redemption_01Die Wahl zur Prog-Platte des Jahres fällt in diesem Jahr so schwer wie schon lange nicht mehr, da fast alle Bands mit ihren Veröffentlichungen überzeugen konnten. DREAM THEATER mit „A Dramatic Turn Of Events“, SUBSIGNAL mit „Touchstones“, OPETH mit „Heritage“, PAIN OF SALVATION mit „Road Salt Two“ und natürlich auch REDEMPTION mit „This Mortal Coil“. Da letzgenannte Band um Ray Alder, Bernie Versailles und Nick Van Dyk in Europa nicht gerade zu den Stammgästen zählen und auch sonst nicht besonders viel von sich reden machen, nutzen wir die Möglichkeit zu einem ausführlichen Interview mit dem musikalischen Kopf der Band, Nick Van Dyk, der nicht nur Stellung zum intensiven aktuellen REDEMPTION Album bezieht. Also ab damit!

emil_bulls-groupEndlich hat es mal geklappt! "So ein arbeitsfreier Tag muss genutzt werden!" dachte ich mir und vereinbarte einen Interview-Termin mit den EMIL BULLS in der Kammgarn in Kaiserslautern. Gesprächsstoff gab es hierfür sicherlich mehr als genug; der Chartstürmer namens "Oceanic" (Review hier), erfolgreiche Festival-Gigs im Sommer und eine fast komplettierte, sehr erfolgreiche Tour (Bericht Kammgarn) sollten für eine gute halbe Stunde im Backstage der Kammgarn für kurzweilige Dialoge sorgen.

Zu meiner Überraschung stellt mir Tourmanager Chrissy erst James, dann Stephan "Moik" zum Interview zur Verfügung und schliesslich gesellt sich auch Sänger Christoph in die gemütliche Sofa-Runde, auf dem Gitarrist Andy Bock zusätzlich ein Nickerchen hält - da hatte ich tatsächlich fast alle BULLS beisammen! Eigentlich die beste Vorraussetzungen für ein Interview, hätte die Vorband TOS nicht gleichzeitig ihren Soundcheck gemacht und mir das Abhören der Audio-File zur Tortur gemacht...es sei euch noch einmal verziehen! Euch aber nun viel Spass bei der Lektüre des Interviews!

BertramKleeVor einigen Tagen habe ich euch bereits von den kommenden CHRISTMAS METAL FESTIVALs berichtet, welche an zwei verschiedenen Standorten mit jeweils zwei unterschiedlichen Line Ups zelebriert werden. Die erste Ausgabe in Lichtenfels startet bereits nächste Woche Freitag  und zwei Wochen später gibt es gleich das nächste Event in Geiselwind auf die Mütze. Das Billing kann sich mehr als nur sehen lassen und dürfte dem anstehenden Winter einmal mächtig einheizen. Bands wie HAMMERFALL, IMMORTAL, VENOM, SIX FEET UNDER, SAXON, SOLSTAFIR… werden hierbei Lichtensfels zerstören, während Größen wie BLING GUARDIAN, ICED EARTH, GRAVE DIGGER, MORBID ANGEL, ARCH ENEMY… sich um Geiselwind kümmern werden.
Zwei mächtige Indoor-Festivals in großen Hallen werfen bei mir doch einige Fragen auf. Was steckt beispielsweise hinter der Veranstaltungsmaschinerie? Was gibt es noch wichtiges über diese beiden Hammerfestivals zu wissen? Grund genug mich mit dem Veranstalter Bertram Klee in Verbindung zu setzen und ihn um ein Interview zu bitten. Glücklicherweise konnte sich dieser trotz der Anstrengung kurz vor dem Festival ein wenig Zeit für mich nehmen um mir Rede und Antwort zu stehen…

edguy_interviewNachdem EDGUY im August ihr neuestes Album “Age Of The Joker“ veröffentlicht haben und zudem noch ein äußerst sehenswertes, vor Romantik und Heldentum strotzendes Video zur Singleauskopplung „Robin Hood“ unters Volk gebracht haben, befinden sie sich derzeit auf Europatournee und machen die örtlichen Hallen unsicher. Gleich zu Beginn der Tour ist der Band der Super-GAU passiert: Sänger Tobias Sammet wurde von einer Kehlkopfentzündung heimgesucht und die Band mußte gleich 3 Konzerte absagen, die jedoch am Ende der Tour nachgeholt werden. Dabei hat man das große Glück, daß auch die Vorband KOTTAK mitspielt und ebenfalls bei den Nachholterminen am Start ist. Das alles sind gute Gründe, sich einmal mit der Band ausführlicher zu unterhalten, so geschehen bei ihrem Gastspiel in Saarbrücken.

