AIR RAID
Schwedisch wurde in den dritten Tag eingestiegen. AIR RAID sind natürlich alles andere als besonders innovativ, aber mit ihrem traditionellen Heavy Metal der ideale Opener für den Schlusstag. Vor allem weil die Skandinavier mit ihrer Spielfreude schnell für gute Laune unter den zunächst noch müden Fans sorgen konnte. Dass es am Ende zu mehr als nur Höflichkeitsapplaus reichte lag aber auch am starken Songmaterial. Und dieses zeigte einmal mehr wie groß das Repertoire an talentierte Bands im hohen Norden ist. Starker Opener!

Setlist AIR RAID:
- Wildfire
- Bound to Destroy
- When the Sky Turns Red
- Victim of the Night
- Flying Fortress
- Madness
- Midnight Burner
- A Blade in the Dark
Air RaidAir Raid

SPIDERS
Schwedisch ging es dann auch weiter mit den SPIDERS. Die Band um das Ehepaar Hoyles konnte nicht ganz die Reaktionen verbuchen wie der Opener. Aber das lag sicher auch am etwas gebremsteren Hard Rock. Frontfrau Ann-Sofie Hoyles war jedenfalls zumindest um Spielfreude bemüht. Mit den dazu wechselnden Instrumenten war sie dann auch klar der Blickfang. Zumal auch vom Rest der Band eher wenig kam. Aber Daumen hoch für das musikalische Kontrastprogramm.

Setlist SPIDERS:
- Hang Man
- High Society
- Mad Dog
- Control
- Hard Times
- Only Your Skin
- Give Up the Fight
- Rules of the Game
- Shake Electric
- Fraction
- War of the World
SpidersSpiders

SINNER
Mat Sinner ist in vielen Bands und Projekten akiv. Und hin wieder widmet er sich tatsächlich auch mal seine Hauptband. An diesem Tag konnte man SINNER mal wieder live sehen. Auch wenn die Formation sich diesbezüglich in der letzte Zeit etwas rar gemacht hat, so war davon an diesem Tag nichts zu bemerken. Routiniert zockte die Band sich durch ihren Gig. Neben den eigenen Songs hatte die Band auch das Billy Idol Cover "Rebel Yell" im Programm und spätestens damit wurde dann jeder Besucher 'mitgenommen'. Guter Gig!

Setlist SINNER:
- Crash & Burn
- Coming Out Fighting
- Bad Girl
- Born To Rock
- Concrete Jungle
- Knife In My Heart
- Danger Zone
- Rebel Yell (Bilyl Idol Cover)
- Germany Rocks
SinnerSinner

CHANNEL ZERO
CHANNEL ZERO sind seit einigen Jahren auch wieder aktuv. Höchste Zeit also die Herren auch mal nach Gelsenkirchen zu holen. Die Band brauchte einige Minuten um das Publikum zu überzeugen, aber letztlich kann man auch bei den Thrashern nur den Daumen nach oben zeigen. Sänger Franky zeigte sich von seiner bewegungsfreudigen Art und tauchte plötzlich in der oberten Reihe des Amphitheaters auf und zeigte so während des Gigs Publikumsnähe der besonderen Art. Gesanglich hatte dies keine Auswirkungen, aber die Stimmung wurde dadurch natürlich nochmal gesteigert. Guter Gig und auch hier sollte man die Belgier mal öfter auf dem Zettel haben.

Setlist CHANNEL ZERO:
- Intro
- Dark Passenger
- Repetition
?
- Bad To The Bone
- Kill All Kings
- Digital Cocaine
- Duisternis
- Suck My Energy
- Black Fuel
Channel ZeroChannel Zero

REFUGE
REFUGE sind nichts anderes als Rage in alter Besetzung. Kein Wunder also das auch songtechnisch ausschließlich wert auf die Frühphase der Band bis 1993 gelegt wurde. Da durften auch der Klassiker "Don't Fear the Winter" nicht fehlen. Auch wenn ich alles andere als ein Rage Fan bin und auf den Gesang von Peavy so gar nicht stehe muss ich der Band einen wirklich guten Auftritt attestieren. Ein echter Heimsieg also für die Herner.

