uriahheep outsidernb mehrfachwertungAuch bei dem Hardrockurgestein muss die Show weitergehen, die alten Haudegen können oder wollen nicht anders. So ging man nach dem Krebstod von Bassist Trevor Bolder recht schnell zur Tagesordnung über. Nachdem er während seiner Krankheit von John Jowitt (IQ, ARENA, JADIS) ersetzt wurde, stieg nach seinem Dahinscheiden der bis dahin unbekannte Davey Rimmer als festes Mitglied ein. Doch wie schon beim gesundheitsbedingten Ausstieg von Drummer Lee Kerslake - beide waren einen Großteil der 45 Karrierejahre an Bord - gibt es auch Gründe immer weiterzumachen. Das letzte Album "Into The Wild" konnte die höchste Chartplatzierung in Deutschland seit 1978 verbuchen. Zwar verhilft die Loyalität von Rock- und Metalfans ihren Lieblingen zu immer höheren Chartpositionen, dennoch ist es ein Erfolg, der URIAH HEEP in ihrer unermüdlichen Arbeit bestätigt. Trotz des Verlustes und der vielen Tourneen fand die Truppe Zeit, um drei Jahre später mit "Outsider" ein neues Werk auf dem Weg in die Läden zu bringen.

 nazareth rocknrolltelephonenb mehrfachwertungSteht da das schleichende Ende einer der ganz Großen der Siebziger bevor? Auflösungserscheinung gab es ja bei NAZARETH nicht erst seit dem Tod von Originaldrummer Darrell Sweet, doch in den letzten Jahren ließ auch bei den aktuellen Mitgliedern die Kraft nach. Nicht nur, weil Sänger Dan McCafferty zuletzt mit Stimmproblemen zu kämpfen hatte, und nun die Konsequenzen daraus gezogen hat und die Band verlässt. Nicht, ohne seinen Fans mit "Rock´n´Roll Telephone" noch ein Abschiedsgeschenk mitzugeben. Er wird durch den ebenfalls aus Dunfermline stammenden Linton Osbourne ersetzt, mit dem die übrigen Drei weiter durch die Lande ziehen wollen. Aber auch bei ihnen machen sich trotz der begonnenen Verjüngung Verschleißerscheinungen bemerkbar, gerade im Vorprogramm von URIAH HEEP vor zwei Jahren wurde ein Unterscheid deutlich, die Band wirkte ausgebrannt. Und auch im Studio standen die letzten Veröffentlichungen klar hinter der Konkurrenz wie etwa DEEP PURPLE zurück.

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Dornenreich FreiheitDie Österreicher gehören zu den ungewöhnlichsten Formationen der Metalszene, der sie ja von Zeit zu Zeit gerne mal entrücken. Von der reinen Blackmetallehre der Anfangstage wandte sich Mastermind Eviga schon mit dem dritten Album, dem Meisterwerk "Her Von Welken Nächten" ab. Doch mit für die Fans nahezu schockierenden Werken wie "Hexenwind" oder dem rein akustischen "In Luft Geritzt" hätte niemand gerechnet. DORNENREICH verfolgten stets ihre eigenen Wege, die nicht selten durch das Reich der Avantgarde führten. Ein wenig zurück ruderten sie vor drei Jahren mit "Flammentriebe", als sie der Wut wieder freien Lauf ließen. Nun kündigten sie "Freiheit" als letzte Einspielung vor einer ungewissen Pause an. Ist der Titel als Abnablung vom Bandkorsett oder als völlige künstlerische Ungezwungenheit zu verstehen?

 

gotthard bangnb mehrfachwertungDie zweite Chance! Nachdem das erste von Nic Maeder eingesungene Album bei den Fans und Kritikern beider maßen ordentlich ankam, aber nicht zu Begeisterungstürmen hinriss, legen die Schweizer keine zwei Jahre später nach. Man muss dem Mann konstatieren, dass er die sehr schwierige Aufgabe Steve Lee zu ersetzen gut gemeistert hat, auch wenn er (noch?) nicht an seinen Vorgänger heran reicht. Zumindest menschlich scheint es zu stimmen, denn das Pensum ist schon recht hoch, das funktioniert nur in einem guten Bandgefüge. Aber können GOTTHARD auch die etwas schwächeren Songs der beiden voran gegangenen Alben wieder wett machen? Denn auch davon ist, es abhängig, ob die neue Konstellation langfristig Zukunft hat.

