andy_tillison.jpgDie letzte Dekade war für Freunde der anspruchsvollen, progressiven Musik eine sehr gute. Noch nie seit den glorreichen Siebzigern kamen so viele gute neue Bands zum Vorschein oder schafften den Durchbruch auf breiter Ebene. Der stilistischen Vielfalt waren dabei kaum Grenzen gesetzt, vor allem der New Artrock konnte sich auch bei der breiteren Masse durchsetzen.
Eine der herausragenden Formationen ist das britische Musikerkollektiv THE TANGENT, welches sich 2002 gründete. Ihre Einflüsse reichen bis in die späten Sechziger und bis hin zum Canterbury Jazz. Neben ihrer Kreativität gehört die Truppe um Mastermind Andy Tillison auch zu den fleißigsten Acts der Szene. Gerade mal 20 Monate nach dem Doppel-Album „Not As Good As The Book“ kam kürzlich das neue Werk „Down And Out In Paris And London“ in die Läden. Grund genug für NECKBREAKER, uns mit dem Mann von der Insel in Verbindung zu setzen.

Pfälzer: Hallo Andy, hier ist Rainer Petry vom deutschen NECKBREAKER – Magazin. Zuerst einmal will ich Dir dafür danken, dass Du Dir die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten. Euer neues Album „Down And Out In Paris And London“ ist ja jetzt ein paar Wochen draußen, bist Du zufrieden mit dem Ergebnis?

Andy Tillison: Ja, sehr sogar, und es fühlt sich anders an, denn normalerweise bin ich sehr unsicher darüber, wie es am Ende klingt und die Dinge ineinander fließen. Insgesamt gesehen denke ich, dass ich es zu meinen liebsten THE TANGENT-Alben zählen kann, vor allem weil es so stimmig ist. Ich bin zufrieden mit den Kompositionen, den Texten, sowie der ganzen Struktur und dem Klang des Albums. Ich bin sehr selbstkritisch und wenn ich auf unsere früheren Platten zurück schaue, versuche ich immer von meinen Fehlern zu lernen. Ich mache viele Fehler, so dass ich noch viel zu lernen habe, aber ums Lernen geht es überall.

Pfälzer: Und die Verkäufe, wie liefen die? Habt ihr bereits Zahlen?

Andy Tillison: Mit Zahlen kann ich nicht dienen, dafür ist es zu früh. Aber die Scheibe ist noch nicht lange draußen und taucht schon in vielen Bestenlisten des Jahres auf, so dass wir annehmen, dass es nicht allzu schlecht läuft – oder eher, dass es richtig gut läuft. Wir haben eine sehr loyale Fanbase, die uns unterstützt und wir sind froh darüber in Kontakt mit ihnen zu sein. Wir bauen das seit sechs Jahren auf, viel Arbeit für uns, viel zu Hören für die Fans.

Pfälzer: Ich mag die Scheibe, eines der Prog-Highlights des Jahres vor allem „Perdu Dans Paris“, das sehr melancholisch ist. Was inspirierte Dich zu einem Lied über die verschiedenen Erscheinungsbilder von Paris?

Andy Tilison: Ich war 2008 in Paris um mit verschiedenen Magazinen über unser letztes Album „Not As Good As The Book“ zu reden. Die Plattenfirma buchte mich in ein wirklich feines Hotel im Zentrum von Paris mit schöner Aussicht auf einen Platz nahe Gare du Nord und mit Blick auf die Basilika Sacre Coeur. Ich hatte einen Balkon am Zimmer, wo ich stand und einen phantastischen Blick auf das „typische Paris“ werfen konnte – Boutiquen, Bars, Cafes, Restaurants, Neonlichter, Autos, Taxis, all die Menschen, all die Farben von Paris, eine Stadt der Liebe.
Danach führte ich viele Interviews, welche den ganzen Tag in Anspruch nahmen und sich bis ein Uhr nachts zogen. Ich ging zurück auf mein Zimmer und beschloss noch eine Zigarette auf dem Balkon zu rauchen. Der Platz und die Aussicht hatten sich verändert, die Läden und Cafes waren zu. Die Autos und die Menschen waren weg und die Flutlichter auf Sacre Coeur waren abgeschaltet. Da waren mehr als 50 Leute, die in Schlafsäcken auf dem kalten Boden schliefen. Es sah buchstäblich wie ein anderer Platz aus, eben zwei Städte in einer Metropole. Menschen schlafen unter einigen der berühmtesten Gebäude der Welt.
Ich erinnerte mich an die Zeiten, als ich draußen schlafen musste und realisierte wie leicht es ist die Linie plötzlich zu überschreiten, wie leicht es sein könnte, dass ich auf dem Platz schlafen muss, während mich jemand vom Balkon aus beobachtet.

