Solefald1Die Neunziger waren für Norwegen eine wirklich mehr als ertragreiche Dekade. Es ist nicht zu leugnen, dass zu dieser Zeit der Black Metal vor allem durch die zahlreichen Interpreten dieses Landes zu dem wurde, was er heute ist.
In der Mitte dieses Jahrzehnts sorgte SOLEFALD für großes Aufsehen in der Szene. Erstmals hatte eine norwegische Band Erfolg mit einer Kombination aus Black Metal, Folk und enorm experimentellen Komponenten. Ihr Album „Neonism“(1997) schien die Grenzen des damals Möglichen sogar so zu sprengen, dass dieser Band Morddrohungen und andere Schikanen Seitens fanatischer Schwarzmetaller entgegengebracht wurden.
Mittlerweile sieht man vieles glücklicherweise nicht mehr so eng, was sicherlich auch mit ein Verdienst von SOLEFALD ist.
Auf ihrem aktuellen Album „Norrøn Livskunst“ (Review) werden wieder furiose Wagnisse eingegangen. Dabei glänzt die Scheibe nicht nur durch eingängige Vielfalt sondern auch durch avantgardistische Progressivität.
Diese anhaltende Qualität und Frische, die seit 1995 konstant zu blieben scheint, sind wohl mehr als Grund genug, bei der Band mal nachzufragen, was für Themen sie bewegen und was „Norrøn Livskunst“ ihrer Ansicht nach besonders macht. Lars, einer der beiden Virtuosen, äußerste sich dazu in folgendem Interview. Viel Spaß damit!

akbandDie Epic Metaller ATLANTEAN KODEX aus Bayern sind momentan im metallischen Underground in aller Munde. Ihr Debütalbum "The Golden Bough" war ein voller Erfolg und ein Ende scheint nicht in Sicht. Mit kryptischen Aussagen, mysteriösen Texten, eigenwilligem Sound und großartiger Musik macht die Formation auf sich aufmerksam.

Sie haben Ihre ganz eigene Meinung wie Heavy Metal klingen sollte und stehen auch dafür ein. Ob man die Ansichten der Band teilt, ist jedem selbst überlassen, doch allein schon Ihrer Ehrlichkeit sollte man Respekt zollen. Manuel Trummer, Rhythmusgitarrist und Sprachrohr der Band, stand uns Rede und Antwort.

 

 

whwDie amerikanische Formation WHILE HEAVEN WEPT wirbelt mit ihrer Mischung aus epischem, progressivem, aber auch stellenweise doomigem Metal ordentlich Staub im Underground auf. Wie von meinem Kollegen Pfaelzer im CD - Review zur Live - Göttergabe "Triumph - Tragedy - Transcendence - Live At The Hammer Of Doom Festival" angemerkt, war die Band bis vor ungefähr einem Jahr nur wenigen Insidern ein Begriff. Doch mit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums "Vast Oceans Lachrymose" folgten viele gute Reviews und die Karriere bekam einen Schub. Einen ihrer wenigen Gigs bestritt das Sextett im Februar bei der dritten Ausgabe des HAMMER OF DOOM - Festivals in Würzburg. Im November erschien das Dokument dieses glorreichen Auftritts in Form einer Live-CD/DVD. Das war Anlass genug, dem Bandkopf, Gitarristen und alleinigen Komponisten Tom Phillips genauer auf den Zahn zu fühlen.

Unitopia1Zugegeben ein gewisses Faible für die australischen Proggies hege ich schon. Oder wie sonst könnte die Truppe so oft in unserem Magazin auftauchen, obwohl sie popularitätstechnisch schon hinter anderen Bands zurücksteht. Aber das könnte sich ändern, wenn UNITOPIA so weiter machen, denn sie befinden sich auf einem guten Weg.

Der führte sie vor Kurzem zum ersten Mal in ihrer Laufbahn außerhalb ihres Inselkontinents. Neben dem Rosfest in den USA spielten sie einige Gigs in Europa darunter in England Supportshows für ihre Labelmates THE TANGENT. NECKBREAKER war bei dem Gig im belgischen Verviers vor Ort als man im Kultclub „Spirit Of 66" gefeiert wurde.
Außer ihrer Herkunft ist bei der Formation noch einiges ungewöhnlich, auch dass das Interview nach der Show stattfand. Ebenso nicht alltäglich begaben sich die Musiker vor dem Interview noch unter die Fans um mit ihnen angeregt zu plaudern, bevor sie uns auf der Empore des Venues alle zusammen Rede und Antwort standen. Aufgrund des bisherigen Verlaufs des Abends traf ich auf sieben gelöste und gut gelaunte Herren.