Fyrnask-Logo-1Erst kürzlich zeigte die Ein-Mann-Band FYRNASK, wie sich ein durch und durch sauberes Black Metal Album anzuhören hat. Mit „Bluostar“ (Review)  wurde ein Werk zeitloser Güte veröffentlicht, das man sich als Freund finsterer Klänge immer wieder anhören kann. Dabei dürften sowohl die absoluten Die-Hard-Nostalgiker, als auch die Anhänger neuerer Klänge auf ihre Kosten kommen, denn ein besonderer Aspekt von FYRNASK ist die einzigartige Mischung aus klassisch grimmiger Rohheit und kleinen, fesselnden Experimenten.
Grund genug also, sich mit dem Kopf hinter FYRNASK etwas über dieses Album zu unterhalten. „Fyrnd“ äußert sich hier über Entstehung, Entwicklung und Zukunft der Band, sowie über die Konzepte, die hinter „Bluostar“ stecken. Dazu gibt es Literatur-; Film- und Musiktipps, die man sich durchaus zu Herzen nehmen kann. Viel Spaß mit dem Interview! (Jannick)

APHND1Sal Abruscato, bekannt als ehemaliger Drummer von TYPE O NEGATIVE und aktueller Drummer von LIFE OF AGONY, feiert mit "And Hell Will Follow Me" sein Solo-Debutalbum mit allem, was geht. Der Gedanke an dieses anfängliche Projekt, was nun eine feste und vollständige Band ist mit dem langen, aber passenden Namen A PALE HORSE NAMED DEATH, kurz APHND, war schon lange in Sals Kopf.
Nicht zuletzt sein musikalisches Geschick, aber auch die äußeren vergangenen und aktuellen Umstände formten ein bedrückendes, trauriges und konsternierendes Werk, allerdings grotesk hübsch in Szene gesetzt, und das mit einigen musikalischen Größen der Szene (Review). Sal Abruscato spricht - zugegebenermaßen recht wortkarg - mit NECKBREAKER über den Initialfunken der Band, über Verlust, Depression und musikalische hochachtungsvolle Huldigung.

russellgilbrook2Ich weiß nicht im wievielten Frühling sich URIAH HEEP derzeit befinden, aber die Heavyrock-Veteranen sind einfach nicht klein zu kriegen. Jüngst schlägt deren neuer Longplayer, der zweiundzwanzigste ihrer Karriere in die deutschen Charts ein, wie schon lange nicht mehr und kann sich dort auch behaupten. Kein Wunder, klingt "Into The Wild" doch enorm frisch, dass man meine könnte da wären Jungspunde am Werk. Neben vielem Kritikerlob liegt aber heute der Fokus der Musikindustrie auf der Live-Situation. Und da beehren die Briten unsere Nation mal wieder flächendeckend.
Eine der Stationen war in der Saarbrücker Garage, wo sich mein Kollege Kevin, besser bekannt als King Elvis an dem Tag so HEEP-technisch entjungfern ließ. Da aufgrund der Erfolge und des guten Abschneidens der Langrille in unserem Redaktionscheck natürlich Gesprächsbedarf bestand baten wir die Musiker vor der Show um eine Audienz. Trotz einiger Schwierigkeiten bei der Anreise stand uns Drummer Russell Gilbrook dennoch Rede und Antwort. Für meinen Padawan war dieses Face-to-Face-Interview die zweite Premiere des Tages.

debaucheryinterview12010 war für DEBAUCHERY-Frontmann Thomas Gurrath ein ereignisreiches Jahr. Er musste die schwerwiegende Entscheidung treffen, ob er DEBAUCHERY weiterführt und sein Lehramtstudium beendet, oder aufhört Death Metal zu spielen und dafür seinem Job als Lehrer nachgehen darf. Positiv war hingegen die erfolgreiche Tour seiner Band BIG BALL zusammen mit SAXON. Trotz all dem Tohuwabohu fand der "Bloodgod" - Texter und Komponist in Personalunion - doch noch Zeit, um ein neues Album zu schreiben. Dieses hört auf den Namen "Germany´s Next Death Metal" und ist unverkennbar ein Seitenhieb in die Rippen der zu einem Großteil verdummenden Gesellschaft. Also horchte ich mal, was der Kopf hinter DEBAUCHERY zu erzählen hat.

alex_beyrodtManchmal gibt es schon Zufälle im Leben und so spülte einer den bekannten deutschen Rock – und Metalgitarristen Alex Beyrodt (SINNER, PRIMAL FEAR, SILENT FORCE) ganz in meine geographische Nähe. Der Mann stammt ursprünglich aus dem Saarland, lebt aber erst wieder seit eineinhalb Jahren hier. Und mich hat es vor wenigen Monaten hierhin verschlagen. Nach einer Anfrage der Plattenfirma hakte ich nach ob man das Interview nicht persönlich führen könnte. Und siehe da, ein paar Mails später, der Mensch lebt einen Ort weiter und war von der Idee ebenso angetan.

