Never Too LateDie Deluxe-Edition des 1981 erschienenen STATUS QUO-Albums glänzt besonders durch das sehr umfangreiche Bonus-Material. Die Fans können sich über zwei Bonus-CDs mit Demos und Live-Aufnahmen aus dem QUO-Archiv freuen.

U2 TheJoshuaTree CD deluxe editionZum Jubiläum ihrer erfolgreichen Platte „The Joshua Tree“ veröffentlichen U2 eine „30 Years Deluxe Edition“ des Albums. Die 2-CD-Version dieser Edition enthält neben dem Studioalbum eine Bonus-CD mit einem Konzert aus dem Madison Square Garden aus dem Jahre 1987.

Just SupposinDie Deluxe Editions von STATUS QUO gehen mit „Blue For You“, „Just Supposin“ und „Never Too Late“ in die nächste Runde. QUO-Fans werden bereits begierig die Hände reiben, bei der Menge an Bonus-Material ist das teilweise auch kein Wunder.

Duel Witchbanger smallKnapp ein Jahr liegt die letzte DUEL-Platte „Fears Of The Dead“ nun zurück, damals zog mich die Band noch hauptsächlich wegen den SCORPION CHILD-Mitgliedern an. Bereits „Fears Of The Dead“ stand auf eigenen Beinen, mit „Witchbanger“ legen DUEL nochmals nach.

Life Is Good Album Cover smallFLOGGING MOLLY ist so eine dieser Bands, die sich in den 20 Jahren ihres Bestehens irgendwie ihr eigenes Universum geschaffen haben und einen Stil vertreten, der erfrischend anders ist und es kaum erlaubt sie in irgendeine Genre-Schublade zu stecken. Die Musik ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Punk-, Irish Folk-, Ska-, Rock- und zum Teil auch Country-Elemente gekonnt miteinander verbindet und daraus etwas völlig Außergewöhnliches schafft. All diese Labels alleine würden dem Hörerlebnis nicht gerecht werden. Das Anhören eines FLOGGING MOLLY Albums gleicht irgendwie immer einer Reise in eine andere Welt, ein manchmal willkommener Ausflug aus dem Alltag.

thenightflightorchestra ambergalacticIn jedem Metaller steckt auch ein Rockerherz und womöglich ist es auch umgekehrt genauso. Ein paar gestandene Metalcracks wollten austesten, wie weit sie stilistisch gehen könnten und schlossen sich unter dem Banner THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA zusammen. Bekannteste Figur dürfte Björn "Speed" Strid, der Shouter von SOILWORK sein, der mit seinem Bandkumpel David Andersson die Sache ins Rollen brachte. Andersson brachte von seiner Arbeit mit dem Power Metallern MEAN STREAK noch Drummer Jonas Källsbäck mit, während man Sharlee D´Angelo als Bassist von ARCH ENEMY kennt. Der weiß ja von den SPIRITUAL BEGGARS, wie man Metalhead Retro Rock fabriziert, denn die Siebziger sind das erklärte Zielgebiet der Formation. Nach zwei Scheiben fand man zwar wenig Zeit, diese live zu präsentieren, dafür aber genügend, um "Amber Galactic" einzuspielen.

Rise Against WolvesCoverLight up the torches and wake up the king // Entzündet die Fackeln und weckt den König auf...

„Wolves“ ist Studioalbum Numero acht der Hardcore Punks mit melodischem Einschlag aus Chicago, Illinois. Dass die Band um den charismatischen Sänger mit den zwei verschiedenen Augenfarben, Tim McIlrath, mal wieder ein Brett abgeliefert hat war mir eigentlich schon mit der Vorab-Single-Auskopplung von „The Violence“ klar – denn der ging bereits ordentlich auf die Zwölf.

