Nach drei durchweg ordentlichen Alben schmeißen die Niederländer GODDESS OF DESIRE ein neues Album auf den Markt. Inzwischen ist die Band bei Armageddon Music gelandet, was durchaus als Schritt nach vorne gesehen werden kann. Live ist die Band immer wieder äußerst sehenswert, aber auch die Alben und natürlich das neue "Awaken Pagan Gods" können mit guten Heavy / Thrash Metal überzeugen. Nach dem Intro "Awakening The Gods" ...
...macht die Band sich auf zum "March To Meet". Ein sehr riffgewaltiger Midtempo-Thrasher. Starker Auftakt!
Ein Schüppchen draufgelegt wird bei "Dead End Street". Eine kräftige und eingängige Thrash-Keule.
"Holy War" überzeugt sobald das Tempo angezogen und der Song als rifflastige Thrash-Walze durchgeht.
Weiter geht es mit dem stampfenden und teilweise auch leicht schleppenden "Bloodstained Sight".
Bevor dann der Titelsong ausgepackt wird. "Awaken Pagan Gods" ist ein Midtempo-Nackenbrecher mit auffällig einfachem und eingängigem Refrain.
Stark ist auch "Demolition" mit messerscharfen Riffs.
Mit leicht hymnenhaften Zügen ragt "Victory Is Mine" etwas heraus.
Bei "Scream For Metal True" bewegen sich die Holländer etwas vom Thrash weg und landen im traditionellen Heavy Metal.
"Booze" ist ein thrashiges Besäufnislied, erinnert ein wenig an TANKARD.
Dafür wird bei "Nothing's Free" wieder die traditionelle Schiene gefahren und der Song geht in die MOTÖRHEAD-Richtung.
Der interessant eingesetzte wechselnde Gesang lockert "Majesty Of Metal" etwas auf und sorgt für einen gelungenen Schlusspunkt.

GODDESS OF DESIRE melden sich mit einem guten Album zurück welches in der zweiten Hälfte hin und wieder ein wenig schwächelt. Wer die alten GOD-Werke liebt oder sich einfach bei traditionellem (Thrash) Metal wohlfühlt, dürfte auch bei "Awaken Pagan Gods" gut aufgehoben sein. Anspieltipps sind "March To Meet", "Awaken Pagan Gods" und "Majesty Of Metal". (Tutti)

Bewertung: 7,0 / 10


Anzahl der Songs: 12
Spielzeit: 43:50 min
Label: Armageddon Music
Veröffentlichungstermin: 18.07.2005
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