So trafen wir uns dann bei mir zuhause um bei einer wahrhaft truen Apfelschorle ein nettes Gespräch unter Männern zu führen. Dabei ging es um vieles, um die guten alten Zeiten, Frauen natürlich, um das Saarland. Der eigentliche Grund für unser Zusammentreffen war allerdings das neue, superbe Album seiner aktuellen Band VOODOO CIRCLE. „Broken Heart Syndrome" fand bei uns wie bei vielen Kritikern und Fans großen Anklang und kann sich sogar gegen die nicht geringe Konkurrenz im Frühjahr behaupten. Was er ob des Erfolges zu sagen hat lest ihr hier.

godslave_logoMit "Into The Black" haben die Saarländer GODSLAVE ein feines Stück Thrash abgeliefert und geben sich alle Mühe, mit erhöhter Livepräsenz die Stufen in höhere Regionen der Szene zu erklimmen. Ein guter Zeitpunkt, Thommy (Gesang) und Bernie (Gitarre) mal im direkten Gespräch einen paar Löcher in den (schon früh im Gespräch nackten) Bauch zu fragen, auch wenn das manchmal schwerer ist, als man meinen könnte.

 

battledagorath_logoMinimalistischer Ambient mit brutalem, rohem Black Metal ist eine Kombination, die nur die besten Künstler würdig vertonen können. Nicht umsonst gelten die Alben von DARKSPACE und BLUT AUS NORD bis heute als unerreichte schwarzmetallische Glanzwerke.
Umso mehr hat es mich gefreut, als ich kürzlich den Zweitling „Ancient Wraith“ (Review) von BATTLE DAGORATH hören durfte. Ihre Mischung aus rohem, aggressivem Klangmaterial und verträumten Atmosphären überzeugt nicht nur durch kompositorisches Geschick, sondern vor allem durch eine enorme Wirkung auf den Hörer. Noch respektabler ist diese Leistung, wenn man bedenkt, dass die Band geographisch durch den Atlantik getrennt ist.   
Zu einem Drittel ist BATTLE DAGORATH eine europäische Band. Immerhin spielt niemand geringeres als der renommierte Schweizer Christoph Ziegler (Vinterriket) das Keyboard auf „Ancient Wraith“.  Sowohl Gitarrist/Sänger/Basser „Black Sorcerer BattleAxe“ als auch Zweitgitarrist/Schlagzeuger „ShadowVoid“ kommen jedoch aus Kalifornien.
In diesem Interview gibt „Black Sorcerer BattleAxe“ (B.S.B.) allerlei nützliche Informationen und interessante Fakten Preis, die unter anderem beantworten, wie man über solch eine Distanz zusammen musiziert. Viel Spaß mit diesem Interview!

FDW_SchriftzugMit „Inhale The Sacred Poison“ haben die Franzosen von FOLGE DEM WIND einiges an Zündstoff für die Presse geliefert. Nur selten unterscheiden sich die Meinungen über ein Album so stark wie bei diesem. Der Hauptgrund dafür liegt wohl in den alten Veröffentlichungen dieser Band, die für manche offenbar als unantastbar gelten.
Dennoch ist das aktuelle Album eine durchaus anspruchsvolle Angelegenheit geworden, welches dem französischem Black Metal alle Ehre machen dürfte (Review).
In folgendem Interview äußern sich die fünf Jungs von FOLGE DEM WIND unter anderem darüber, warum deutsche Bandnamen in Frankreich so beliebt sind, und worauf es wirklich bei der Erstellung eines neuen Songs ankommt. Viel Spaß beim Lesen!

firstONSLAUGHT melden sich 2011 mit einer weiteren Platte nach der Reunion 2007 zurück, die vor Energie nur so strotzt. Die Zeiten der stetigen Veränderungen in den Achtzigern gehören der Geschichte an. ONSLAUGHT sind dunkel, aggressiv, laut und schnell, und daran wird sich auch vorerst nichts ändern, denn Anlässe gibt es überall genug, Aggressionen aufzubauen und durch die Musik wieder abzubauen. Genau diese Schiene wollen die fünf Engländer weiterhin beherzen und die ganze negative Energie in positive umsetzen, im Proberaum, im Studio und vor allem auf  der Bühne. Letztgenanntes wird demnächst genügend Möglichkeiten bieten, nach einer umfassenden Europatour wird im Sommer möglichst jedes Festival abgeklappert.

