velvetviper respicefinemNachdem es mit dem Namen ZED YAGO rechtliche Querelen gab, änderte man den Namen 1990 in VELVET VIPER um. Das letzte Lebenszeichen der Schlange "The 4th Quest For Fantasy" liegt bereits mehr als 25 Jahre zurück. Gitarrist Holger Marx und Jutta Weinhold wollen es noch einmal wissen und werfen ein Comeback-Album ins Rennen, das sich gewaschen hat. Die Magie alter Zeiten funktioniert noch immer.

Die schleppenden, Drama-Songs, die beschwörende Stimme, die Chöre – die Theatralik. Alles ist wieder da. Der Gesang von Jutta ist einfach nur gigantisch und nicht mehr ganz so pathetisch wie in der Vergangenheit. Das Klischee mit dem alten Wein, der mit fortgeschrittener Reife immer besser wird, trifft hier eindeutig zu. Frau Weinhold ist mittlerweile 70 (!) Jahre alt und singt wie eine junge Göttin. Meinen tiefsten Respekt und meine Hochachtung für diese Leistung! Aber auch der Rest der Truppe muss sich nicht schämen. Ebenfalls erwähnen muss man die tolle, kräftige Produktion, für die Kai Hansen zuständig war. Es knallt ordentlich und alles klingt kristallklar. Die Songs profitieren natürlich davon und sind allesamt überzeugend ausgefallen, dürften somit keinen ZED YAGO/VELVET VIPER-Fan enttäuschen. Besonders hervorheben möchte ich den zehnminütigen Titelsong, der auch auf dem legendären ZED YAGO-Debüt „From Over Yonder“ zu den Highlights zählen würde. (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,5 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 60:20 min
Label: GMR Music Group
Veröffentlichungstermin: 16.03.2018

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