 

lacunacoil brokencrownhalonb mehrfachwertungSchon seit einigen Alben werden LACUNA COIL immer dunkler. Nicht unbedingt im musikalischen Sinne, aber das Coverartwork ihrer Alben läßt durchaus einen roten Faden erkennen. Vorbei ist es mit bunten Blümchen wie noch auf „Comalies“. Schon das Cover zu „Karmacode“ war auf seine Art verstörend, aber seit „Shallow Live“ wird das Artwork immer düsterer und hat nun mit „Broken Crown Halo“ seinen Höhepunkt gefunden. Das Cover ist sehr dunkel und schlicht gehalten, allerdings dadurch auch nicht mehr so ins Auge springend und auffallend wie die Cover der letzten beiden Alben. Ob das auch auf die Musik dieses Albums zutrifft, das gilt es herauszufinden.

 

gammaray empireoftheundeadnb mehrfachwertungReden wir gar nicht lange um den heißen Brei herum, die letzten drei GAMMA RAY Studioalben „Majestic" (2005), „Land Of The Free II" (2007) und „To The Metal!" (2010) waren allesamt recht bescheiden, sogar der Gebrauch von schlimmerem Vokabular wäre durchaus gerechtfertigt. Oder erinnert sich ernsthaft jemand an Songs, die es mit „Man On A Mission", „Abyss Of The Void", „Dethrone Tyranny", „Somewhere Out In Space", „Anywhere In The Galaxy" oder „Last Before The Storm" aufnehmen konnten? Da hieß es schnell Fehlanzeige! Man kann also behaupten, dass eine der hanseatischen Metalinstitutionen mit ihrem elften Studioalbum nach mehrjähriger Pause am Scheideweg steht.

 

magnum escapeshadowgardennb mehrfachwertungMAGNUM haben es mittlerweile geschafft, sich nach ihrer Reunion 2001 eine zweite, eigene Karriere aufzubauen und nicht mehr nur vom Glanz ihrer Hochphase in den Achtzigern zu leben. Das bewiesen auch die Neueinspielungen auf "Evolution", welche allesamt aus der Zeit ab "Breath Of Life" stammen. So könnten sie aus den sechs seitdem veröffentlichten Alben ein komplettes Konzert bestreiten, was sie aber wegen der Vorlieben ihrer alten Fans nicht tun. Natürlich schätzen diese ihre aktuellen Arbeiten, zumal sie nach wie vor hervorragend bedient werden. Bereits eineinhalb Jahre nach "On The 13th Day" steht mit "Escape From The Shadow Garden" der neue Longplayer ins Haus, im Anschluss folgt eine Tour mit SAGA.

 

axelrudipell intothestorm

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Es hat sich etwas getan im Lager des Wattenscheiders. Nachdem man seit The "Masquerade Ball" die Besetzung konstant halten konnte, musste man nun erstmals wieder einen Abgang hinnehmen. Schlagzeuger Mike Terrana verließ die Hardrocker, um sich anderen Projekten, unter einem einer eigenen Band zu widmen. Dabei schien die Truppe nun endlich stabil, nachdem es ja im ersten Jahrzehnt der Solokarriere von AXEL RUDI PELL ein munteres Rein und Raus gab. Doch mit Johnny Gioeli als Frontmann schien 1998 Konstanz in die Formation zu kommen, und als ein Jahr später der zweite Amerikaner dazu stieß war das so lange währende Line-Up komplett. Als Nachfolger konnte das Blondchen allerdings seinen, ebenfalls aus den Staaten stammenden Wunschkandidaten verpflichten. Bobby Rondinelli gelangte bei niemand geringeren als Pells großem Vorbild Ritchie Blackmore und dessen RAINBOW zur Ruhm und Ehren. DORO, BLACK SABBATH und BLUE ÖYSTER CULT waren nur einige seiner weiteren Stationen. Wie wird nun "Into The Storm", das erste Album mit ihm klingen?

