interview 20171027 0109 HEATLange hat es gedauert, bis das heißeste Eisen im Hair Metalfeuer ihr fünftes Album "Into The Great Unknown" an den Start gebracht hatten. Nun, da es endlich draußen war, ging es mit dem Material im Gepäck sofort wieder auf Tournee, bevor im Sommer viele Festivals anstehen. Beim SwedenRock sind sie mittlerweile als Local Heroes bestätigt und auch sonst viel gefragt. NECKBREAKER traf die gut gelaunten Erik Grönwall und Sky Davids vor dem Konzert im Stockholmer Annexet in ihrer Garderobe in mitten von Gitarren und Bühnenklamotten. Während sich der Sänger als sehr redselig erwies, lümmelte sich der Sechssaiter in einen Sessel und gab lässige Kommentare obendrauf.

Rainer Petry: Zuerst einmal will ich mich bedanken, dass ihr Euch die Zeit für das Interview genommen habt. Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich ja auch sehr lange angereist dafür. Lasst uns erstmal über das neue Album reden, es hat dreieinhalb Jahre gedauert es fertig zu stellen, warum dauerte es dieses Mal so lange?

Erik Grönwall: Wir brauchen ungefähr ein bis eineinhalb Jahre, um ein Album fertig zu bekommen, nur nahmen wir uns jetzt eine Pause vom Touren, Schreiben und ein paar anderen Dingen im Leben. Als wir wieder loslegen wollten, verließ Eric Rivers die Band, so dass wir erst einen neuen Gitarristen suchen mussten. Dadurch verzögerte sich das Ganze um ein paar weitere Wochen, zum Glück lag die Lösung durchaus nahe. Zu dem Zeitpunkt, als wir Dave fragten, war er in den Bergen unterwegs, so mussten wir noch einmal warten, bis er von der Wanderschaft zurück ist.

Rainer Petry: Warum hat Eric Euch verlassen?

Erik Grönwall: Nun, er wurde ganz einfach müde von dem ganzen Stress und Tourleben, er wollte nach der Pause nicht wieder damit anfangen. Es war nicht dramatisch, er kam zum ersten Treffen und erklärte, dass ihm die Zeit ohne die Band gut getan habe und er die Pause fortsetzen möchte.

Rainer Petry: Dave, warum hast Du damals überhaupt ausgestiegen?

Sky Davids: Oh, da gibt es verschieden Gründe, da fällt es schwer, dass jetzt an einer Sache festzumachen. Irgendwie fühlte ich mich nicht mehr wohl mit allem, auch beim Songwriting drifteten wir immer mehr auseinander. Man sitzt auch oft zu lange aufeinander und verliert den Abstand. Aber beim Restart wollten wir eine gemeinsame Basis finden, damit wieder jeder an einem Strang zieht, um vorwärts kommen zu können. Wir werden alle älter und weiser! (lacht)

Rainer Petry: Hattet ihr keine Angst, dass ihr durch die Abwesenheit an Relevanz einbüßt?

Erik Grönwall: Ich denke die Pause wirkte sich nur positiv auf die Band aus und gab uns neue Persepektiven. Jeder ist wieder hungrig, jeder will rausgehen und spielen und jeder will die Gruppe auf ein neues Level hieven. Es ist jeder froh, dass es nun wieder losgeht!

Rainer Petry: Ich dachte bei der Frage aber weniger an die Auswirkungen innerhalb des Bandgefüges, sondern eher an die Außenwirkung. Gerade wenn eine  junge Formation wie ihr so lange weg ist, besteht die Gefahr, etwas an Boden zu verlieren.

Erik Grönwall: Ja, das war sicher ein Wagnis, dass wir eingingen, definitiv riskant. Und wir waren uns auch der Gefahr bewusst, dass andere Bands uns unsere Position streitig machen könnten, aber wir waren gewillt, das Risiko einzugehen. Aber wenn ich die Reaktionen jetzt sehe, stelle ich schon fest, dass die Fans erfreut darüber sind, dass wir zurück sind.

Rainer Petry: Wie schlägt sich das in den Verkäufen nieder, habt ihr da schon Zahlen zum neuen Album?

Erik Grönwall: Bisher noch nicht, da werden wir frühestens im Dezember darüber informiert.

Rainer Petry: Nimmt der Albumtitel „Into The Great Unknown“, speziell der Titeltrack Bezug auf die Pause und die etwaige Ungewissheit?

Erik Grönwall: Vielleicht ein bisschen. Es deutet auch ein wenig eine neue Richtung an, in die wir gehen.

