primordial wheregreatermenhavefallen

mehrfach-soloGut 3 Jahre nach „Redemption At The Puritan's Hand“ kommen PRIMORDIAL endlich mit dem heißersehnten nächsten Album um die Ecke. Heißersehnt zum einen, weil die Band live eine absolute Macht ist und Auftritte mit einer Intensität hinlegt, von der andere Bands nur träumen können. Zum anderen aber auch, weil ich mit „Redemption At The Puritan's Hand“ nie wirklich warm geworden bin. Irgendwie hat mir das Album nie so zugesagt.

Machine Head - Bloodstone  Diamondsnb mehrfachwertungAuch MACHINE HEAD zählen neben SLIPKNOT zu den ersten Metal-Bands, mit denen ich in Berührung gekommen bin. Zu MACHINE HEAD kam ich durch die Donnerwelle „Imperium", welche mich über „Trough The Ashes Of Empire" bis zurück zu „Burn My Eyes" führte. Obwohl bis zu „Unto The Locust" mein MACHINE HEAD-Wahn etwas abgeklungen ist, hat sich die Band für meinen Geschmack seit „Through The Ashes Of Empire" stetig verbessert. „The Blackening" war sehr monumental und dennoch nicht sperrig, da die extreme Länge der Songs durch die hohe Abwechslung nicht unbedingt auffiel. Moderner und weniger monumental wurde „Unto The Locust", welches auch heute noch häufig in meinem Player rotiert. Mit „Bloodstone & Diamonds" setzen MACHINE HEAD diese Reihe an hochwertigen Alben fort und werfen erneut ein bärenstarkes Album in den Ring.

whileheavenwept suspendedataphelionnb mehrfachwertungEs war 2011 schon eine kleine Enttäuschung gewesen, das letzte Album "Fear Of Infinity". Aber die Truppe um Tom Phillips hatte mit "Vast Oceans Lachrymose" die Meßlatte auch sehr hoch gelegt. Zuvor hatten WHILE HEAVEN WEPT in langen Abständen zwei starke Scheiben veröffentlicht, doch 2009 lieferten sie ihr Meisterwerk ab. Es mag sein, dass die Zeit bis zum Debüt für Nuclear Blast zu kurz war, dass man einfach noch ein Album nachschieben wollte, und so den vierten Longplayer nicht reifen ließ. Nun hatte der Mainman, der nicht gerade für eine hektische Arbeitsweise bekannt ist, dreieinhalb Jahre Zeit, um "Suspended At Aphelion" aus der Taufe zu heben.

slipknot 5thegraychapternb mehrfachwertungMan mag von SLIPKNOT und ihrem selbst kreierten Image halten, was man will, wenn eine Nu Metal Band selbst in konservativen Metallerkreisen zumindest akzeptiert und respektiert wird, dann hat sie in der Vergangenheit einiges richtig gemacht. Das zweite Bandalbum „Iowa" kann man heutzutage als einen Klassiker ansehen, der ein gesamtes Genre mitgeprägt hat. Nicht umsonst ist das hier zur Diskussion stehende Werk „.5:The Gray Chapter" eines der am meisten erwarteten Metalalben der letzten Monate, nicht nur weil seit „All Hope Is Gone" (2008) satte sechs Jahre vergangen sind, sondern vor allem, weil sich seit jener Zeit einiges bei den Maskenmännern geändert hat.

exodus bloodinbloodoutnb mehrfachwertungIm Prinzip sind EXODUS der klassische Fall von „Was wäre, wenn...?" So stellt man sich zwangsläufig die Frage was passiert wäre, wenn Kirk Hammett die Band nicht im Jahr 1982 in Richtung METALLICA verlassen hätte und das Debüt „Bonded By Blood" noch vor „Kill 'Em All" erschienen wäre. Vielleicht müsste man die Geschichte des Bay Area Thrash Metal dann anders schreiben.

Doch wie so oft im Leben, weiß man erst hinterher für was etwas letztendlich gut ist. So gehören EXODUS zwar heutzutage nicht zu den sogenannten „Big 4" der Thrash Metal Szene und gingen kommerziell auch nicht dermaßen durch die Decke wie die Band ihres Ex-Gitarristen, aber eins muss man Gary Holt und seinen Mannen in ihrer lange andauernden Kariere extrem hoch anrechnen, die Band ist trotz vieler Widrigkeiten immer ihren eigenen Weg gegangen und ist sich und ihrer Musik dabei stets treu geblieben.