The Crown
Was hab ich mich gefreut als heraus kam, dass es eine THE CROWN Reunion gibt und damit stand ich sicherlich nicht alleine da. Doch dem nicht genug, mit neuem Album im Gepäck, welches von unserer kompletten Redaktion in einem Mehrfachreview positiv aufgenommen wurde (Review hier), gab es auch den ein oder anderen Festivaltermin um die Schweden endlich einmal in Aktion zu erleben.
Das diesjährige SUMMER BREEZE war eine solche Gelegenheit, die ich mir auch einfach nicht entgehen lassen konnte. Das Release von „Doomsday King“ ließ bei mir ja bereits jegliche Befürchtungen erblassen, aber was die Jungs Live auf die Bretter gebracht haben war einfach phänomenal. Sie herrschten!!! Aber das soll lieber in einem anderen Bericht erörtert werden.
Bevor ich hier aber noch länger um den heißen Brei rede: Gitarrist Marko Tervonen stand mir auf dem Breeze Rede und Antwort. Was der Gute uns also alles zu berichten hat, von der Reunion bis hin zu Konzertplänen erfahrt ihr hier...

DARK_TRANQUILLITY_Mikael_Stanne1In Göteborg gibt es im melodischen Deathmetal das Dreigestirn aus IN FLAMES, SOILWORK und DARK TRANQUILLITY, welches seit Mitte der Neunziger den dortigen Sound geprägt hat. Anfangs noch musikalisch ähnlich entwickelte man sich in verschiedene Richtungen ohne dabei die typischen Merkmale wie die schnellen Leads nie zu verlieren. DARK TRANQUILLITY brachten mit Synthesizern elektronische Einflüsse in ihren Stil, den sie mit den Jahren verfeinert haben.
Nach einer Pause von drei Jahren veröffentlichten sie im Frühjahr ihr neuntes Album "We Are The Void", mit dem sie bislang noch nicht viel in Europa zu sehen waren. Lediglich im Sommer trat man bei einigen Festivals wie dem Rock Area  oder dem slowenischen Metalcamp auf. Im Herbst wird man dann endlich auf eine ausgedehnte Tournee gehen, die auch in Deutschland öfter Station macht.
Auf dem Metalcamp bekam ich durch den Wegfall der Pressekonferenz die Chance ein ausgiebigeres Interview mit den Schweden zu führen. Nach kurzer Wartezeit in dem mehr als skurrilen Pressezentrum im Backstagehotel traf ich auf einen gewitzten, redefreudigen und äußerst gut aufgelegten Mikael Stanne. Der begrüßte uns direkt sehr freundlich und man kam schon vor dem eigentlichen Interview ins Gespräch.

Kvelertaklogo Generell fällt es ja immer häufiger auf, dass viele neueren Bands nicht wirklich zeitgemäßes und gleichzeitig innovatives Material bieten können. Stattdessen wird oftmals ein 08/15 – Einheitsbrei geboten, der an Unoriginalität nicht zu überbieten ist.

Da lobe ich mir doch die Ausnahmen, die wie Perlen im Dreck immer mal wieder auftauchen. Die für mich überraschendste derartige Ausnahme in letzter Zeit ist wohl das selbstbetitelte Debüt der norwegischen Punk/Black Metal/Hard Rock Band KVELERTAK gewesen (Review).

Bands mit derartig hörbarem Elan, Spaß an der Sache und einem festen Willen dazu, eigenständige und gute Musik zu machen trifft man heutzutage leider immer seltener an.

Als KVELERTAK 2007 gegründet wurde, ahnte wohl noch keiner der sechs Musiker, dass daraus eines Tages ein ernsteres Projekt werden könnte. Doch zum Glück kommt es ja häufig ganz anders als man zu denken gewagt hätte.
Da KVELERTAK noch sehr unbekannt und noch relativ neu ist, gibt es bis jetzt nur sehr wenige Informationen zu dieser Kombo. Um dem etwas entgegenwirken zu können, habe ich ein Interview mit dem Sänger, Erleиd Hjelvik, geführt, das uns unter anderem einige interessante Einsichten in die Entwicklung und Konzeption dieser Band gewährt. 

kju.jpgKJU: aus Hannover haben mit „Neon Lights Carve Shadows“ ihr viertes Album veröffentlicht. Im Rahmen der Veröffentlichung nahm sich Sänger Tobi die Zeit für ein ausführliches und sehr informatives Interview. Auf geht's!

lyzanxia.jpgLYZANXIA aus Frankreich haben kürzlich mit „Locust“ ihr fünftes Album veröffentlicht. Kurz nach der Veröffentlichung hatte ich die Gelegenheit zu einem Interview mit Gitarrist und Sänger Franck Potvin.

