interviews wishboneash 20140214 03Sie haben schon alles erlebt, sind seit 1969 im Geschäft, ihre ersten vier Alben in der Originalbesetzung sind legendär und dennoch ist ihr Name nicht der größte im internationalen Rockbusiness. Doch das hindert WISHBONE ASH nicht daran permanent auf Achse zu sein und weiterhin kontinuierlich neues Material zu veröffentlichen. Allen Trends und Modeströmungen haben sie getrotzt, dazu unzählige Bands beeinflusst. Der Mann, der das ganze seit 20 Jahren zusammen hält, ist Sänger und Gitarrist Andy Powell, seines Zeichens letztes verbleibendes Gründungsmitglied. Nach dem Auftritt im Freudenburger Duc-Saal traf NECKBREAKER den Mann, der trotz seiner Erkältung gut gelaunt Rede und Antwort stand. Was er zum neuen Album "Blue Horizon", zur Meisterung der anfallenden Probleme zu sagen hat und warum er auch mal den Vergleich mit den ROLLING STONES zieht, lest ihr hier.

MetalPfälzer: Hallo Andy, schön Dich zu sehen! Wie geht es Dir, ich habe gehört Du wärst ein wenig krank? Ich bin froh, dass Du Dir dennoch die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten.

Andy Powell: Hallo Rainer, schön Dich zu treffen! Mir geht es ganz gut, wir hatten eben viel Spaß beim Gig, ich hoffe Du auch. Da kann man das ein wenig verdrängen, aber nun läuft die Nase wieder, aber es ist soweit okay.

MetalPfälzer: Oh ja, den hatte ich! Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich Euch das letzte Mal sah, ich muss sagen, ich habe viel zu lange gewartet. Auf Euch müssen die Fans nicht so lange warten, ihr habt ja gerade wieder ein neues Album am Start, das nächste Woche erscheint. Womit wir gleich beim Thema wären, warum erscheint "Blue Horizon" erst zum Ende Eurer Tour?

Andy Powell: Oh weh, ja, es ergab sich einfach so! Wir arbeiteten fast bis Weihnachten am Album und bekamen es nicht schnell genug fertig. Leider waren die Konzerte alle schon gebucht, weswegen wir uns entschlossen haben, die Scheibe mitten in der laufenden Tour zu veröffentlichen.

MetalPfälzer: Wenn ich mich ein paar Jahre zurück erinnere, fällt mir auf, dass ihr eigentlich immer zu Beginn des Jahres getourt seid. Oder sehe ich das falsch?

Andy Powell: Da liegst Du richtig! Wir kommen jedes Jahr im Januar und Februar nach Deutschland, das ist seit 15 Jahren eine Tradition. Es hat sich einfach zwischen uns und den Fans so entwickelt, da halten wir dran fest.

MetalPfälzer: Euer neues Album geht meiner Meinung nach zurück zu Euren ganz frühen Tagen. Spielt da der Eindruck des vierzigsten Jubiläums Eures Klassikers "Live Dates" eine Rolle? Immerhin spielt ihr das ja bei den Konzerten der Tour in voller Länge.

interviews wishboneash 20140214 01Andy Powell: Bei einigen Shows spielten wir das komplette Album, nicht bei allen. Wir haben das einfach mal ausprobiert ein Live-Album komplett nachzuspielen, da war das Jubiläum ein guter Anlass dazu. Wir müssen ja auch immer etwas Neues bringen, dazu halten wir viel Kontakt zu den Fans und wissen, dass diese die alten Songs hören wollen. Wir sind aber auch eine Band, die sich immer entwickeln will und ihr neues Material bringen will, also muss man das immer verknüpfen. Die "Live Dates"-Sache ist eher ein Bonus für die Fans, gerade weil das gewünscht ist, sorgt das für eine gute Stimmung, umso besser kommen auch die neuen Lieder an. Das ist wie Anlocken und Füttern, wenn Du verstehst, was ich meine! (lacht)
Was Dein Eindruck zum neuen Album angeht, denke ich, der entsteht, weil die Herangehensweise der damaligen ähnelte. Wir haben bei "Blue Horizon" sehr viel live eingespielt, während wir bei "Elegant Stealth" sehr viel im Studio mit dem Sound gearbeitet haben. Insofern wirkt das neue Werk erdiger, nicht so produziert wie die letzten Scheiben, das erinnert dann schon ein wenig an die Siebziger.

