angelica thriveDie Suche nach dem obligatorischen Künstlernamen wird obsolet gemacht, wenn man auf den Namen Angelica Rylin getauft worden ist. Zu einem Melodic Rock Projekt passt der Name ANGELICA perfekt, also warum in die Ferne schweifen? Nach eigener Aussage wollte Angelica Rylin fernab von ihrer Hauptband THE MURDER OF MY SWEET schon immer solch ein Album wie „Thrive" aufnehmen, das hat sie nun mit tatkräftiger Unterstützung von vielen anderen namhaften Künstlern getan, und herausgekommen ist dabei haargenau das, was man erwartet hatte.

„Thrive" ist sozusagen das Pendant zum aktuellen PLACE VENDOME Album „Thunder In The Distance", bei dem man ebenfalls merken konnte, dass es nicht ausreicht einem herausragenden Sänger (Michael Kiske) ein dutzend Songs auf den Leib zu schneidern. Man kann es drehen und wenden wie man will, wenn immer derselbe Auftraggeber (Serafino Perugino von Frontiers Records) die gleichen Leute zum Komponieren engagiert (Daniel Flores, Alessandro Del Vecchio etc.), dann kommt mehr oder weniger immer ein ähnliches Produkt am Ende dabei raus. Ihre beim gleichen Label unter Vertrag stehende Kollegin ISSA kann davon auch ein Lied singen.

Um auf „Thrive" eine individuelle Note zu finden, muss man schon ganz schön tief graben, das Album ist erneut ein Paradebeispiel dafür, wie man Texte und Musik nach dem Baukastenprinzip zu Songs formen kann. Einige davon sind hörenswert („Riding Out The Storm", „Rain On My Parade", „Losers In Paradise"), andere bedürfen keiner namentlichen Erwähnung, weil sie sowieso keinen bleibenden Eindruck hinterlassen werden. In Sachen Bewertung kann ich hier je nach Laune alles zwischen 4 und 8 unterschreiben, qualitativ repräsentiert eine 6,5 „Thrive" am ehesten. (Maik)


Bewertung: 6,5 / 10

Anzahl der Songs: 12
Spielzeit: 50:00 min
Label: Frontiers Records
Veröffentlichungstermin: 29.11.2013

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