Solstice deathscrownisvictoryDie Schlagzahl an Veröffentlichungen der Engländer ist - obwohl sie bereits seit 1990 existieren - ziemlich übersichtlich, denn die Mannen um das einzige verbliebene Gründungsmitglied Rich Walker haben neben diversen Demos, Splits, Compilations und einer EP nämlich nur zwei Langspielplatten eingespielt. Diese beiden Scheiben - "Lamentations" und "New Dark Age" gehören nebenbei gesagt im Epic-Doom Bereich mit zum Besten, was es in diesem Genre gibt und waren unter anderem ein wichtiger Faktor für die Gründung einer Band namens ATLANTEAN KODEX. Wer jetzt denkt, das dritte Album würde endlich folgen irrt, denn "Death´s Crown Is Victory" ist "nur" eine EP geworden...

Nach unzähligen Sängerwechseln (unter anderem Stand auch schon Tom Phillips, Kreativkopf der Epic-Doom-Progger WHILE HEAVEN WEPT hinterm Mikro) konnte man die Herren 2012 auf dem "Hammer Of Doom Festival VII" in Würzburg mit dem immer noch aktuellen Frontmann Paul Kearns erleben. Bereits dort wusste die Truppe live zu gefallen.
Die EP wird von einem Intro namens "Fortress England" eingeleitet, das klingt, als ob eine große Schlacht kurz bevor steht und geht dann direkt über in "I Am The Hunter". Schon an den ersten Tönen erkennt man die SOLSTICE-typischen Gitarren. Der dann einsetzende Gesang von Paul Kearns überzeugt sofort mit einer starken Präsenz. Seine Stimme klingt rauer und kräftiger als die seiner Vorgänger, passt aber sehr gut zur Band. Der Chorus tönt treffend zum Titel sehr kraftvoll und tolle Gitarrensoli sind in dem überlangen Stück ebenfalls zu finden.
Der dann folgende Titeltrack beginnt bereits mit energischen, an Paukenschläge erinnernden Drums. Was dann folgt, ist nichts weniger als großartiges Songwriting, denn Kearns beginnt mit leiser Stimme und dezenter Instrumentierung, bevor ein Gewitter losbricht und der Kampf beginnt. Der Refrain strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, Erhabenheit und purer Power. Es juckt einem in der Faust, diese gen Himmel zu recken und voller Inbrunst mitzusingen: "Never Surrender!" Die herrlich erdige, rauhe Produktion wirkt keinen Deut altbacken, sondern fällt für diesen wie die Band ihren Sound selbst nennt "Loud Epic Heavy Metal" perfekt aus. Klare Kaufempfehlung für die Epic-Fraktion! (Kevin)


Bewertung: 9 / 10

Anzahl der Songs: 4
Spielzeit: 26:03 Min.
Label: Into The Void Records
Veröffentlichungstermin: 10.02.2014

 

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Anmelden

Neckbreaker präsentiert

Neckbreaker auf Facebook

nb recruiting 2015

nb forum 2015

nb gallery 2015