At The Gates AtWarWithRealitynb mehrfachwertungBegeisterung machte sich breit, als bekannt wurde, dass AT THE GATES neben ihren Reunion- und Festivalauftritten auch noch eine neue Platte planen. Nun ist es endlich soweit, und der lang ersehnte Nachfolger nach „Slaughter Of The Soul" ist nach knapp 20 Jahren endlich fertig gestellt. Die Erwartungen sind entsprechend hoch, denn dieses letzte Album ließ die Schweden damals in den Death-Metal-Himmel schießen, denn ihre Mixtur aus brutaler Härte und wunderschönen Melodien zu zweistimmigen Riffs prägte Mitte der Neunziger den harten skandinavischen Ton.

ZODIAC Sonic Child Covernb mehrfachwertungStellt euch vor, ihr habt als aufstrebende Band gerade eine neue Scheibe veröffentlicht und die tolle Möglichkeit, MONSTER MAGNET in den Staaten zu supporten - und dann schieben euch die Behörden vor Ort aus unerfindlichen Gründen einen Riegel vor und genehmigen die Visa nicht.
So geschehen ist dies vor fast genau einem Jahr mit ZODIAC, den deutschen Rock-Hopefuls aus Münster. Das könnte frustrieren, muss aber nicht: Für das Quartett gab´s nämlich nur eine Option: Zurück in den Proberaum, an neuen Ideen feilen und alsbald die nächste Scheibe nachschieben!
So findet noch nicht mal ein Jahr nach der Veröffentlichung von "A Hiding Place" der Nachfolger "Sonic Child" seinen Weg in die Regale und man durfte gespannt sein, ob das Niveau der Vorgängerscheiben gehalten werden konnte.

 Threshold forTheJourneynb mehrfachwertungNach den ganzen tragischen Ereignissen der vergangenen Jahre scheinen sich die Briten endlich wieder in der Spur zu befinden, zumindest, was die geschäftliche Seite angeht. Eine Zweijahresfrist zwischen zwei Studiowerken gab es zuletzt zwischen "Critical Mass" und "Subsurface", dazu wurde der letzte Dreher "March of Progress" auch ausgiebig betourt. Das war ja in der Bandgeschichte nicht immer so, was mit dazu beitrug, dass THRESHOLD trotz phantastischer Alben der ganz große Durchbruch bislang verwehrt blieb. Dazu wurden ihre alten Scheiben von ihrem Label Nuclear Blast neu aufgelegt. Nun steht mit "For The Journey" der zehnte Longplayer der Progmetaller in den Läden. Können sie damit an die Glanzzeiten zu Beginn des Jahrtausends anknüpfen?

 

joebonamassa differentshadesofbluenb mehrfachwertungEr ist derzeit das heißeste Eisen im Rockfeuer, vielleicht das nächste große Ding, oder einer, der alles überdauert. Kein Rockmusiker ist derzeit so relevant und gefragt wie JOE BONAMASSA. Einer der wenigen Künstler, die den Sprung vom Wunderkind zum ernstzunehmenden Star gemeistert haben. Dabei bedient er sich der ursprünglichsten Form der populären Musik, dem Blues, welchen er als weißer Mann wirklich lebt. Nachdem er eine Phase hatte, in der uns der Mann jährlich mit großartigen Alben versorgt hat, dauerte es nun mehr als zwei Jahre, bis "Different Shades Of Blue" in den Läden stand. Untätig war der US-Amerikaner in der Zwischenzeit nicht, neben einem weiteren Album mit BETH HART und dem letzten Dreher mit BLACK COUNTRY COMMUNION gab es einige spezielle DVD-Veröffentlichungen. Wie fällt nun das neue Material des Bluesers aus?

 

sanctuary theyearthesundied

mehrfach-soloSANCTUARY waren schon so lange aufgelöst, daß man sich damit abgefunden hat, daß es eben nur zwei Alben von der Band gibt und NEVERMORE als Nachfolger war ja auch nicht von schlechten Eltern. Wenn auch anders. Das war der Status Quo an den man sich gewöhnt hatte und der so auch gute 20 Jahre blieb. Und dann, auf einmal, aus heiterem Himmel, tat es einen großen Knall und auch NEVERMORE waren Geschichte. Warum, wieso, weshalb eigentlich, das wurde nie so genau gesagt.