Der überaus sympathische und redefreudige Nige Rockett, der bei den Thrashern die Gitarre satt bedient, beantwortete unverzüglich und ausführlich meine Fragen an die Band.

Solefald1Die Neunziger waren für Norwegen eine wirklich mehr als ertragreiche Dekade. Es ist nicht zu leugnen, dass zu dieser Zeit der Black Metal vor allem durch die zahlreichen Interpreten dieses Landes zu dem wurde, was er heute ist.
In der Mitte dieses Jahrzehnts sorgte SOLEFALD für großes Aufsehen in der Szene. Erstmals hatte eine norwegische Band Erfolg mit einer Kombination aus Black Metal, Folk und enorm experimentellen Komponenten. Ihr Album „Neonism“(1997) schien die Grenzen des damals Möglichen sogar so zu sprengen, dass dieser Band Morddrohungen und andere Schikanen Seitens fanatischer Schwarzmetaller entgegengebracht wurden.
Mittlerweile sieht man vieles glücklicherweise nicht mehr so eng, was sicherlich auch mit ein Verdienst von SOLEFALD ist.
Auf ihrem aktuellen Album „Norrøn Livskunst“ (Review) werden wieder furiose Wagnisse eingegangen. Dabei glänzt die Scheibe nicht nur durch eingängige Vielfalt sondern auch durch avantgardistische Progressivität.
Diese anhaltende Qualität und Frische, die seit 1995 konstant zu blieben scheint, sind wohl mehr als Grund genug, bei der Band mal nachzufragen, was für Themen sie bewegen und was „Norrøn Livskunst“ ihrer Ansicht nach besonders macht. Lars, einer der beiden Virtuosen, äußerste sich dazu in folgendem Interview. Viel Spaß damit!

akbandDie Epic Metaller ATLANTEAN KODEX aus Bayern sind momentan im metallischen Underground in aller Munde. Ihr Debütalbum "The Golden Bough" war ein voller Erfolg und ein Ende scheint nicht in Sicht. Mit kryptischen Aussagen, mysteriösen Texten, eigenwilligem Sound und großartiger Musik macht die Formation auf sich aufmerksam.

Sie haben Ihre ganz eigene Meinung wie Heavy Metal klingen sollte und stehen auch dafür ein. Ob man die Ansichten der Band teilt, ist jedem selbst überlassen, doch allein schon Ihrer Ehrlichkeit sollte man Respekt zollen. Manuel Trummer, Rhythmusgitarrist und Sprachrohr der Band, stand uns Rede und Antwort.

 

 

whwDie amerikanische Formation WHILE HEAVEN WEPT wirbelt mit ihrer Mischung aus epischem, progressivem, aber auch stellenweise doomigem Metal ordentlich Staub im Underground auf. Wie von meinem Kollegen Pfaelzer im CD - Review zur Live - Göttergabe "Triumph - Tragedy - Transcendence - Live At The Hammer Of Doom Festival" angemerkt, war die Band bis vor ungefähr einem Jahr nur wenigen Insidern ein Begriff. Doch mit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums "Vast Oceans Lachrymose" folgten viele gute Reviews und die Karriere bekam einen Schub. Einen ihrer wenigen Gigs bestritt das Sextett im Februar bei der dritten Ausgabe des HAMMER OF DOOM - Festivals in Würzburg. Im November erschien das Dokument dieses glorreichen Auftritts in Form einer Live-CD/DVD. Das war Anlass genug, dem Bandkopf, Gitarristen und alleinigen Komponisten Tom Phillips genauer auf den Zahn zu fühlen.

Unitopia1Zugegeben ein gewisses Faible für die australischen Proggies hege ich schon. Oder wie sonst könnte die Truppe so oft in unserem Magazin auftauchen, obwohl sie popularitätstechnisch schon hinter anderen Bands zurücksteht. Aber das könnte sich ändern, wenn UNITOPIA so weiter machen, denn sie befinden sich auf einem guten Weg.