ND_2010Die Urväter des Grindcore beackern in diesem heißen Sommer wiederum einige Festivals, u.a. auch das örtliche Rock am Bach in St. Wendel. Diese Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen, Frontmann Barney das eine oder andere Statement zu entlocken. Nicht nur die Band, jede Person an sich ist der Inbegriff von Freundlichkeit und Höflichkeit. Entsprechend war der Empfang hinter der Bühne, wo Barney mir an einem schattigen Plätzchen Rede und Antwort stand in seiner gewohnt höflichen, korrekten und mehr als freundlichen Art.

blackspaceriders_all.jpgAuf ihrem rasanten Trip durch das All haben die vier Black Space Riders auf so manchem angestaubten Planeten neues Feuer entfacht. Glücklicherweise hat JE ein wenig Zeit für uns gefunden, um den Alltag der Riders näher zu beleuchten, die Bösewichte zu identifizieren und die nächsten Heldentaten anzukündigen.

emil_bulls_1.jpgEs ist schon erstaunlich, wie sich so manche Band über lange Zeit im Biz behaupten kann. Nehmen wir als Beispiel die EMIL BULLS: Wer hätte nach dem Niedergang des Nu Metal-Trends Anfang des Jahrtausends noch einen Pfifferling auf die Bayern gesetzt? Ich denke die wenigsten! 

Trotzdem gingen seit Gründung der Combo bis zum heutigen Tage mittlerweile stattliche fünfzehn Jahre ins Land; die letzten Alben "Phoenix" und "The Black Path" und die stete Präsenz auf deutschen Bühnen brachte die Band in den zweiten Frühling, der passenderweise mit dem Release der Live-DVD "The Feast" gefeiert wurde.

Grund genug, die Band in Form von Sänger Christoph von Freydorf zur DVD und der EMIL BULLS-Historie im Allgemeinen zu Wort kommen zu lassen!

ashes_of_a_lifetime.jpgASHES OF A LIFETIME haben mit ihrem Debütalbum "When All Goes Up In Flames" mehr als eindrucksvoll gezeigt, wie man pure Energie auf einen Longplayer presst! Das ist mehr als erfreulich und zeigt, dass unter den vielen MetalCore-Bands da draußen, auch die ein oder andere Perle versteckt ist! Anlass genug, um mit Schlagwerker André ein paar Worte über das Album, die anstehenden Pläne und den Unterground zu wechseln...

name_logo.jpgAuf der Suche nach aussergewöhnlicher Musik sollte sich der aufgeschlossene Gitarrenfreund den Namen NAME ganz nach oben auf den Einkaufszettel schreiben!
Das amerikanische Trio hat mich mit seinem Debüt "Internet Killed The Audio Star" überraschen und überzeugen können (klick) und so war es an der Zeit, diese kuriose Combo einmal etwas näher zu beleuchten.

Bassist Jeremy Fareas schickte im Rekordtempo seine ausführlichen Antworten per Mail und gab interessante Einsichten einer ebenso interessanten Band. Have Fun!

enthroned_logo.jpgEs gibt nur noch wenige echte Kultbands in der heutigen Zeit. Kaum kommt die erste größere Krise, schon lösen sich viele Bands auf und man hört nie wieder etwas von ihnen. Anders bei ENTHRONED. Seit 1992 beglückt diese belgische Band jeden Back Metaller, dem es nicht extrem genug sein kann.
Darüber, wie ENTHRONED das macht, und was es alles Wissenswertes über ihren neuesten Schlag „Pentagrammation“ gibt, äußert sich der Frontmann, Gitarrist und Sänger Nornagest, dem einzigen verbliebenen Gründungsmitglied seit 1992.

trident_logo.jpgKeine Frage, mit ihrem Debütalbum „World Destruction“ hat TRIDENT einen echten Kracher hingelegt, der wohl allen Erwartungen mehr als nur entsprechen dürfte. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn diese Band setzt sich überwiegend aus Mitgliedern zusammen, die aus wesentlich größeren und populäreren Bands stammen (u.a. NECROPHOBIC, DISSECTION). Derartige Bands erfüllen in der Regel nie die Erwartungen, welche die Fans der anderen Bands der Mitglieder an das Projekt stellen.
Doch wie kam es zu TRIDENT? Was bewegt diese Band dazu, Musik zu machen? Dazu äußerte sich Alex, der Basser und Gründer dieser Band, der durch u.a. NECROPHOBIC bekannt ist.