 

Solstafir-Ottanb mehrfachwertungDass diese Isländer inzwischen eine absolute Sonderstellung in Gitarrengefilden inne haben, wird sich sicherlich bereits herumgesprochen haben. Und dass der berüchmt-berüchtigte Grat zwischen musikalischer Genialität und Wahnsinn auch ein ganz Schmaler ist, bewiesen die Jungs aus Reykjavík nicht erst seit dem Doppel-Album "Svartir Sandr", welches u.a. diese Geschichte in mir hervorgerufen hat.
"Ótta" wurde dementsprechend nicht nur von mir mit absoluter Vorfreude erwartet; die vorab gespoilerten Songs "Lágnætti" sowie der Titeltrack ließen einmal mehr ein ganz, ganz großes Stück Musik voller Magie und eigentümlichen isländischem Spirit erwarten - letzten Endes muss aber auch bei SÓLSTAFIR irgendwann Abstriche gemacht werden. Warum? Einen Klick weiter und einer möglichst ausführlichen Betrachtung seid ihr schlauer!

 

hammerfall revolutionnb mehrfachwertungIch weiß nicht, ob das bereits diskutiert worden ist, aber man kann durchaus die Frage aufwerfen, ob eine Band wie HAMMERFALL so erfolgreich geworden wäre, wenn ACCEPT Ende der Neunziger Jahre existent und qualitativ hochwertigen Stahl wie „Stalingrad" oder aktuell „Blind Rage" veröffentlicht hätte. ACCEPT erleben inzwischen ihren dritten Frühling, HAMMERFALL hingegen schwächeln seit fast zehn Jahren und konnten mit „Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken" (2005), „Threshold" (2006), „No Sacrifice, No Victory" (2009) und „Infected" (2011) nur teilweise begeistern.

 

inflames sirencharms

mehrfach-soloMit den letzten beiden Alben haben IN FLAMES verdammt stark vorgelegt, auch wenn das die meisten der alten Fans wohl nicht so sehen. Der Erfolg jedoch gab der Band Recht und im Gegensatz zu den meisten ihrer Göteborger Kollegen sind sie wirklich groß geworden und konnten mit den letzten Scheiben vor allem viele junge Fans hinzugewinnen. Die alten Fans haben sie dabei jedoch nie vergessen, was sich insbesondere live zeigte. Aber es soll ja auch Leute wie mich geben, die sowohl die alten, als auch die neuen Sachen lieben.

 

accept blindragenb mehrfachwertungEs scheint also wirklich gut zu gehen mit der abermaligen Reunion der deutschen Metalinstitution, denn mit unverändertem Line-Up bringt man alle zwei Jahre neues Material auf den Markt. Die Pointe dabei ist, dass man nun einen amerikanischen Sänger hat, der genau wie Udo Dirkschneider singt. Dabei waren sich die Manager anno 1986, sicher, dass man es mit so einem Schreihals niemals weit bringen kann und verpassten ACCEPT mit David Reece und der "Eat The Heat"-Scheibe einen amerikanischen Kurs. Leider ging der Schuss kommerziell wie menschlich voll daneben, während die aktuelle Besetzung sehr gut harmoniert und auch hohe Chartpositionen einfahren kann. Da gibt es wenig zu ändern momentan, weswegen man auch für "Blind Rage" wieder auf die Dienste von Produzent Andy Sneap zurück griff.

 

bluespills bluespillsnb mehrfachwertungEiner der größten Shootingstars dieser Tage biegt nun endlich mit seinem Debütalbum um die Ecke. Alleine jene Tatsache zeigt schon, wie wundersam der Aufstieg der BLUES PILLS ist. Dabei trat die internationale, in Schweden lebende Künstlerkommune erst vor eineinhalb Jahren ins Licht der Öffentlichkeit. Doch aus gefeierten Gigs bei einschlägigen Festivals wurden schnell ganze Supporttouren und schließlich die ersten Headlinerspots und gute Positionen bei großen Festivals. Die Wartezeit bis dahin überbrückte man immer wieder mit EPs, nun fand man endlich im ganzen Tourstress Zeit, um den selbstbetitelten Erstling einzuspielen. Der rasante Aufstieg, der aktuelle Hype um die Band erinnert fast an die DOORS vor ihrem bahnbrechenden Erstwerk. Auch musikalisch ist man so weit nicht weg von dieser Legende, ist die Speerspitze der Retrobewegung ebenfalls in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern beheimatet. Bei so vielen Vorschusslorbeeren drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob diese berechtigt sind.

