Dr.GeekAndTheFreakshow Death Of MissyMit "Death Of Missy" setzen DR. GEEK AND THE FREAKSHOW ihr Missy-Konzept fort und bieten erneut Horror-Punk vom Feinsten. Wo es zuletzt noch um Ghouls ging, wird nun der Bogen zum Erstwerk "Miss Graveyard" gespannt.

Und dies gelingt auf ganzer Linie, bereits der Opener "Welcome To Woodsboro" stellt eine weitere Hommage an Horror-Altmeister Wes Craven dar. Denn Woodsboro ist der Schauplatz der Ereignisse vom Kult-Horror-Streifen Scream. Hier könnte man bereits Parallelen zum ersten Album sehen, denn dort fand niemand anderes als Freddy Krueger mit "Elmstreet 1428" seinen Tribut. Und Horror-Kenner werden wissen, dass auch die Filmreihe Nightmare On Elmstreet von Wes Craven stammt.

Doch der Bogen zur ersten Platte wird nicht nur durch diese Parallele gespannt, neben einer gelungenen Neuaufnahme des Songs "Miss Graveyard" zeigt sich die Band sehr abwechslungsreich. So erinnert "Billy P" stark an die MISFITS, "Fish Fingers And Custard" animiert zum Mitsingen, und bei "The Night" bekommt die Band Unterstützung von Szenengrößen Rod Usher (THE OTHER) und Jackal (THE CRIMSON GHOSTS). Weiterhin findet die Miss-Graveyard-Saga auf diesem Album mit "Revenge" und "Death Of Missy" ihren Abschluss. DR. GEEK AND THE FREAKSHOW finden dabei genau die richtigen Worte und bringen die Saga sehr gekonnt zum Abschluss. Neben den bereits genannten Gästen kommt mit Nicole Backes dieses Mal auch Miss Graveyard selbst zu Wort ("Death Of Missy"). Den düsteren Abschluss der Saga bildet dann das metallische "The Doctor‘s Speech".

Die Band geht auf "Death Of Missy" deutlich rifflastiger zu Werke, was der Platte einen gewissen Metal-Charakter verleiht. Mitunter könnte dies an der Unterstützung von Manuel Zewe bei der Produktion und bei dem Song "Death Of Missy" an der Gitarre liegen, aber auch an der Wahl des Studios. Denn "Death Of Missy" wurde bei niemand Anderem als Charles Greywolf (POWERWOLF) im Studio Greywolf aufgenommen. Nun sollten sich Punk-Fans aber nicht entmutigt fühlen, die Band bleibt ihren Wurzeln dennoch treu und driftet nicht vollständig in den Metal-Sektor ab.

Auch "Death Of Missy" stellt sich als interessantes und abwechslungsreiches Album heraus, welches etwas mehr Metal-Einschlag mit sich bringt als die bisherigen Werke der Band. Somit ist diese Band für Metal-Fans, Punk-Rock-Fans und auch Horror-/Science-Fiction-Fans eine klare Empfehlung. (Pascal)


Bewertung:

Pascal8,0 8 / 10


Anzahl der Songs: 14
Spielzeit: 45:10 min
Label: Koi Records
Veröffentlichungstermin: 27.08.2016

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