Der führte sie vor Kurzem zum ersten Mal in ihrer Laufbahn außerhalb ihres Inselkontinents. Neben dem Rosfest in den USA spielten sie einige Gigs in Europa darunter in England Supportshows für ihre Labelmates THE TANGENT. NECKBREAKER war bei dem Gig im belgischen Verviers vor Ort als man im Kultclub „Spirit Of 66" gefeiert wurde.
Außer ihrer Herkunft ist bei der Formation noch einiges ungewöhnlich, auch dass das Interview nach der Show stattfand. Ebenso nicht alltäglich begaben sich die Musiker vor dem Interview noch unter die Fans um mit ihnen angeregt zu plaudern, bevor sie uns auf der Empore des Venues alle zusammen Rede und Antwort standen. Aufgrund des bisherigen Verlaufs des Abends traf ich auf sieben gelöste und gut gelaunte Herren.

The Crown
Was hab ich mich gefreut als heraus kam, dass es eine THE CROWN Reunion gibt und damit stand ich sicherlich nicht alleine da. Doch dem nicht genug, mit neuem Album im Gepäck, welches von unserer kompletten Redaktion in einem Mehrfachreview positiv aufgenommen wurde (Review hier), gab es auch den ein oder anderen Festivaltermin um die Schweden endlich einmal in Aktion zu erleben.
Das diesjährige SUMMER BREEZE war eine solche Gelegenheit, die ich mir auch einfach nicht entgehen lassen konnte. Das Release von „Doomsday King“ ließ bei mir ja bereits jegliche Befürchtungen erblassen, aber was die Jungs Live auf die Bretter gebracht haben war einfach phänomenal. Sie herrschten!!! Aber das soll lieber in einem anderen Bericht erörtert werden.
Bevor ich hier aber noch länger um den heißen Brei rede: Gitarrist Marko Tervonen stand mir auf dem Breeze Rede und Antwort. Was der Gute uns also alles zu berichten hat, von der Reunion bis hin zu Konzertplänen erfahrt ihr hier...

DARK_TRANQUILLITY_Mikael_Stanne1In Göteborg gibt es im melodischen Deathmetal das Dreigestirn aus IN FLAMES, SOILWORK und DARK TRANQUILLITY, welches seit Mitte der Neunziger den dortigen Sound geprägt hat. Anfangs noch musikalisch ähnlich entwickelte man sich in verschiedene Richtungen ohne dabei die typischen Merkmale wie die schnellen Leads nie zu verlieren. DARK TRANQUILLITY brachten mit Synthesizern elektronische Einflüsse in ihren Stil, den sie mit den Jahren verfeinert haben.
Nach einer Pause von drei Jahren veröffentlichten sie im Frühjahr ihr neuntes Album "We Are The Void", mit dem sie bislang noch nicht viel in Europa zu sehen waren. Lediglich im Sommer trat man bei einigen Festivals wie dem Rock Area  oder dem slowenischen Metalcamp auf. Im Herbst wird man dann endlich auf eine ausgedehnte Tournee gehen, die auch in Deutschland öfter Station macht.
Auf dem Metalcamp bekam ich durch den Wegfall der Pressekonferenz die Chance ein ausgiebigeres Interview mit den Schweden zu führen. Nach kurzer Wartezeit in dem mehr als skurrilen Pressezentrum im Backstagehotel traf ich auf einen gewitzten, redefreudigen und äußerst gut aufgelegten Mikael Stanne. Der begrüßte uns direkt sehr freundlich und man kam schon vor dem eigentlichen Interview ins Gespräch.

Kvelertaklogo Generell fällt es ja immer häufiger auf, dass viele neueren Bands nicht wirklich zeitgemäßes und gleichzeitig innovatives Material bieten können. Stattdessen wird oftmals ein 08/15 – Einheitsbrei geboten, der an Unoriginalität nicht zu überbieten ist.

Da lobe ich mir doch die Ausnahmen, die wie Perlen im Dreck immer mal wieder auftauchen. Die für mich überraschendste derartige Ausnahme in letzter Zeit ist wohl das selbstbetitelte Debüt der norwegischen Punk/Black Metal/Hard Rock Band KVELERTAK gewesen (Review).

Bands mit derartig hörbarem Elan, Spaß an der Sache und einem festen Willen dazu, eigenständige und gute Musik zu machen trifft man heutzutage leider immer seltener an.

Als KVELERTAK 2007 gegründet wurde, ahnte wohl noch keiner der sechs Musiker, dass daraus eines Tages ein ernsteres Projekt werden könnte. Doch zum Glück kommt es ja häufig ganz anders als man zu denken gewagt hätte.
Da KVELERTAK noch sehr unbekannt und noch relativ neu ist, gibt es bis jetzt nur sehr wenige Informationen zu dieser Kombo. Um dem etwas entgegenwirken zu können, habe ich ein Interview mit dem Sänger, Erleиd Hjelvik, geführt, das uns unter anderem einige interessante Einsichten in die Entwicklung und Konzeption dieser Band gewährt. 


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