Bloodlights Cover smallBLOODLIGHTS entstanden 2006 aus der Asche von GLUECIFER – als neues Projekt um Gitarrist Captain Poon, der sich hier auch als Sänger betätigt. „Pulling No Punches“ ist das nunmehr vierte Album – Kinder wie die Zeit verfliegt. Noch sehr gut kann ich mich an die erste BLOODLIGHTS Tour der Norweger erinnern – und den Hit „One Eye Open“, der für mich vermutlich immer DER BLOODLIGHTS Song schlechthin bleiben wird.

ayreon thesourceLange hat Arjen Lucassen seine Fans auf die Folter gespannt. Vier lange Jahre mussten sie nach „The Theory Of Everything“ warten, bis es endlich neues aus dem AYREON-Lager gibt. „The Theory Of Everything“ konnte mich persönlich leider nicht so überzeugen, irgendwie konnte ich dazu keinen richtigen Zugang finden. Aber ich liebe „The Human Equation“ und ganz besonders „01011001“. Und „The Source“ ist ja das Prequel zu „01011001“, das kann also eigentlich nur gut werden. Vielleicht stecke ich damit meine Erwartungen aber auch zu hoch. Mal sehen.

biters The Future Aint What It Used to BeZwei Jahre nach dem Debüt „Electric Blood“, mit dem in meinen Augen Überhit „1975“, haben die BITERS aus Atlanta, Georgia, ihren Zweitling „The Future Ain't What It Used To Be“ am Start. Und da ist jede Menge gutes hitverdächtiges Material drauf. Hier werden die 70er Jahre hochgehalten und in einer modernen und frischen Darbietung neu zum Leben erweckt: Den Helden früherer Jahrzehnte wird gehuldigt ohne dabei wie eine schlechte Kopie oder überholt zu klingen. Als „Stone Cold Love“ neulich das erste Mal im Radio lief musste es sofort laut aufgedreht werden.

brunhilde behindmymindZugegeben, bei den Begleitschreiben so mancher Plattenfirma kann ich mir ein Grinsen nur schwerlich verkneifen. So auch beim Text zum neuen Album von BRUNHILDE, in dem man uns wissen lässt, dass die Franken noch immer kein Mittelalter-Gedöns spielen. Nein, auch auf ihrem Zweitwerk ist die Band noch immer im Hard Rock zugange. Nachdem man das Debüt „Dollhouse“ (2015) noch als Trio einspielte, hat man sich mittlerweile um einen zweiten Gitarristen und einen festen Bassisten verstärkt. Das zweite Werk der Truppe hört auf den Namen „Behind My Mind“ und erscheint am 26.05. Doch können Carolin Loy (Gesang), Kurt Bauereiss (Gitarre), Carsten Rinter (Gitarre), Michael Kolb (Bass) und Eric Wunderlich (Schlagzeug) mit ihrem neuen Album überzeugen?

ADRENALINE RUSH soul survivor cover smallDrei Jahre nach dem Debüt (s/t) legen ADRENALINE RUSH mit neuem Album und zum Teil neuer Besetzung nach: Sam Söderlindh ersetzt in der Zwischenzeit Ludwig Turner an der Lead-Gitarre und Joel ‘Fox’ Appelgren (ex- Dynazty) Soufian Ma’Aui am Bass.

THE BEATLES SPLHCBEin besonders wichtiger Geburtstag steht ins Haus: eine der frühesten und zugleich wichtigsten Vertreter der Pop- und Rockgeschichte feiert sein Meisterwerk. Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass THE BEATLES ihr wohl bekanntestes und berühmtestes Album „Sgt. Pepper‘s Lonely Hearts Club Band“ veröffentlicht haben. Dieser Meilenstein ist bis heute nicht nur bei Musikfans, sondern auch bei Musikern selbst als einer der wichtigsten Einflüsse seit der Entstehung der populären Rockmusik anzusehen.

littlesteven soulfireMultitalent ist bei dem Mann noch untertrieben, denn die Beschäftigung in der E-STREET BAND sollte normalerweise zu genug Anerkennung gereichen. Doch wie seine Kollegen sucht sich Steve Van Zandt weitere Beschäftigungsfelder als Songschreiber oder Produzent. Und als das nicht reichte, versuchte er sich mit fast 50 Jahren noch als Schauspieler, nur um in den Serien "Sopranos" und "Lilyhammer" Erfolge und Kritikerlob einzufahren. Nun besinnt sich LITTLE STEVEN auf seine Wurzeln und veröffentlicht nach achtzehn Jahren wieder ein Soloalbum. Auf "Soulfire" bekommt er Unterstützung von den DISCIPLES OF SOUL, mit denen er auch im Sommer in Europa touren wird. Es soll eine sehr persönliche Einspielung werden, bei denen er spezielle Titel restauriert hat, die er einst für andere Künstler wie SOUTHSIDE JOHNNY komponiert hat.