MetalPfälzer: Kommen wir zu einer weniger erfreulichen Sache. Du hast ja einen Rechtsstreit wegen den Namensrechten gegen Deinen ehemaligen Bandkollegen Martin Turner angestrengt. Kürzlich fiel das Urteil, dass ihm verbietet, länger unter MARTIN TURNER´S WISHBONE ASH aufzutreten. Was waren die Gründe für den Gang vor das Gericht?

Andy Powell: Er kann den Namen nicht benutzen, er verließ diese Band vor mehr als 20 Jahren, damit kann er sich nicht mehr als Mitglied bezeichnen. Als Roger Waters PINK FLOYD verließ konnte er seine Musik auch nicht mehr als PINK FLOYD auszeichnen, das wäre nicht fair, das ist nicht richtig. Wir waren ja eine Band, die weiter machte, mit vielen anderen Mitgliedern. Ohne Frage war er ein sehr wichtiger Teil der Originalband und auch ein großartiger Musiker. Nur, wenn Du eine Band verlässt, dann lässt Du sie eben auch hinter Dir. Unsere Karriere ging ja nach seinem Ausstieg weiter, wir haben viele Alben ohne ihn aufgenommen, kennst Du welche davon?

MetalPfälzer: Klar, vor allem "Elegant Stealth" gefiel mir sehr gut!

Andy Powell: Das freut mich! Aber wie Du siehst, bekommst Du von den Scheiben auch die Geschichte erzählt. Die Geschichte von einer sehr aktiven Karriere, von Businessangelegenheiten, von Plattenverträgen, mit allen möglichen Übereinkommen mit Agenten und Managern und vor allem viel neuem Material. Da kann nicht einfach jemand kommen, der früher einmal dabei war, das geht einfach nicht. Ich finde, er hat da einen Fehler gemacht, mit der Aktion war er ganz schlecht beraten.

MetalPfälzer: Es gibt aber auch andere Fälle, wie etwa BARCLEY JAMES HARVEST oder jüngst QUEENSRYCHE...

Andy Powell: (fällt ins Wort) Das ist eine dämliche Sache, einfach nur dumm! Sie nennen sich jetzt LES HOLROYD´S BARCLEY JAMES HARVEST und JOHN LEES BARCLEYJAMES HARVEST, das ist Nonsens! Du musst einfach verstehen, eine Band ist eine Band! Eine Band ist ein immer währender Strom, es geht immer vorwärts. Wenn das allerdings der Weg ist, wie die beiden die Band weiterführen wollen, ist das ihre Sache, dann muss man sie machen lassen. Die meisten Bands halten das anders, es ist halt eine Vereinbarung zwischen den Zwei, so eine Absprache gibt es bei unserer Band nicht, bei anderen wie PINK FLOYD oder URIAH HEEP auch nicht. Auch wenn ich mich wiederhole, wenn Du draußen bist, bist Du draus, fertig, so leid es mir tut! Wenn Du etwas so vertraglich regelst, machst Du Dich doch zum Gespött, im Business muss man da cleverer sein.


"Eine Band ist eine Band, und eine Band ist auch ein Markenname! Da kann es keine zwei davon geben, das wäre Nonsens!"
Man grüße bitte QUEENSRYCHE, BJH und Konsorten


MetalPfälzer: Es spielten wohl auch geschäftliche Dinge eine Rolle bei der ganzen Sache?

Andy Powell: Klar, sieh es doch mal so. WISHBONE ASH ist eine Band und ebenso ein Markenname, wenn Du den vervielfältigst, dann verwässerst Du den Markennamen. Das ist schlecht für jeden, auch für Martin Turner, denn er schwächt damit die Marke. Er fing auch plötzlich damit an, dass seine Band für sehr wenig Geld gebucht wurde, das schwächt beide Bands und das ist schlecht für die Fans. Wir konnten nur noch die Hälfte der Shows in Großbritannien spielen, weil dadurch auch unsere Touren unterbezahlt wurden, das war sehr schlecht. Er war nicht in der Position, so etwas aufzuziehen, wir mussten uns wehren.

MetalPfälzer: Was war überhaupt der Grund dafür, dass Martin die Band erneut verließ und warum schlug auch die Reunion seinerzeit fehl?