 

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mehrfach-soloUnd da ist sie auch schon, bereits zwei Jahre nach „The Electric Age" kommen OVERKILL mit „White Devil Armory" um die Ecke. Seit „Ironbound" kann die Band diesen Veröffentlichungs-Rhythmus halten und erlebt außerdem ihren zweiten Frühling. Wie schwierig es ist, nach einer 34-Jährigen Karriere noch gute Songs zu schreiben, kann sich jeder denken. Wie schwierig es ist, auch noch drei gute Alben am Stück zu schreiben und den Erwartungen der Fans gerecht zu werden, steht noch eine Schwierigkeitsstufe höher. Dieser Schwierigkeitsgrad schüchtert OVERKILL aber keineswegs ein, denn „White Devil Armory" ist die Thrash-Dampfwalze des Jahres geworden!

 

judasPriest Album small

mehrfach-soloEndlich ist es soweit, die neue Langrille von JUDAS PRIEST rotiert im Player, für jeden JUDAS PRIEST-Fan mit Sicherheit eine ganz besondere Freude. Zumal nach dem Ausstieg von Gründungsmitglied K.K. Downing nicht wirklich sicher war, ob nach der „Epitaph"-Tour ein weiteres Album kommen würde. Sein Ersatz Richie Faulkner konnte sich live bereits beweisen und wirkt auf den Rest der Band wohl wie eine Frischzellenkultur. Jedenfalls war auf den Konzerten bereits zu merken, dass JUDAS PRIEST wieder wesentlich mehr Spaß auf der Bühne haben. Jedenfalls im direkten Vergleich zur letzten Tournee zum Opus „Nostradamus", das nicht überall mit offenen Armen empfangen wurde. Doch können JUDAS PRIEST ohne das sehr erfolgreiche Songwriter-Dreigespann Tipton/Downing/Halford überhaupt gute Songs zustande bringen? Nicht nur die Fans dürften auf diese Antwort gespannt sein.

 

Anathema - Distant Satellites

mehrfach-soloFreunde, es kam der Tag, den ich so fürchtete. Ihr kennt das vielleicht: Eine eurer Herzensbands bringt ein langerwartetes, neues Werk heraus und hinterlässt euch dann im ersten Moment erst einmal ratlos und enttäuscht zurück. Bevor ich weiter hierauf eingehe, geh ich aber zuvor meiner Chronistenpflicht nach:
ANATHEMA haben sich zweifellos in den letzten Jahren mit ihren großartigen Alben eine absolute Marke im Progressive Rock gesetzt und wissen Fans über die Genre-Grenzen hinaus zu begeistern. "Distant Satellites" markiert nun das zehnte Studio-Album in der durchaus bewegten Bandgeschichte der Briten und lotet nun auch die internen musikalischen Grenzen um weitere Elemente aus - und das machte mir persönlich erst einmal zu schaffen. Aber letzten Endes wird dann doch (fast) alles gut.

 

tesla simplicitymehrfach-soloMitte der Achtziger gehörten sie zu den ganz großen Hoffnungen der Hardrockszene, obwohl oder gerade weil sie sich mit ihrer erdigeren Ausrichtung von der damals populären Hairmetalwelle abhoben. Mit ihren ersten zwei Alben, die in den Staaten mehrfach Platin erhielten konnten sich TESLA ganz oben in der Szene festsetzen. Als man dann mit "Five Man Acoustical Jam" auch noch die Unplugged-Bewegung ins Rollen brachte, standen sie kurz vorm Superstarstatus. Warum es damit nicht klappte, ist so einfach nicht zu beantworten, aber 1996 löste sich die Truppe erst einmal auf. Seit der Reunion 2001 bringt man in längeren Abständen wieder Alben heraus, die letzte "Forever More" hat auch schon sieben Jahre auf dem Buckel. Da bietet die aktuelle Europatournee einen guten Zeitpunkt, um "Simplicity" auf den Markt zu werfen.

 

archenemywareternal

mehrfach-soloSeit der letzten Veröffentlichung „Khaos Legions" im Jahr 2011 von ARCH ENEMY ist schon einige Zeit vergangen; mehr als drei Jahre um genau zu sein. Nach überaus erfolgreichen Tourneen durch die Konzerthallen und Festivals dieser Welt in den Jahren 2011 und 2012, dem erneuten Ausstieg von Gitarrist Christofer Amott und dem Einstieg von Nick Cordle von ARSIS, ereignete sich ein schwerer Einschnitt in die gerade boomende Karriere von ARCH ENEMY, als die Band wegen familiärer Gründe alle Termine für 2013 absagte. Dann wurde es still um die Truppe.


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