Sky Davids: Es nimmt textlich schon ein wenig Bezug auf die Situation, in der wir waren, ein Album nach einer so langen Zeit aufzunehmen. Natürlich jetzt nicht direkt, eher lyrisch verschlüsselt, aber sicher nicht nur vom Aufbruch in ungewisse Zeiten.interview 20171027 0108 HEAT

Rainer Petry: Die neue Scheibe geht noch stärker in die Achtziger zurück, war das beabsichtigt oder ergab sich das während des Schreibens?

Erik Grönwall: Das ist interessant, dass Du das sagst, denn ich hatte kürzlich ein Interview mit einem Typen, der genau dasselbe meinte. Ich denke, dass wir immer das schreiben, was uns gefällt, und über das, was uns gerade inspiriert, wir verfolgen da keine Vorgaben. Es ist einfach ein Resultat dessen, was aus uns kommt, wenn wir uns zusammensetzen, schreiben und im Studio aufnehmen. Da ist kein Masterplan hinter den Songs, die wir veröffentlichen. Ich empfinde die Einschätzung aber durchaus lustig, denn ich denke es ist eher modern als zurück in die Achtziger.

Sky Davids: Ich denke wir haben eine gute Mischung draufgepackt, Lieder wie „Redefined“ sind sicher sehr von den Achtzigern geprägt.

Rainer Petry: Für mich ist es soundtechnisch sicherlich moderner, es klingt wie eine zeitgemäße Version des Achtzigererbes, manches erinnert mich stark an ULTRAVOX.

Sky Davids: Ja, wir haben sehr viele Achtzigereinflüsse, die sich auch in der Musik wiederspiegeln, wir hören ja auch selbst viel Musik aus der Zeit.

Erik Grönwall: Ich denke vom Songwriting stecken da wirklich viel Achtziger drin, aber die Produktion ist eindeutig modern.

Rainer Petry: Das meinte ich, dass der Klang einen zeitgemäßeren Anstrich als die Songs hat. Wo wir gerade bei der Produktion sind, warum seid ihr nach Thailand geflogen, um dort aufzunehmen?

Erik Grönwall: Weil die sehr billiges Bier haben! (lacht) Nein, Spaß beiseite, unser Produzent Tobias Lindell, mit dem wir schon seit „Adress The Nation“ zusammen arbeiten lebt dort und schon damals erwähnte er ein Studio in Thailand. Er meinte, dass wir beim nächsten Album unbedingt dort aufnehmen müssen, leider hatten wir bei „Tearing Down The Walls“ nicht genügend Geld dafür, doch bei der Scheibe war das Büdget groß genug. Also sind wir nach Thailand gejettet, haben uns da im Studio eingenistet, in dem wir zwei Wochen wohnten. Da gab es einen Swimmingpool und jedes Bandmitglied hatte ein eigenes Zimmer, dazu befand sich der Aufnahmeraum im selben Gebäude. Das gab der Band noch einen weiteren Schub und einen finanzierten Urlaubstrip. (lacht)

Sky Davids: Wir fühlten uns wie Achtziger-Rockstars in der Zeit!

Rainer Petry: Und die Plattenfirma hat das alles bezahlt!

Erik Grönwall: Ja!

Rainer Petry: Ihr seid bei EAR, einem deutschen Label, seid ihr mit der Zusammenarbeit zufrieden?

Erik Grönwall: Ja, auf jeden Fall, das ist eine sehr gute Zusammenarbeit. In den nordischen Ländern sind wir aber bei Sony Music, sie haben da die Lizenzen von EAR Music. Ich finde es gut, dass wir uns auf den kreativen Teil konzentrieren können. Sie geben uns auch freie Hand, die Musik so zu gestalten, wie wir es wollen, da wird kein Song gekickt, den sie nicht mögen. Die Plattenfirma verhält sich eher wie ein Coach, jemand der einen unterstützt, aber auch als Investor. Es ist gut, nach seinen Ideen künstlerisch arbeiten zu können, während sich EAR Music eher um das Marketing kümmert, worin sie sehr gut sind.

Rainer Petry: Den Klang Eures Albums finde ich ein wenig zu dick aufgetragen, ich hätte ihn mir ein wenig erdiger gewünscht. In meiner Besprechung habe ich ein wenig darüber gewitzelt, dass ihr eventuell jetzt verstärkt auf den ostasiatischen Markt drängt, der ja durchaus so etwas zu goutieren weiß.

Erik Grönwall: (lacht) Nun, wir werden im Februar in Japan auf Tour gehen, vielleicht hat sich bis dahin ein großer Erfolg eingestellt. Wir haben auch ein Japan ein extra Label, das sich dort um die Belange kümmert.

Rainer Petry: Wie populär seid ihr dort, gerade die Hair Metalbands der Achtziger wurden dort gerne abgefeiert?