 

icedearth plaguesofbabylonmehrfach-soloICED EARTH haben ganz schön vorgelegt. Nachdem kaum noch jemand an sie geglaubt hat, legten sie vor zweieinhalb Jahren mit „Dystopia“ ein unglaublich starkes Album vor – und das trotz Sängerwechsel. Es folgte eine erfolgreiche Tour, doch dann ging es rund im Hause ICED EARTH. Das Line-Up, das in der Form bis auf Neuzugang Stu seit rund 3 Jahren zusammen war und perfekt erschien, brach auseinander. Zuerst verließ Bassist Freddie Vidales die Band, dann auch noch der langjährige Drummer Brent Smedley.

 

MonsterMagnetLastPatrolnb mehrfachwertung

Bereits die letzte MONSTER MAGNET Langrille „Mastermind" zeigte, dass in den Stoner-Rockern um Mastermind Dave Wyndorf noch mehr drin steckt, als einige erwarten würden. Nicht nur wegen diversen Drogen-Rückfällen von Dave, zudem nahm 2010 der langjährige Gitarrist Ed Mundell die Klinke in die Hand und verließ die Band. Ersatz war in Garret Sweeney schnell gefunden, und auch eine gemeinsame Tour hat das neue Lineup bereits absolviert. 2013 erscheint mit „Last Patrol" wieder ein richtiges Stoner-Rock Album, doch können MONSTER MAGNET das Level von „Mastermind" halten, oder geht es im Sturzflug bergab?

 

Zodiac-A Hiding Place

nb mehrfachwertungDie deutsche Rock-Hoffnung ZODIAC läuft langsam aber sicher so richtig heiss! Knapp anderthalb Jahre nach dem bärenstarken Debüt "A Bit Of Devil" und umjubelten Support-Gigs u.a. für SPIRITUAL BEGGARS, GRAVEYARD und THE SWORD hauen die Jungs aus dem Münsterland Album Numero Zwo, dieses Mal über das renommierte NAPALM RECORDS vertrieben, in die Regale.
Das vorab veröffentlichte Video zu "Downtown" ließ die Fans bereits frohlocken, schraubte allerdings auch die Erwartungen an den Zweitschlag enorm in die Höhe. Aber keine Bange: ZODIAC machen auch auf "A Hiding Place" alles richtig und schlagen musikalisch gar die ein oder andere neue Seite auf!

 

ayreon thetheoryofeverythingmehrfach-soloEigentlich galt diese Arbeit ja als beendet, mit der abschließenden "Timeline"-Box", welche die komplette Story noch einmal zusammenfasste wollte Arjen Lucassen 2008 dieses Kapitel schließen. In den Folgejahren nahm er ein zweites Album mit STAR ONE auf und brachte mit GUILT MACHINE ein weiters Projekt an den Start. Im letzten Jahr erschien mit "Lost In The New Real" sein erstes Soloalbum seit fast 20 Jahren. Doch all diese Sachen brachten weder die Erfolge von AYREON, noch hatten sie die Klasse deren Alben. Lucassen suchte nach neuen Ideen, da die Saga ja abgeschlossen war, er wollte weg von der komplexen Science Fiction-Story. Die scheint er nun gefunden zu haben, auf der Wiederbelebung "The Theory Of Everything" widmet er sich weltlichen, ja fast realen Themen.

