Die Band MOONLYGHT wurde bereits im Jahre 1995 im fernen Québec gegründet. Umso erstaunlicher, dass erst jetzt das Debüt-Album auf den Markt kommt. Dies gilt aber nur für Europa, denn eigentlich wurde "Progressive Darkness" bereits im Jahr 2001 eingespielt und ein Jahr später veröffentlicht ... zumindest in Kanada.
In der Zwischenzeit hat sich auch das Line-Up verändert, so hat Gitarrist Vincent Gauvin die Band kurz nach den Aufnahmen verlassen. Schon eine ganze Zeit dabei ist somit der Nachfolger Fred Bedard, aber halt nicht auf dem Album zu hören.

Es hat ein wenig gedauert, bis der zweite Teil der Rockoper aus der Feder von Daniele Liverani (u. a. EMPTY TREMOR) fertig gestellt wurde, aber nun beehrt uns GENIUS mit der Episode 2 - und wieder haben sich namhafte Kollegen für die vielen benötigten Stimmen der Charaktere zur Verfügung gestellt - beispielsweise Johnny Gioeli (AXEL RUDI PELL), Edu Falaschi (ANGRA) oder auch Liv Kristine (Ex-THEATRE OF TRAGEDY).

LEAF haben ihre Existenz dem Kurzfilm "Das Amulett" zu verdanken - Im Herbst 2000 sollten Sänger Jamie Scholz und Gitarrist Timo Brauwers für besagten Film den Soundtrack schreiben - und schon bald entschlossen sich die beiden, aus dem kurzen Projekt eine richtige Band werden zu lassen - kurz darauf komplettiert durch Bassist Martin Rollmann und Drummer Marcel Römer waren LEAF 2003 dann so weit, ihre erste Demo zu veröffentlichen und eine ganze Reihe an Live-Auftritten zu absolvieren.
2004 ist nun das Jahr des ersten richtigen Studioalbums - was direkt mit dreizehn Tracks aufweisen kann und den Titel "Circle Of Ways" trägt.

Bereits 1997 wurde die Band unter dem Namen EUTHANASIE gegründet. 1998 und 1999 wurden 2 Demo-Tapes veröffentlicht und anschließend erstmal eine künstlerische Pause eingelegt. 2003 tauchte die Formation dann wieder auf und änderte den Namen in SCHISTOSOMA. "Mansoni" ist das erste Werk der Mittelfranken unter dem neuen Namen.

Livehaftig dürften SCORNAGE schon einigen Headbangern begegnet sein, immerhin beackern sie bereits seit fünf Jahren die Bühnen des Underground und spielten auch schon mit Bands wie SODOM oder CROWBAR. Nun legen die Jungs aus dem Aachener Raum nach der 2001er Mini "Ascend" und einer nur im Internet veröffentlichten zwei-Track-EP mit "Sick Of Being Human" ihre erste Full-Length vor.

Gerade ein Jahr ist es her, dass uns die Finnen von BEFORE THE DAWN mit ihrem hörenswerten Album "My Darkness" beehrten - da legt der Fünfer rund um Bandkopf Tuomas schon ein neues Scheibchen nach.
"4:17 am" heißt das gute Stück - und erweckt titelmäßig den Eindruck, als sei es als nahtlose Fortsetzung des Vorgängers konzipiert - schließlich hieß der letzte Track auf "My Darkness" noch "4:16 am"...
Das Cover jedenfalls bestätigt die Annahme, denn das ist genauso minimalistisch ausgefallen, wie das letzte - stilistisch allerdings hat sich einiges getan.
Zwar spielen die Jungs nach wie vor ihren eigenständigen und oftmals melancholischen Dark Metal, aber insgesamt ist die Musik runder und eingängiger geworden.
Zudem fallen die einzelnen Tracks deutlich länger aus - so enthält die CD im Vergleich zum letztjährigen Output zwar einen Song weniger, dafür aber sieben Minuten mehr Spielzeit, so dass man sich vom damals doch recht kurz geratenen Hörerlebnis nunmehr mit knapp 47 Minuten völlig im grünen Bereich bewegt.

Besonders bekannt sind LYZANXIA hierzulande noch nicht. Dabei exisitert die Band bereits seit 1996 und hat mit "Rip My Skin" ein Demo und das 2001er Album "Eden" in der Discography stehen. Über die Unerhört Aktion vom Rock Hard wurden die Franzosen als beste Newcomer 2003 gewählt und das gegen starke Konkurrenz. Der Weg ist also frei für den Durchbruch und dafür muss ein neues Album her.