Erik Grönwall: Ich denke schon, als wir auf der „Tearing Down The Walls“-Tour dort gespielt haben, hatten wir sehr gute Gigs. Es war das erste Mal, dass wir gemeinsam dort waren, H.E.A.T. haben zwar zuvor schon dort gespielt, aber es war das zum ersten Mal mit mir als Sänger. Wir hatten eine Menge Spaß, es kamen viele Leute und ich mag dieses Land ohnehin. Ich freue mich jetzt schon darauf, dorthin zurück zu kehren.

Rainer Petry: Die jetzige Tour fing zu Beginn der Woche an, was erwartet ihr von en anstehenden Konzerten?

Erik Grönwall: Wir wollen an die Stimmung anknüpfen, die bei unseren letzten Shows 2014 herrschte, wo die Tour ja in Japan zu Ende ging. Wir wollen wieder das gute Gefühl innerhalb der Band haben und die Power von damals ausstrahlen und wenn möglich, besser und stärker denn je auftreten.

Rainer Petry: Ihr kommt ja auch bei uns in Deutschland vorbei?

Erik Grönwall: Ja, wir haben Shows in München, Hamburg, Berlin und Aschaffenburg…

Rainer Petry: Sorry, ich muss das jetzt einwerfen, weil es sich so witzig anhört, die drei Metropolen Deutschlands und dann das kleine, malerische Aschaffenburg…. (alle lachen)

Erik Grönwall: Ja, die Stadt ist jetzt nicht gerade sehr bekannt auf der Welt, aber das Konzert, dass wir auf der letzten Tour dort gespielt haben, war sehr gut, ein toller Club mit einer guten Stimmung, da freue ich mich schon wieder drauf.

Interview 20171027 0102 HEATRainer Petry: Auf jeden Fall eine gute Adresse, ich mag den Laden auch sehr gerne, wie auch die Stadt. Wenn ihr die Zeit habet, solltet ihr zumindest das Schloss anschauen, das nur ein paar Fußminuten entfernt ist. Kommen wir aber nochmal zum neuen Longplayer, zu einer Frage, die nicht nur mich beschäftigt. Ein paar Gesänge sind sehr hoch, ich konnte aber weder bei Eurem Label, noch im Promoschreiben oder in den Credits irgendeinen Hinweis auf eine weibliche Gaststimme finden.

Erik Grönwall: Ja, weil ich das bin! (Die folgenden spaßeshalber getätigten Erklärungen sind nicht für die Leser geeignet)

Rainer Petry: Was mir auf dem Album noch auffällt, sind die dominanten Keyboardsounds in einigen Songs, speziell die fast orchestralen im Titeltrack. Wer brachte die Idee hierzu?

Erik Grönwall: Du hörst eigentlich bei jedem Lied, wer es geschrieben hat, und „Into The Great Unknown“ stammt eindeutig von Jona, unserem Keyboarder. Ich kann das nicht beschreiben, aber es ist absolut typisch für ihn, er haut immer was Magisches aus seinen Tasten hervor.

Rainer Petry: Was hast Du gedacht, als er zum ersten Mal mit den Basic Tracks ankam?

Erik Grönwall: Auch wenn es sich ein wenig von dem, was wir bisher gemacht haben unterscheidet, finde ich es immer noch einen großartigen Song, auch wenn er mir eigentlich zu lang ist. Damit kam auch der ganze Studioprozess ins Rollen. Wir haben zuvor noch nie so etwas Episches aufgenommen, dass auch eine Story transportiert.

Rainer Petry: Welche Stücke vom neuen Album schaffen es ins Set auf Tour?

Erik Grönwall: Ich denke, wir haben eine gute Balance zwischen alten und neuen Liedrn. Wir werden ein paar Titel von „Tearing Down The Walls“ spielen, auch von „Adress The Nation“, soagr ein paar Nummern aus der Zeit, bevor ich in der Band war. Vom neuen Album werden wir sieben Stücke spielen, aber sie werden unter die älteren gemischt, so dass es gar nicht auffällt, dass es so viele neue sind.

Sky Davids: Insgesamt haben wir 23 Lieder geprobt, die Show wird eineinhalb Stunden dauern, da können wir etwas variieren.

Rainer Petry: Wenn ihr jetzt gerade Eure eigenen Konzerte spielt, haltet ihr auch Ausschau nach Festivals?

Erik Grönwall: Pläne gibt es sicherlich, aber bestätigt oder gebucht ist noch nichts. Wir wollen und werden im nächsten Jahr auf jeden Fall Festivals spielen, zuerst kommt aber die Japan-Tour im Frühjahr. Im Mai sind wir dann in Chicago, das wird unser zweites Mal in den Staaten sein, dann kommt der Sommer, die Zeit für Festivals.

Rainer Petry: Ich habe Euch vor „Tearing Down The Walls“ auf einem Festival in Deutschland gesehen, als ihr auf der Loreley eröffnet habt. Mittlerweile seid ihr in den Billings höher gerutscht, merkt ihr da Unterschiede in der Wahrnehmung und dem Feedback des Publikums?