 

The Gathering - Afterwordsnb mehrfachwertungEs gibt Bands, die bedienen ihre Fans in steter Regelmäßigkeit mit ganz genau dem, was sie hören wollen und dann gibt es auf der anderen Seite ganz wenige Bands wie eben THE GATHERING, die den komplizierten Weg gehen und den Hörer immer wieder neu herausfordern. Man kann auch sagen, dass THE GATHERING im Geiste verbunden sind mit Bands wie ANATHEMA oder OPETH. Um das herauszufinden, braucht man sich noch nicht einmal die gesamte wechselhafte Karriere der Ende der Achtziger in Oss gegründeten Band anzuschauen, da reicht es im Prinzip aus, die Entwicklung seit dem Ausstieg von Anneke Van Giersbergen und dem Einstieg der aktuellen Sängerin Silje Wergeland zu betrachten.

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Runningwild  ResilientKaum eine andere Platte wurde in den letzten Jahren so mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wie „Shadowmaker" von RUNNING WILD. Was war nur aus dem einstigen Metal-Flagschiff geworden? Songwriting, Produktion, Spielfreude, Cover, hier stimmte mal gar nix; ein Comeback, das keiner brauchte. Dabei war schon der vorläufige Abschied mehr als ominös.
Nachdem man zwei Jahrzehnte geprägt hatte, fing man mit den beiden letzten Alben schon an zu schwächeln. Dazu befand sich jeder, der bei Rock´n´Rolf anheuerte auf dem Schleuderstuhl. Nach Jahren der Funkstille und Gerüchten um andere Projekte gab der Bandboss sein Abschiedskonzert für Wacken 2009 bekannt. In den Augen vieler Fans, die keine Karte dafür hatten, eine Frechheit, womöglich hatten die Macher keine besseren Einfälle. Der Gig geriet halbgar, die Legende war verloren, die Reunion verkorkst, wer gab noch einen Cent auf die Truppe? Umso überraschender kommt jetzt „Resilient" in die Läden, welches wenigstens mal vom Artwork ein wenig mehr einlädt.

Mehrfach-Wertungder Redaktion

dreamtheater dreamtheaterEs wurde am Ende doch eine Schlammschlacht! Als Mike Portnoy vor drei Jahren seinen Drumhocker bei den New Yorkern räumte, da die Truppe die von ihm gewünschte Pause nicht einlegte, wünschten sich noch beide Seiten alles Gute für die Zukunft. Mittlerweile gibt es viel böses Blut. Während sich Portnoy übergangen fühlt, werfen ihm seine ehemaligen Kollegen vor, er wollte die Bandgeschicke zu sehr an sich reißen.
DREAM THEATER machten unbeirrt weiter und nahmen mit Mike Mangini „A Dramatic Turn Of Events" auf, das ihren Status weiter festigte. Der Schlagzeuger hingegen eilte von einem Projekt zum nächsten und ließ immer wieder durchblicken, dass er gerne zu seiner alten Combo zurück kehren würde. Doch die denkt gar nicht daran ihren Neuen wieder einzutauschen und untermauert ihre Haltung, in dem sie den Umbruch mit einem selbst betitelten Album manifestiert.

Mehrfach-Wertungder Redaktion

fateswarning darknesslightSie waren eine der Mitbegründer des progressiven Metal, als sie auf "Awaken The Guardian" noch vor DREAM THEATER anfingen das Erbe von RUSH in ihren US-Metal zu integrieren. In den Folgejahren erspielten sich FATES WARNING mit weiteren Götterwerken einen guten Ruf, wurden dann aber von der Entwicklung eingeholt. Warum ausgerechnet das zugängliche "Paralells" zum großen Knackpunkt ihrer Karriere wurde, ist bis heute unverständlich, mit dem Werk hätte man ebenso gut durch jene Decke gehen können, wie es die Szeneüberflieger ein Jahr später mit "Pull Me Under" taten. Nun ist es bereits neun Jahre her, dass die Truppe mit "FWX" ihr letztes Studioalbum veröffentlicht hat, insofern dürfte "Darkness In A Different Light" eines der mit Spannung erwartesten Scheiben des Jahres sein.