foreigner 4040 Jahre FOREIGNER! Das muss gefeiert werden, denkt sich auch die Band. Anstelle eines ausgereiften Box-Sets oder einer besonderen Live-Platte tut sie dies zwar mit einer gewöhnlichen, dafür aber sehr umfangreichen Best-Of-Werkschau.

nervochaos nyctophiliaDieses brasilianische Zerstörerkommando existiert bereits seit 1996 und spuckt ihr mittlerweile 7tes abgrundtief hässliches „Kind“ in die Welt. NERVOCHAOS sind keine Angelegenheit für Freunde glattpolierter Mucke, das hier ist schön dreckig, speckig und atmet den Pesthauch der Hölle. Mangelnde Originalität wird hier durch unbändige Spielfreunde und totale Finsternis wettgemacht. Primitiv wie Sau, holzen die Latinos ihren angeschwärzten Death Metal alter Schule heraus.

alestorm nogravebuttheseaDie schottischen Piraten stechen wieder in See. Mit „No Grave But The Sea“ veröffentlichen ALESTORM am 26.05. ihr bereits fünftes Album. Genau einen Tag nachdem mit „Salazars Rache“ der fünfte Teil von „Fluch der Karibik“ in die Kinos kommt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Auch sonst haben Christopher Bowes (Gesang, Keytar), Máté Bodor (Gitarre), Gareth Murdock (Bass), Elliot Vernon (Keyboards, Tin Whistles, Gesang) und Peter Alcorn (Schlagzeug) bei genauerer Betrachtung so einiges mit Captain Jack Sparrow gemein. Und damit meine ich nicht nur das stark an Davy Jones erinnernde Skelett auf dem Cover.

criticalsolution barbarathewitchKonzeptalben sind meiner Meinung nach immer ein wenig ein zweischneidiges Schwert. Nur allzu leicht läuft eine Band damit Gefahr sich selbst zu limitieren, müssen doch Musik, Atmosphäre und Arrangements zum lyrischen Konzept und der in den Stücken erzählten Geschichte passen. Das kann wie im Falle von KING DIAMOND oder den Frühwerken von VOIVOD funktionieren, kann aber auch wie bei MANOWAR und „Gods Of War“ gewaltig in die Hose gehen. Mit „Barbara The Witch“ veröffentlichten CRITICAL SOLUTION, rechnet man die beiden EPs „Evidence Of Things Unseen“ (2011) und „The Death Lament“ (2014) dazu, bereits ihr fünftes Konzeptwerk. Die Norweger sind also entweder besonders mutig oder haben den Dreh einfach raus.

tytan justiceserved32 Jahre sind seit „Rough Justice“, dem ersten und einzigen Tondokument (außer einer EP) der Briten TYTAN vergangen. Das Dingens zählt als Kultalbum und 2010 wurde die Band wiederbelebt und spielte seit dem auf mehreren Festivals. Der Zweitling „Justice Served“ bietet natütlich old fashioned Metal/Hardrock, der aber mit dem Debüt kaum etwas zu tun hat. Das Album ist stilistisch zwar ebenfalls eher im Hardrock verwurzelt als im Metal, klingt aber völlig anders.

disbelief thesymbolofdeathIn den letzten sieben Jahren ist es still um DISBELIEF geworden, doch 2017 kehren die Hessen endlich mit „The Symbol Of Death“ ins Musikgeschehen zurück. Die Findung der richtigen Besetzung war für die Band seit ihrer Gründung 1990 immer wieder ein schwieriges Unterfangen. Zahlreiche Wechsel gab es bereits an Gitarre und Schlagzeug, lediglich der „harte Kern“ der Erstbesetzung bestehend aus dem Sänger Karsten „Jagger“ Jäger und dem Bassisten Jochen „Joe“ Trunk blieb über die Jahre erhalten.


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