Andy Powell: Die Reunion war ohnehin eher eine wackelige Angelegenheit. Eigentlich war nur ein Album geplant, am Ende wurden es drei, was schon richtig gut ist. Nach dieser wirklich starken Periode war es einfach so, dass die Mitglieder die Band verließen, einfach aus persönlichen Gründen. Steve Upton war der erste, bei ihm tat es mir besonders leid, weil er ja von Beginn an immer dabei war. Für ihn kam Ray Weston, dann ging Martin und schließlich auch Ted. Er verließ quasi mich, nicht die Band, weil ich ja nun der letzte war, also war es an mir weiterzumachen, die Band weiterzutragen. Ich holte Roger Filgate als weiteren Songwriter dazu, doch er blieb auch nicht lange.
Für mich brach die Band nie auseinander, sie existierte immer weiter. Schon vor der Reunion hatten wir viele verschiedene Musiker in unseren Reihen. Da waren Andy Pyle, Ray Weston, der davor auch schon einmal dabei war, Robbie France, Phil Palmer, Jamie Crompton und noch viele mehr, auch so bekannte Leute wie John Wetton oder der im letzten Jahr leider verstorbene Trevor Bolder. Das ist mein Erbe, das sind meine Erinnerungen, das ist einfach der Weg, den ich gegangen bin. Natürlich war Martin ein sehr wichtiger Teil, der nicht zu unterschätzen ist, er war der Originalbassist, aber da waren auch so viele andere, nachdem er das erste Mal ging.

MetalPfälzer: Nach 45 Karrierejahren und 24 Studioalben, was treibt Dich immer noch an, was für Ziele hast Du noch, woher nimmst Du die Energie?

interviews wishboneash 20140214 02Andy Powell: Ja, wenn Du das so sagst und ich darüber nachdenke ist das wirklich eine stolze Zahl. Bei der Anzahl der Alben bin ich mir noch nicht einmal sicher. Ich denke aber, dass es nicht viele gibt, die so viele Scheiben veröffentlicht haben.

MetalPfälzer: Mir fällt da auf Anhieb nur ALICE COOPER ein, bei dem ich mir sicher bin. Er hat 26, die musste ich letztens wegen einer Recherche mal genau zählen. Möglicherweise kommen Ritchie Blackmore und Neil Young auch in diese Bereiche, wenn man die Releases all ihrer Band zusammen zählt. Noch nicht einmal die ROLLING STONES haben so viele!

Andy Powell: Okay, das ist wirklich cool, mehr Studioscheiben als die STONES! Was mich antreibt? Ich fühle, dass meine Arbeit noch nicht getan, meine Mission noch nicht erfüllt ist. Jedes Mal, wenn Du ein neues Album aufnimmst, findest Du das großartig, aber mit der Zeit entdeckst Du immer etwas, dass Du hättest besser machen können. Da ist einfach noch dieses Gefühl vorhanden, das alles fortzuführen und immer zu verbessern. Natürlich finden wir es immer noch aufregend, in einer Band zu spielen, sonst würden wir das ja nicht tun. Ich denke, es ist vor allem das was uns antreibt, weil wir uns immer noch jung und wild dabei fühlen, weil es uns immer noch so viel Spaß macht, es ist einfach ein großartiges Leben.

MetalPfälzer: Es erfüllt Dich also immer noch, füllt es auch Dein ganzes Leben aus?

Andy Powell: Auf jeden Fall, es ist das Leben! Mir geht es ja nicht nur ums Spielen, um ein Mitglied in der Gruppe zu sein und Alben aufzunehmen. Ich manage die Band, da fallen viele Business-Dinge an, ich handele die Plattenverträge aus, schreibe Songs, plane die Tourneen, da fällt sehr viel Arbeit an für eine Person.

MetalPfälzer: Da Ihr ja so lange dabei seid, so viel Material geschrieben habt, Du so viel Einblick in die Szene hast, WISHBONE ASH für viele eine große Inspiration darstellt, größer als die meisten ahnen ...