Erik Grönwall: Ich denke nicht, dass die Reaktionen anders sind, aber natürlich strahlt so ein großes Venue wie dieses hier mehr Power aus. Es ist immer gut einen große Bühne mit viel Platz zu haben, und eine große Menge, mit der Du interagieren kannst. Da bekommst Du sehr viel Energie, es ist ein Geben und Nehmen, das Publikum gibt uns die Energie und wir ihnen die Power zurück, so muss das laufen.

Rainer Petry: Beim letzten Festival, als ich Euch gesehen habe, habt ihr auf dem Sweden Rock nach MOETLEY CRÜE gespielt, die völlig desaströs waren. Bekommt man sowas hinter den Kulissen mit, bevor man selbst auf die Bühne geht?

Erik Grönwall: Wir haben das mitbekommen, dass es schlecht gewesen sein muss, aber erst nach unserem Auftritt, gesehen haben wir den Gig auch nicht. Ein Typ, den wir kennen, ich weiß nicht mehr genau wer, ist ein großer Fan von MOETLEY CRÜE, meinte allerdings, dass er nicht weiß, was die Leute alle erzählen würden, er fand, dass es eine gute Show war.

Rainer Petry: Ich habe die CRÜE 1991 in Deutschland auf einem Festival mit AC/DC und METALLICA gesehen, das war eine Show, aber das da war nichts! Ich mein, wie fühlt man sich, wenn man die großen Vorbilder von der Bühne geblasen hat?

Erik Grönwall: Hm, fühlt sich schon cool an! Sie waren einmal richtig gut und ich habe sie früher sehr gerne gehört, war ein richtiger Fan, aber irgendwie geht bei ihnen nichts mehr. Überhaupt spiele ich sehr gerne auf dem Sweden Rock, das ist einfach der perfekte Markt für uns, zehntausende Hard Rockfans aus aller Welt an einem Ort versammelt, sehr schön!

Rainer Petry: Hast Du das Festival schon einmal nur als Besucher erlebt?

Erik Grönwall: Um ehrlich zu sein, ich habe nicht viele Festivals als normaler Besucher erlebt. Als ich jünger war, habe ich ein paar kleine Festivals in Schweden mitgenommen.

Sky Davids: Ich habe das Sweden Rock oft besucht, ich glaube acht Mal am Stück.

Erik Grönwall: Ich muss zugeben, dass er nur wenige Bands gibt, die ich mir gerne auf der Bühne anschaue. Da bin ich nicht der Typ dazu, wir haben aber die Show von GUNS´N´ROSES gesehen, die war großartig.

(Die Tür geht auf und Schlagzeuger Crash gesellt sich zu uns in die Garderobe)Interview 20171027 0107 HEAT

Rainer Petry: Wo sich Crash gerade vorgestellt hat, wie seid ihr zu den Pseudonymen gekommen, die ihr als Musiker benutz? Gerade Du Dave hattest ja einen anderen Namen, als Du früher in der Band warst?

Sky Davids: Das ist eine komplizierte Geschichte, die noch nicht einmal ich wirklich weiß. Irgendwie waren beides Spitznamen, welche mir meine Freunde gaben, und mit meinem früheren rief mich ja auch keiner mehr, deswegen musste etwas Neues her. Und da mich viele, warum auch immer, Sky nannten, erschien mir das äußerst passend.

Rainer Petry: Ging Deine frühere Identität vielleicht verloren, als Du durch die Berge gereist bist?

Erik Grönwall: Ja, er hat sich da selbst gefunden! (lacht) Ich wurde ja mit meinem Namen geboren und Crash kam auch als Crash auf die Welt! (lacht)

Rainer Petry: Habt ihr noch weitere Pläne in Zukunft, beispielsweise eine DVD?

Erik Grönwall: Wir haben jede Menge Ideen und Pläne, aber nichts, woran wir unmittelbar arbeiten. Viele Fans haben uns schon nach einer Live-DVD gefragt, aber sie müssen sich noch etwas gedulden, aktuell ist noch nichts angedacht, aber sie kommt irgendwann.

Rainer Petry: Bei Euch wurde das schon Sinn machen, die „Live In London“-Scheibe bringt die Livepowersehr gut rüber.

Erik Grönwall: Ja, das ist das, was wir wirklich lieben, unser Fokus liegt immer mehr auf den Liveshows als auf den Studioaufnahmen. Deswegen wollen wir das ja auch irgendwann visuell festhalten.

Rainer Petry: Dann warten wir mal ab. So, das war es von meiner Seite, vielen Dank nochmal für das Interview, wir sehen uns später.

Erik Grönwall: Definitiv! Vielen Dank auch an Euch für das Interesse!

Alle Photos von Anna

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