Pfälzer: Und die anderen Texte, wovon handeln die? Der Opener „Where Are They Now?“ scheint mir eine Fortsetzung verschiedener Geschichten von THE TANGENT zu sein. Welche Ideen verbergen sich dahinter? 


 

Ich hasse dieses Medikament und versuche davon loszukommen, aber es ist schwer, es macht die Welt zu einem grauen Ort!

Tillison schreibt offen über seine Gefühle


Andy Tillison: Dinge ändern sich, das ist sicher und Geschichten gehen weiter, während sie erzählt werden. All die Charaktere, von denen ich in früheren Songs erzählt habe sind jetzt sieben Jahre weiter in ihrem Leben. Meine Kinder, die Charaktere in früheren Songs sind entwickelten sich von verrückten Teenagern zu ernsthaften Personen, alles in dem Zeitraum, in dem THE TANGENT existieren. Meine eigene Situation hat sich auch komplett verändert, der Bankier von dem 2004 „Winning Game“ handelte ist nicht mehr auf der Gewinnerstraße.

Und die zwei Personen in „Earnest“ (beide Piloten im zweiten Weltkieg) – einer von ihnen starb und der andere machte eine Erfahrung die sein Leben änderte, als er Deutsche traf, die hätten getötet werden können, wenn seine Mission erfolgreich gewesen wäre. Bei fiktiven Geschichten ist es immer möglich ein Ende zu schreiben. Wenn die Storys wahr sind, gehen sie immer weiter. Daher entschloss ich mich aus der Idee ein Lied zu machen und das ist wie Du richtig festgestellt hast das erste der Scheibe „Where Are They Now?“.
„Paroxetine 20 mg“ ist ein Stück über das Antidepressivum welches auch als Paxil oder Serostat bekannt ist. Es ist ein Medikament, das mir ein früherer Freund empfahl um eine Depression zu bekämpfen. Als mir bewusst wurde, dass diese Person größtenteils für meine Depressionen verantwortlich war, wollte ich diesen Titel schreiben um auszudrücken wie sehr ich dieses Medikament hasse und wie sehr ich es bereue, auf den dummen Rat gehört zu haben. Ich habe es nie ganz geschafft davon loszukommen, aber ich will jeden Tag damit aufhören.
Es verwandelt die Welt in einen sicheren aber grauen Ort, das ist alles. Es nahm mir für mehr als drei Jahre lang viel Farbe aus meinem Leben. Jetzt wo ich glücklicher bin, bin ich in der Lage die Dosis auf ein ganz kleines Minimum zu reduzieren, so dass ich so langsam die Wirkung merke. Aber es ist noch ein langer Weg!

Pfälzer: „Down And Out In Paris And London“ ist kein Konzeptalbum wie „Not As Good As The Book“. Die Scheibe hat denselben Titel wie eine Novelle von George Orwell, handelt aber nicht von dem Buch. Kam die Idee zum Titel von Dir oder hast Du sie davon entlehnt?

thetangent2009photobysalcollyer1.jpgAndy Tillison: Ich lieh mir den Namen von George Orwell, denn es ist ein echt guter Titel. Seine Beobachtungen von diesen beiden Städten wurden in einer anderen Ära gemacht, meine basieren nicht darauf, nur meine Eindrücke zu demselben Titel. Ich wollte über diese beiden Städte schreiben, denn ich habe in Frankreich und England gelebt und ich hatte ein paar schwere Zeiten in beiden.
Du hast recht, das ist kein Konzeptalbum, ich mache keine wirklichen Konzeptalben, ich benutze nur durchgehende Themen. Das neue Werk ist nicht ganz so stark an einem Thema orientiert wie „Not As Good As The Book“, wie Du auch bemerkt hast, aber der rote Faden ist doch vorhanden. Und ja, es ist ziemlich melancholisch, aber manchmal auch sehr aufbauend.

Pfälzer: Du schreibst alle Texte und die gesamte Musik, wie groß ist der Input der anderen Mitglieder?

Andy Tillison: Das hängt sehr stark von dem einzelnen Mitglied ab. Aber jeder hat seine Rolle, und darum ist er auch in der Band. Deswegen sind wir auch eine Band mit Namen und kein Solokünstler mit seiner Musik. Vielfältige Möglichkeiten, mit Stilen und Einflüssen spielen, das ist ein wichtiger Teil von dem was ich tue und obwohl es mein Material ist, spielen die anderen einen wichtigen Part dabei es zum Leben zu erwecken. Das ist genau so seit dem ersten gemeinsamen Tag 2003.

Pfälzer: Sind die Ideen fertig, wenn ihr ins Studio geht oder arrangiert ihr die Sachen dort?