Andy Powell: (übernimmt meinen Gedankenansatz) Oh ja, da gibt es einige, Phil Lynott sagte bei einer Show von uns in London, dass das der Sound wäre, den er für seine Formation anstrebt. Damals hatten sie noch nicht diesen Twin Leadsound, weil sie ja auch nur einen Gitaristen hatten. Das selbe gilt für IRON MAIDEN, die ja ein paar Mal für uns eröffneten, aber auch für LYNYRD SKYNYRD oder OPETH, für viele weitere sehr verschiedene Acts. Ich bin sehr stolz darauf, andere Bands beeinflusst zu haben, das fühlt sich gut an, dadurch merkt man, dass der eigene Sound den Menschen etwas bedeutet.


"Phil Lynott kam zu unserer Show und meinte, das wäre der Sound, den er sich für seine Band wünschen würde!"
Wer hat´s erfunden?


MetalPfälzer: Mit OPETH gibst Du mir das richtige Stichwort, um meine Frage weiter zu formulieren. Was hört der erfahrene Musiker Andy Powell in der heutigen Zeit?

Andy Powell: Oh je, was mich heute interessiert? Eigentlich alles, ich versuche mich an allen möglichen Stilen und Bands, letztens habe ich zum Beispiel ARCADE FIRE gesehen. Ich mag vor allem die alten Bands und Singer/Songwriter, da ich selbst ein Songwriter bin, schaue ich mir immer gerne Leute an, die mich mit ihrer Art Lieder zu schreiben inspirieren. Ich höre auch klassische Musik, ebenso wie Folk, Blues und Rock, also die Sachen, die Du bei WISHBONE ASH findest. Wenn da eine tolle neue Band kommt, bin ich auch immer interessiert daran, die zu entdecken.

MetalPfälzer: Ich denke, es ist auch wichtig für einen Musiker sich immer neue Sachen anzuhören und sich Inspirationen zu holen. Natürlich gibt es auch immer wieder Musiker, die einem erzählen, dass sie seit 40 Jahren keine neue Musik mehr gehört haben, aber da besteht doch auch die Gefahr zu stagnieren.

Andy Powell: Ja, da hast Du recht, diese zwei Dinge sind miteinander verbunden. Du musst einfach ein Musikliebhaber sein, um ein Musiker zu sein. So wie ich mich als Musiker immer weiter entwickle, so entwickelt sich auch mein Geschmack, es ist auch immer ein Lernprozess. Man entdeckt ja nicht nur neue Musik von heute, wir gehen oft weit zurück, beschäftigen uns mit der Musik aus den Dreißigern, Vierzigern oder Fünfzigern. Musik ist wie eine Sprache, wenn ich mit Dir hier sitze, reden wir über verschiedene Dinge, wenn ich aber mit ein paar anderen Musikern abhänge, spielen wir einfach drauf los und entwerfen neue Songs.
Ich bin wirklich viel am Musik hören, auch wenn ich mir nicht mehr so viele Alben kaufe, das muss man ja nicht mehr unbedingt. Heutzutage hast Du ganz andere Möglichkeiten, diese ganzen Download und Streaming-Dienste wie Pandora oder Spotify eignen sich hervorragend zum Reinhören. Vor dieser Tour habe ich mich durch den kompletten Backkatalog von BOB DYLAN durchgehört, ich wollte einfach die ganzen alten Sachen alle mal wieder hören. Das kannst Du halt schlecht, wenn Du nicht alles hast, insofern finde ich das wirklich gut.

MetalPfälzer: Die Kehrseite der Medaille der modernen Musikindustrie ist aber auch der Verlust der herkömmlichen Formen. Einige Bands, aktuell MOETLEY CRÜE und DEF LEPPARD propagieren das Ende des Albumformats und wollen nur noch einige neue Songs online stellen. Wie denkst Du darüber, auch in Bezug auf Eure Band?

Andy Powell: Gut, ich schätze die aktuelle Situation ähnlich ein wie Du und bemerke diese Entwicklung. Gerade junge Bands stellen immer wieder eine Handvoll Lieder online, um auch etwas Neues zu bieten, um im Gespräch zu bleiben. Unsere Fans, die ja alle auch etwas älter sind im Schnitt, bevorzugen immer noch die CD, sie mögen das Konzept eines Albums, mit Cover und allem, was dazu gehört. Und wir haben auch immer genug Material, um ein ganzes Album zu machen. Aber ich höre auch immer wieder, dass Bands das Albumformat tot reden wollen. Ganz klar, das Musikbusiness hat in den letzten Jahren rapide an Rentabilität verloren, es hinkt irgendwo hinterher. Und Rockmusik ist als Genre auch nur ein kleiner Teil, in Europa hat vielfach Pop die Oberhand, da muss man einfach mit neuen Konzepten arbeiten.