Setlist REFUGE:
- Firestorm (Rage cover)
- Solitary Man (Rage cover)
- Nevermore (Rage cover)
- Death in the Afternoon (Rage cover)
- Enough Is Enough (Rage cover)
- Invisible Horizons (Rage cover)
- Certain Days (Rage cover)
- Light Into the Darkness (Rage cover)
- Shame on You (Rage cover)
- Baby, I'm Your Nightmare (Rage cover)
- Don't Fear the Winter (Rage cover)
- Refuge (Rage cover)
RefugeRefuge

MICHAEL SCHENKER'S TEMPLE OF ROCK
Mit MICHAEL SCHENKER'S TEMPLE OF ROCK wurde dann der Begriff 'Klassiker' nochmal deutlich weiter auf die Spitze getrieben. Schon beim Einstieg mit dem UFO Klassiker "Doctor, Doctor" war klar wohin die Reise gehen würde. Vorgetragen auschließlich von echten Könnern wie z.B. dem ehemaligen Rainbow Sänger Doogie White. Hier kann man wirklich von einem heimlichen Headliner sprechen. Ein Song vom Schlage "Rock You Like a Hurricane" wurde natürlich von den Fans lautstark mitgesungen. Grandiose Stimmung zu einem grandiosen Gig!

Setlist MICHAEL SCHENKER'S TEMPLE OF ROCK:
- Doctor Doctor (UFO song)
- Live and Let Live
- Lights Out (UFO song)
- Where the Wild Winds Blow
- Natural Thing (UFO song)
- Victim of Illusion (Michael Schenker Group song)
- Lovedrive (Scorpions song)
- Coast to Coast (Scorpions song)
- Vigilante Man
- Before the Devil Knows You're Dead
- Lord of the Lost and Lonely
- Rock You Like a Hurricane (Scorpions song)
- Rock Bottom (UFO Song)
Michael Schenker's Temple of RockMichael Schenker's Temple of RockMichael Schenker's Temple of Rock

OVERKILL
Normalerweise ist es schwer danach auf die Bühne zu müssen, nicht aber für OVERKILL. Die Thrasher verfügen bekanntlich über massig Fans die sich auch nicht scheuen weite Anreisen in Kauf zu nehmen. Da die New Yorker live für gewöhnlich alles wegpusten, stand einem Triumphzug nichts im Wege. Bei keiner anderen Band schwammen so viele Crowdsurfer Richtung Bühne (auch nicht bei Sanctuary trotz mehrfacher Aufforderung von Warrel Dane). Die mit Klassikern wie "In Union we Stand" oder "Hello From the Gutter" gefüllte Setlist trug dazu sicherlich auch einiges bei. Die Band fühlte sich sichtlich wohl und so kam Bobby Blitz auch nicht umhin nochmals zu betonen wir froh er ist, in Deutschland zu sein.

Setlist OVERKILL:
- Armorist
- Hammerhead
- Electric Rattlesnake
- Powersurge
- In Union We Stand
- Rotten to the Core
- Bring Me the Night
- End of the Line
- Horrorscope
- Hello From the Gutter
- Overkill
- Ironbound
-----------------------------------
- Bitter Pill
- Elimination
- Fuck You (The Subhumans cover)
- Take On The World (Judas Priest Cover)
OverkillOverkillOverkill

BLACK STAR RIDERS
Ob die BLACK STAR RIDERS wirklich nach den zwei starken Bands so der richtige Headliner waren, da kann man sicher drüber streiten. Die quasi als Thin Lizzy auf der Bühne stehende Band hat mit einigen Klassikern nochmal für gute Stimmung sorgen können. Aber die Menge so im Amphitheater halten, wie am Vortag Kreator, konnte die Band nicht. Mit der zweifellos vorhandenen Routine und Gassenhauern wie "The Boys Are Back in Town" und "Whiskey in the Jar" wurde es aber dennoch ein gelungener Auftritt. Wenn auch eher etwas für Nostalgiker.

Setlist BLACK STAR RIDERS:
- Bound for Glory
- Jailbreak (Thin Lizzy cover)
- Kingdom of the Lost
- Are You Ready (Thin Lizzy cover)
- Bloodshot
- Charlie I Gotta Go
- Bad Reputation (Thin Lizzy cover)
- Soldierstown
- Suicide (Thin Lizzy cover)
- All Hell Breaks Loose
- Through the Motions
- The Boys Are Back in Town (Thin Lizzy cover)
- Finest Hour
- Emerald (Thin Lizzy cover)
- The Killer Instinct
- Rosalie (Bob Seger cover)
- Whiskey in the Jar

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