Sweden-Rock-final-posterjpgSo früh wie nie zuvor stand das "Ausverkauft"-Schild über der Kartenabteilung des schwedischen Vorzeigefestivals. Nicht nur im Land der Elche, wo es längst zur Institution geworden ist, erfreut sich das Event großer Beliebtheit. Aus aller Herren Länder strömen Rock - und Metalfans an die Südküste der skandinavischen Halbinsel. Das muss natürlich einen Grund haben, vor allem dass, oder weil, es gelingt so viele unterschiedliche Genres unter einem Dach zu vereinen. Dabei werden auch immer die ganz großen Namen gebucht, die hier ihre Shows abziehen, bei dem Programm können nur wenige mithalten. Nachdem im letzten Jahr eine Abordnung unserer Redaktion vor Ort war, um davon zu künden, verschlug es NECKBREAKER vom 03. - 06. Juni erneut nach Sölvesborg, um in dieses unvergleichliche Flair einzutauchen.

Anreise:
Die zeigte wieder einmal, dass man immer am Ball bleiben, die Spannung hochhalten sollte. Kurz vor Hamburg war unser Tross sehr gut unterwegs, daher dachten wir, dass wir die Pause etwas ausdehnen könnten. Tja, dann gibt es zwanzig Minuten vor uns bei Lübeck einen Stau, das Umfahren durch die Stadt bringt auch nichts außer ein paar schöne Blicke auf die Altstadt und am Ende läuft der sich gerade auflösende Stau am Hafen von Puttgarden auf. Dort konnte man den Ansturm nicht bewältigen, da man derzeit nur drei Fähren zur Verfügung hat, weil die polnische Werft eine bei Wartungsarbeiten umgekippt hat. So kamen wir dann doch in dem kleinen Zeitfenster, in dem es nachts dunkel war an.

In diesem Jahr gab es leider kein Pressecamp, was mich im Vorfeld etwas verärgerte, so mussten wir zum Rosenlunds Campingplatz, der etwa 800 m vom Eingang entfernt ist. Sicherlich keine Strecke, aber der Weg zum Gelände ist zu Spitzenzeiten doch sehr geschäftig. Dort war man so nett und ließ uns unsere Autos in der ersten Nacht neben den Zelten parken, so dass wir diese nur notdürftig aufbauen mussten, und erst am anderen morgen alles ausladen konnten. Das bewaldete Gelände erwies sich bei der über das gesamte Festival vorherrschenden steifen Brise als idealer Windfang.
Dazu gab es hier ein eigenes Dusch - und Toilettenhaus, welches ständig gereinigt wurde, und das nur ein paar mehr Steckdosen und Spiegel für die Poserfraktion vermissen ließ. Wie auf allen Campingplätzen durfte man nur an eingerichteten Kochstellen grillen oder Gaskocher benutzen, auf dem Rosenlunds hatte es dort aber sogar Schwenkgrills. Und alle paar Meter stand ein altes Fass als Mülltonne, die täglich geleert wurden, dieser Service gilt ebenfalls für alle Campingplätze, die auf dem SWEDENROCK privat betrieben werden. Das Campen ist damit etwas teurer als auf anderen Festivals, doch der Komfort kann sich sehen lassen.

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