Satyricon-Satyricon Mehrfach-Wertung der RedaktionMensch Sigurd! Warum musstest du die Anhängerschaft fast ganze fünf Jahre auf das nächste SATYRICON-Album warten lassen?? "The Age Of Nero" und die beiden Vorgänger-Alben setzten definitiv Maßstäbe im düsteren Genre und die Fans lechzen nun schon viel zu lange nach neuem Futter!
Gut, es gab natürlich zwischenzeitlich Tourneen, Festival-Gigs, und auch ein tolles Interview für unser Magazin, klar das. Aber kannst du nicht auch mal Songs "on the road" schreiben? Müssen die Umstände wirklich immer ein halbes Jahr lang die absolute Abgeschiedenheit einer Waldhütte sein, um den SATYRICON-Sound kreiieren zu können?

Nach reichlich Umdrehungen dieser Scheibe gebe ich reumütig und entgegen meinem Genöle zu: Ja, exakt so muss es wohl sein!

Mehrfach-Wertungder Redaktion

annihilator feastEigentlich war ein Thrash-Debüt im Jahre 1989 als zu spät gekommen dem Untergang geweiht. Doch wer mit solch gradiosen Demos wie "Phantasmagoria" aufwartete, der hatte das Zeug dazu die Halbwertszeit zu verlängern. Und obwohl sich die Truppe später als ein Projekt, teilweise Ein-Mann-Band ihres Mastermind Jeff Waters darstellte, konnte dieser die Fans immer bei der Stange halten. Vor allem die enorme Output, bei dem kaum eineinhalb Jahre zu nächsten Release vergingen, hielt den Namen ANNIHILATOR immer im Gespräch. Heute, längst eine klassische Formation, lassen es die Kanadier ruhiger angehen, auf den selbstbetitelten Vorgänger mussten die Anhänger dreieinhalb Jahre warten. Und auch für "Feast" ließ man sich drei Jahre Zeit, ob sich das gelohnt hat?

 Mehrfach-Wertung der Redaktioncarcass surgical steel160px.jpg„Diese Reunion wird nicht für immer währen! Also beeilt euch die Band live zu sehen" orakelte Michael Amott noch 2008, als für das laufende Jahr zahlreiche Festivalshows angekündigt wurden. Es war eine äußerst emotionale Zeit, in welcher auch Ur-Drummer Ken Owen, der wegen einer Hirnblutung und den daraus resultierenden, schweren motorischen Einschränkungen nicht mehr Schlagzeug spielen kann, live zum Zuge kam. Das war so ergreifend, dass ich beim Schauen einiger Videos bei Youtube, den Tränen nahe war. Die Band und auch Ken wurden von den Fans lautstark abgefeiert. Ken, der mit seinen Trommelkünsten ein ganzes Genre prägte, war bei einigen Auftritten vor Ort und setzte sich mitten im Set kurz an seine geliebten Drums, um dann, so gut er kann, unter dem Jubel der Fans ein Solo abzuliefern. Es war undenkbar, dass die Band jemals wieder regulär Platten abliefern würde, und so schwelgte man in Erinnerungen und feierte die Band bei den alten Songs ab.

 Mehrfach-Wertung der Redaktionchildrenofbodom_haloofbloodSie waren mal das heißeste Ding im Metal, als sie als Jungspunde mit ihrem rasanten Melodic Death die Szene aufmischten. Sie waren mitunter der Inbegriff der scheinbar nie enden wollenden finnischen Herrlichkeit, als das Land so einige Genres mitgeprägt hat. Es war einfach dieses Melodieverständnis, dass den Menschen aus Suomi so eigen ist, dass CHILDREN OF BODOM auf ihren ersten vier Alben zu etwas besonderem machte. Doch dann versuchte man jenseits des großen Teichs Fuß zu fassen und passte sich da stilistisch mit modernen Thrash-Elementen an. Der Erfolg gab ihnen zum Teil recht, doch die Klasse konnte Scheiben wie "Are You Dead Yet?" nicht mehr halten. Zwei Jahre nach vagen Rückbesinnung mit "Relentless Reckless Forever" steht nun "Halo Of Blood" in den Regalen, mit dem alles besser werden soll.


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