There will be no justice

Mit “Life comes knocking” erblickt der erste Longplayer des saarländischen Quartetts THERE WILL BE NO JUSTICE das Licht der Welt. Nach dem Erstlingswerk “Wasted Years”, welches 2013 als EP erschien ist dies nun eine eindrucksvolle Rückmeldung am deutschen Rock / Punk-Markt.

Nachdem ich die Band bei einem Punk-Konzert in Saarbrücken als Opener gesehen hatte (hier geht's zum Konzertbericht) war ich doch wirklich erfreut zu hören, dass demnächst ein Album am Start sein wird. Und THERE WILL BE NO JUSTICE hauen mit ihrem Debut auch direkt eine Scheibe raus, die es in sich hat. Der Opener des Albums "Big Train Roll" hätte in dieser Form auch auf dem Soundtrack von Ein Duke kommt selten alleine o.ä. Filmen auftauchen können. Der Titelsong "Life comes knocking" erscheint als einer der moderneren Songs des Albums, wobei der Begriff modern nicht als negativ zu interpretieren ist sondern der Song lediglich weniger mit dem klassischen Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre angehaucht, wie es zum Beispiel “Sweet Marie” ist, seines Zeichens ein echter Anspieltipp für alle Rockabilly Fans. Auch “Hot Rod Rebel” hält was der Name verspricht und lädt zu einem Tanz im Pettycoat ein. Wohingegen Tracks wie etwa "I'm not you" oder "Shut Up!" jedoch mehr den Punkwurzeln der Band entsprechen, erinnern diese doch sehr an Bands wie z.B. SUM 41 oder THE OFFSPRING.

Auch ein Hidden Track ist enthalten, so dass statt der angegebenen 12 Songs insgesamt 13 enthalten sind, mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, denn schließlich soll es ja eine Überraschung sein. Wie es sich für echte Punksongs gehört, sind die 13 Songs auch alle kurz und knackig unter 3 Minuten - mit Ausnahme von Nr. 8 "Just one day", welches seine 5 Minuten aber auch wirklich wert ist. Einige sind sogar so kurz, dass man sich da durchaus noch etwas mehr gewünscht hätte, aber wie heißt es immer so schön - Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Daran haben sich die Saarländer gehalten.

”Life comes knocking” ist eine gelungene Mischung aus Rock, Punk und Rockabilly, die direkte Ohrwürmer und tanzbare Melodien verspricht. Insbesondere für eine Eigenproduktion die bei Liquid Aether Audio und dem Greywolf Studio aufgenommen wurden und in Anbetracht dessen, dass die Jungs hiermit nach einer EP vor mittlerweile fünf Jahren ihr erstes Album rausgehauen haben ist dies wirklich eine bemerkens- und hörenswerte Leistung. (Sabrina)

 

Bewertung:

sabrina8,0 8,0 / 10

Anzahl der Songs: 13
Spielzeit: 34:22 min
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichungstermin: 12.05.2018

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