"Wir haben auf alle Fälle immer genug Material für ein komplettes Album zusammen bekommen."
Neue Veröffentlichungsmethoden spielen für WISHBONE ASH noch keine Rolle


MetalPfälzer: Zumindest was Deutschland angeht, steht es aber um den Rockmarkt ganz gut bestellt.

Andy Powell: Ja, das ist auch eine Ausnahme, der Rockmarkt in Deutschland ist sehr groß und wichtig. Deutschland ist mit der beste Ort an dem Du spielen kannst, die Fans dort sind sehr loyal!

MetalPfälzer: Für meinen Geschmack manchmal etwas zu verhalten.

Andy Powell: Mag sein, dass die Zuschauer anderswo enthusiastischer sind, aber sie vergessen Dich auch schneller wieder. Nirgendwo können die großen, alten Bands auf eine so treue Fangemeinde zählen, nirgendwo wachsen die Fans mit den Gruppen so mit. WISHBONE ASH veröffentlichten in den letzten zwanzig Jahren eine ganze Reihe Alben, die im Mainstream völlig außen vor blieben, aber hier akzeptieren sie alle unsere Alben, freuen sich, wenn wir davon etwas live spielen. Ich denke die Deutschen mögen einfach ehrliche, handgemachte Livemusik. Schau in einem so kleinen Club wie hier, wo man die Band auf der Bühne schwitzen sieht, das ist für mich einfach das größte, das kann man nicht ersetzen, das wird allem trotzen.

MetalPfälzer: Wenn ich jetzt diesen Club hier nehme, musst Du Dir doch ein bisschen wie zuhause vorkommen.

Andy Powell: Ich kenne Clubs wie diesen sehr gut, ich habe schon als Teenager in solchen gespielt. Ich habe schon in großen Venues gespielt, in den ganz großen Hallen, auf Open Airs, wo man viel Platz hat sich zu bewegen. Aber ein Club ist einfach  großartig, da kommt nichts dagegen an. Ich liebe den Sound, die Atmosphäre, die Nähe zu dem eher kleinen Publikum. Sogar die ROLLING STONES treten manchmal noch in Clubs auf.

MetalPfälzer: Ich spielte jetzt eher speziell auf den Duc-Saal an, denn wenn dieses Gebäude alleine auf einer Wiese stehen würde, käme es einem englischen Landhaus sehr nahe.

Andy Powell: Oh ja, es ist wirklich schön hier, es hat vor allem innen etwas von einem Pub, das gefällt mir als Engländer richtig gut. Der Betreiber, den ich auch schon länger kenne ist ein richtiger Musikfreak, aber ich denke so etwas musst Du sein, um so einen Laden zu machen. Man muss ihn schon finden, er liegt etwas abseits vom Trubel der Städte, aber genau das macht ihn zu etwas Besonderem. Wir haben hier schon acht oder zehnmal gespielt, ich weiß es gar nicht mehr so genau, spätestens alle zwei Jahre sind wir wieder hier. Und hör mal nach draußen, auch abseits der Konzerte spielen sie coole Musik. Das Catering ist ebenfalls immer toll, auch wenn ich heute darauf verzichten musste. Aber ich kann es nur empfehlen, nebenan im Restaurant essen zu gehen.

MetalPfälzer: Das haben meine Freunde und ich sogar getan und ich fand es tatsächlich sehr fein. Aber ich sehe unser Interview driftet immer mehr in eine Männerunde ab, ich wäre auch mit dem durch, was ich von Dir wissen wollte. Den Club werde ich sicher öfter besuchen, spätestens, wenn WISHBONE ASH wieder dort spielen.

Andy Powell: Oh Danke, war mir ein Vergnügen! Dann hoffe ich, dass wir uns dann wieder sehen werden!

MetalPfälzer: Ich habe zu danken, vor allem für das Interview! Ich hoffe auch, dass wir uns bald wiedersehen, und gute Besserung noch!

Andy Powell: Danke, wird schon wieder!

 Photos von www.wishboneash.com und Silke Jankovic.

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