Andy Tillison: Zu dem Zeitpunkt wenn wir ins Studio gehen haben wir bereits ein vollständiges Demo des gesamten Albums, welches am Computer zusammengebastelt wurde. Wie auch immer gibt es viele Veränderungen der Demoversionen bevor die Studiosessions vorbei sind, denn da kann die Gruppe bei der Zusammenarbeit interagieren und improvisieren. Es ist nie fertig, bevor es fertigt ist.

Pfälzer: Wie fängst Du ein neues Werk an, mit den Texten oder der Musik?

Andy Tillison: Da gibt es keine feste Regel. Manchmal sind es die Texte, wenn mich etwas veranlasst darüber zu schreiben, sowie Nachrichten und politische Ereignisse. Oder auch persönliche Erfahrungen wenn ich etwa aus meinem eigenen Haus geworfen wurde und tausend Meilen durch Europa reisen musste, um bei einem Freund auf dem Fußboden schlafen zu können! Andererseits bekomme ich manchmal eine Melodie oder einen Rhythmus nicht aus dem Kopf wie bei „Ethanol Hat Nail“, wo die Musik zuerst kam, während bei „Perdu Dans Paris“ die Lyrics am Anfang standen.

Pfälzer: Zwischen den letzten beiden Alben gab es erneut Wechsel im Line-Up. Ist dieses ständige Rein und Raus bedingt durch Umstände oder ein erwünschter Prozess um alles mit frischem Blut zu füllen? 


 

Es ist kein Meisterstück auf der Gitarre, aber es hört sich passend an!

Sehr selbstkritisch der Mann


Andy Tillison: Das ist eine häufig gestellte Frage! Es gibt Bands wie RUSH, die über Jahrzehnte zusammen bleiben, es sind seit dem zweiten Album die gleichen Leute, das ist eine sehr lange Zeit. Mein Held Peter Hammill (VAN DER GRAAF GENERATOR) hat ebenso nur mit einer überschaubaren Gruppe an Leuten gearbeitet, zwei Schlagzeuger, ein Basser, zwei Keyboarder, ein Saxophonist sowie ein oder zwei Gitarristen. Ich fragte mehrmals ob wir was zusammen machen könnten, aber die Antwort war stets: „Danke, aber Nein Danke!“.

Auf der anderen Seite hat dann aber Joni Mitchell mit vielen verschiedenen Musikern, so vielen unterschiedlichen Typen zusammen gearbeitet, Robert Fripp (KING CRIMSON) ebenfalls und vor allem YES. Schau Dir nur die ganzen verschiedenen Stilistiken und Klangfarben an, zu denen sie fähig waren sie in ihre Werke einzuarbeiten. Ich liebe frisches Blut und neue Inspiration und sehe darin gar kein Problem.
Manchmal stellt es sogar eine große Herausforderung dar. Auf diesem Album musste ich die meisten Gitarrenparts selbst einspielen, ich musste viel lernen und üben um das hinzubekommen. Immerhin war mit Ronnie Stolt (FLOWER KINGS, TRANSATLANTIC) einer der besten Gitarristen der Welt einst in der Band. Jakko (M. Jaszyk, Anm. d. Autors) auch und er ist ebenso ein beeindruckender Gitarrenspieler, diese Rolle zu übernehmen war eine echte Herausforderung. Ich bin kein großartiger Gitarrist, aber ich arbeite sehr, sehr hart um etwas zu erschaffen, das auch wenn es kein Meisterstück an der Gitarre ist, sich so anhört als gehöre es zur Band.

Pfälzer: Wie kam der Kontakt zu den neuen Mitgliedern zustande?

Andy Tillison: Jonathan Barrett ist ein alter Freund der zur Ur-Besetzung von PO90 (PARALLEL OR 90 DEGREES, Tillisons Zweitband, Anm. d Autors) gehörte. Er spielt vorwiegend bundlose Bässe hat aber ein breites Spektrum an Stilen und Sounds und half uns wirklich das Album zu dem zu verwandeln was es ist. Ich weiß, dass es Menschen gab, die sich sorgten wie THE TANGENT ohne Jonas Reingold klingen würden, aber Jonathan hat einen wirklich fantastischen Job gemacht und ich denke die Leute werden das anerkennen.
Paul Burgess ist ein klassischer englischer Schlagzeuger, der in den Jahren mit vielen Bands und Solokünstlern gespielt hat. Er ist Drummer von 10CC seit 1970 und spielt dort immer noch, er stand live mit JETHRO TULL auf der Bühne und für CAMEL trommelte er „Stationary Traveller“ sowie „Pressure Points“ ein. JOAM ARMATRADING oder MAGNA CARTA – er machte viel Sorten Musik mit allen möglichen Leuten. Er bringt einen relaxten und sehr britischen Sound in die Band und ich war sehr angetan von der Chance mit ihm zu arbeiten.

