis urplötzlich absolut begeistern. Was sie jetzt groß anders als auf ihren bisherigen Alben gemacht haben, kann ich nicht sagen, Fakt ist jedoch, dass „This Godless Endeavor“ schon jetzt als eines der besten Metal-Alben des Jahres bezeichnet werden muß, denn was die Herren aus Seattle/Washington hier in einer knappen Stunde Spielzeit abgeliefert haben, dürfte so schnell kaum zu toppen sein.


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