promotional_incident_26.jpgIn der momentan wieder erstarkenden Prog-Szene gibt es vor allem eine Truppe, die sicherlich gleichbedeutend ist für den Wiederaufstieg dieses Genres. PORCUPINE TREE schafften 2002 mit „In Absentia“ den Durchbruch und schufen so die Grundlage für die heutige Stellung der anspruchsvollen Variante der Rockmusik. Denn während ihre Alben seit dem stilbildend sind, kann man auch immer größere Erfolge bei anderen progressiven Acts verzeichnen.
Vor dem Konzert in Stuttgart hatte ich die Möglichkeit mit Keyboarder Richard Barbieri zu sprechen. Nachdem ich direkt vor dem Stadion geparkt hatte, waren ich und meine bessere Hälfte angesichts der vielen modernen Betonklötze und diversen Arenen doch etwas überfragt wo wir hin müssen. Ein Anruf beim Tourmanager lotste uns dann auch noch in die Lobby des Hilton Hotels, gut, da geht man auch nicht alle Tage rein. Als wir von seinem Assistenten abgeholt wurden ging es im Stechschritt durch das ganze Gebäude, um uns am Ende im Backstagebereich wiederzufinden, wo wir auf einen entspannten Richard Barbieri trafen, dem öfter der Schalk im Nacken saß. Zum Glück konnten wir den Hallenausgang wieder heraus, sonst würden wir heute noch umher irren.

pandemia-logo.jpgDie Tschechen PANDEMIA überraschten mit einem sehr abwechslungsreichen Death Metal Album namens "Feet of anger" (Review hier). Nach einer kurzen Recherche über die Band, von der die wenigsten bereits etwas gehört haben werden entpuppten sich die Jungs als sehr umtriebige Gesellen mit Touren durch Latein-Amerika und Pipopo. Das allein ist doch schon fast Grund genug, Basser Jarda ein paar Fragen zu stellen, nicht wahr?!

andy_tillison.jpgDie letzte Dekade war für Freunde der anspruchsvollen, progressiven Musik eine sehr gute. Noch nie seit den glorreichen Siebzigern kamen so viele gute neue Bands zum Vorschein oder schafften den Durchbruch auf breiter Ebene. Der stilistischen Vielfalt waren dabei kaum Grenzen gesetzt, vor allem der New Artrock konnte sich auch bei der breiteren Masse durchsetzen.
Eine der herausragenden Formationen ist das britische Musikerkollektiv THE TANGENT, welches sich 2002 gründete. Ihre Einflüsse reichen bis in die späten Sechziger und bis hin zum Canterbury Jazz. Neben ihrer Kreativität gehört die Truppe um Mastermind Andy Tillison auch zu den fleißigsten Acts der Szene. Gerade mal 20 Monate nach dem Doppel-Album „Not As Good As The Book“ kam kürzlich das neue Werk „Down And Out In Paris And London“ in die Läden. Grund genug für NECKBREAKER, uns mit dem Mann von der Insel in Verbindung zu setzen.

piotr_grudzinski1.jpgWer in unserem Magazin genauer hinschaut wird feststellen, dass die Prog-Hoffnung RIVERSIDE zu den Acts gehört, die am häufigsten darin auftauchen. Das liegt sicherlich an mir und an der Vorliebe meiner besseren Hälfte für das polnische Quartett. In der Tat haben wir sie in den letzten Jahren schon öfter gesehen und dabei die Musiker auch kennen gelernt. Doch wir bei NECKBREAKER interessieren uns nur am Rande dafür, auch wenn sie wie beim letzten Konzert in Aschaffenburg wieder einmal lobenswerter Weise anschließend den Dialog mit den Fans gesucht hatten.
Uns liegt eher an den musikalischen Aspekten der Truppe, die auf dem letzten Album „Anno Domini High Definition“ ihrem Artrock eine härtere Note gegeben hat. Und seit meinem letzten Interview mit der Band sind zweieinhalb Jahre ins Land gegangen und zwei Studioalben erschienen, da sammeln sich genug Themen an, bei denen man nachhaken kann. Mein Gesprächspartner war dieses mal der eher introvertiert wirkende Gitarrist Piotr Grudzinski, den ich direkt nach dem Essen vorm Mikro hatte. Leider war die Couch im Colos-Saal besetzt, so dass wir uns mit dem Büro zufrieden geben mussten. Das hielt den Mann nicht davon ab, uns mit jeder Menge Informationen einzudecken, die ich euch nicht vorenthalten will.


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