Pfälzer: Aktuell haben THE TANGENT eine rein englische Besetzung und im Vorfeld des Releases sprachst Du von einer „englishness“ im progressiven Rock. Wie wichtig sind diese Wurzeln für Dich?

Andy Tillison: Es ist natürlich viel billiger! Und dann war es natürlich auch toll immer anwesend zu sein, während jede einzelne Note der Scheibe eingespielt wurde. Das meiste wurde in meinem Tiny Tiny-Studio zuhause gemacht und das Schlagzeug nahmen wir in einem schönen großen Studio in der Nähe von Manchester auf. Daher war es auch das Album, das wir bisher am schnellsten aufnahmen und ich denke auch jenes, bei dem wir den Prozess am meisten genossen haben. Es war das erste Mal, wo ich anwesend war als der Bass eingespielt wurde und das bedeutet mir schon eine ganze Menge.

Pfälzer: Gibt es Unterschiede in der Arbeitsweise von englischen und schwedischen Musikern?

Andy Tillison: Schwer zu verallgemeinern, aber ich würde sagen es gibt welche. Ich denke die schwedischen Musiker mit denen ich unterwegs war (also die aus meiner Generation – nicht BEARDFISH) sind viel mehr beeindruckt von den bekannten amerikanischen Jazz - und Rockmusikern. Sie bewundern unterschiedliche Musiker und Arbeitsweisen und sie sind akademisch genau in dem was sie tun. Die britischen Musiker sind wärmer, befassen sich weniger mit der Produktion und dem perfekten Groove, sondern mehr mit der Begeisterung die Rockmusik vermittelt.

Pfälzer: Lass uns ein wenig über das „böse“ P-Wort reden! In Eurem Booklet steht „THE TANGENT is a progressive rockband!“ Warum dieses Statement und was bedeutet Dir progressive Musik? 


 

Es ist interessant zu sehen, wie frühere Prog-Gegner nun zugeben, dass sie auch diese Musik machen!

 
Andy Tillison muss keine Klischees bedienen


Andy Tillison: Ich habe progressive Rockmusik immer geliebt auch in den Jahren als sie aus der Mode war. Ich mag viele von denen, die sich dagegen wehren ihre Musik als Prog zu bezeichnen, weil sie moderner erscheinen wollen nicht besonders. THE TANGENT und PO90 waren immer froh darüber ihre offene Affinität zu dieser Musik zu bekunden. Seltsam allerdings zu beobachten, dass Leute die Prog „hassten“ nun damit anfangen zuzugeben, dass es auch das ist was sie machen.

Pfälzer: Prog ist offensichtlich im Aufwind zurzeit. Denkst Du das ist ein Trend oder ein neues Bewusstsein unter Musikliebhabern?

Andy Tillison: Ja, der Aufschwung ist da, das hat sein Gutes und sein Schlechtes. Gut ist, dass sich die Leute selbst Gedanken darüber machen was für eine Art Musik sie hören wollen und die Tatsache, dass sie nicht länger an die Radiostationen und die Musik die diese spielen wollen gebunden sind. Menschen entdecken eine völlig neue Bandbreite an Klängen und Stilen.
Schlecht ist der Fakt, dass da so viele neue Bands sind, so dass alle Festivals vollgestopft sind. Jede Band denkt sie wären die Beste, jede noch so kleine Band hat eine Myspace-Seite, jede Band behauptet, dass sie viel Kritikerlob einfahren und viele der neuen Bands sind froh darüber wenn sie andere Gruppen vom Markt drängen können. Es wird immer mehr zu einer großen Talentshow und das ist beschämend für die guten, echten Künstler, weil viel von dem neuen Stoff mehr wie AOR als ProgRock verkleidet ist, „Diät-Prog“ sozusagen.

Pfälzer: Was wird die nahe Zukunft für THE TANGENT bringen? Eine Tour, vielleicht erneut mit euren Labelkollegen BEARDFISH oder habt ihr Pläne eine DVD zu machen?

Andy Tillison: Wir haben momentan keine Tour in Planung, obwohl es eine große Freude wäre mit BEARDFISH auf Tour zu arbeiten. Aktuell habe ich alle Hände voll damit, Promotion für „Down And Out In Paris And London“ und auch das neue PO90-Album „Jitters“ zu machen, aber wir werden die Zukunftspläne Anfang 2010 durchgehen. Auf alle Fälle werden wir auf dem Prgency-Festival in England spielen, einmal mehr mit neuem Personal.

Pfälzer: So, das war es von meiner Seite! Danke noch mal für die Antworten und viel Glück für die Zukunft!

Andy Tillison: Danke auch!

 

Weiteren Dank an Peter Klapproth von Inside Out

Photos von Bandhomepage und Inside Out

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