DOWNSTROKE sind im regionalen Underground bei weitem keine Unbekannten. Zwischen 1995 und 1999 lärmten die Duisburger unter dem Namen PARALYSING PROPHECY, beackerten mit ihrem melodischen Keyboard-Black Metal etliche Bühnen und veröffentlichten mit "Free Imprisoned" sogar ein Album. Aufgrund gravierenden Line-up-Problemen brach die Band auseinander und wurde unter dem Namen DOWNSTROKE wiederlebt. Musikalisch stand nun ziemlich grooviger Old-School-Death Metal auf dem Programm, und sie brachten es live zu Gigs mit Bands wie DYING FETUS, GODDESS OF DESIRE, DESASTER oder DIE APOKALYPTISCHEN REITER. 2002 setzte dann erneut ein massiver Bandmitglieder-Exodus ein, und erneut musste ein fast komplett neues Line-up zusammengebastelt werden. Der Name blieb diesmal bestehen, aber wie man auf diesem ersten Lebenszeichen hört, wurde erneut eine ziemliche musikalische Kehrtwende vollzogen.

Vor ein paar Jahren hatte ich das Vergnügen, die Italiener WHITE SKULL im Vorprogramm von GRAVE DIGGER live zu erleben - nun ja, vielleicht haben sie damals ja einfach nur einen schlechten Tag erwischt, denn die Performance und das Zusammenspiel war - vorsichtig ausgedrückt - doch eher suboptimal. Jetzt ist ein wenig Zeit verstrichen und ich habe die Band nicht weiter verfolgt - bis zu dem Zeitpunkt, wo mir das aktuelle Album "The XIII Skull" auf den Schreibtisch geflattert ist.
Hatten WHITE SKULL schon vor besagtem Konzertauftritt bereits diverse Scheibchen veröffentlicht, die zeitweise gar von Nuclear Blast weltweit vertrieben wurden, so hat sich seitdem eine Menge getan. Es fand nicht nur der Wechsel zu Frontiers Records statt, wo die Band ziemlich am oberen Ende der Härteskala im Portfolio rangiert, sondern es gab auch diverse Lineup Wechsel. Zuerst musste Sängerin Federica De Boni durch den Argentinier Gustavo Gabarro ersetzt werden, und nach dem bis dato letzten Album der Band "The Dark Age" wechselten zwei Drittel der Saiten-Fraktion in Form von Neuzugang Danilo Bar (Lead Guitar) und Fabio Manfroi (Bass), so dass zum Release des sechsten und aktuellen Albums "The XIII Skull" neben Drummer Alex Mantiero nur noch Bandkopf/Gitarrist Tony Fonto übriggeblieben ist.

Frontiers Records hat schon diverse "All-Star-Projekte" aus dem Boden gestampft, bei denen die Instrumentalbesetzung im Wesentlichen identisch ist und nur der jeweilige Sänger wechselt - welches dann groß als "featuring XY" deklariert wird - so geschehen letztes Jahr beispielsweise bei VERTIGO (mit Ex-TOTO-Sänger Joseph Williams) und PERFECT WORLD (mit Kelly Hansen).
Nun darf Ex-JEFFERSON STARSHIP-Legende Mickey Thomas ran - unter altbewährter Führung von Bassist, Keyboarder und Produzent Fabrizio Grossi - Haus- und Hof-drummer Biggs Brice ist genauso wieder mit von der Partie wie Gitarrist JM Scattolin.
Veredelt wird dieser Output allerdings nicht unerheblich durch die Gastspiele diverser Gitarrengrößen wie Neal Schon (JOURNEY), Richie Kotzen (MR. BIG) oder auch Steve Lukather (TOTO).
Und mit Jack Blades hat sich ein weiterer Künstler, der bei Frontiers unter Vertrag ist, beim Songwriting desöfteren an diesem Album beteiligt.

Nach seinem Ausstieg aus BLOOD RED ANGEL war Gitarrist Robert Balner alles andere als untätig. Er hat ein neues Projekt ins Leben gerufen aus dem inzwischen eine waschechte Band geworden ist. Das aktuelle Line-Up besteht derzeit aus Klaus Spangenberg (u.a. BLOOD RED ANGEL) am Gesang, Christoph Mieves (HATE FACTOR und GRIND INC.) ebenfalls Gesang, Andreas Mantei am Schlagzeug, Uwe Haas am Keyboard und Andrea Justen an der Geige. Eine nette Zusammenstellung und wahrlich keine Anfänger.
Um "Welcome To My World" einzuspielen wurden zusätzlich noch einige Gastmusiker benötigt, wie der Drummer Adriano Ricci (u.a. NIGHT IN GALES), die Bassisten Blake (CORONATION) und Schymy (EVERON), sowie als Gastsängerin Carola Weiwadel.

Die Briten LIONSHEART sind nach längerer Pause wieder zurück - nicht nur mit einem neuen Album namens "Abyss", sondern auch mit einer neuen Plattenfirma und einem neuen, härteren Image.
Bandkopf und Sänger Steve Grimmett (Ex-GRIM REAPER) schickt sich mit seinem Quartett bestehend aus Gitarrist Ian Nash, Bassist Eddie Marsh und Drummer/Keyboarder Steve Hales an, (Zitat:) "die Rockwelt erneut zu erobern".

Die Band SERPENT SOUL aus Brilon wurde im März 2001 gegründet. Nachdem das Line-Up komplett war und die ersten Songs standen, wurde im Jahr 2002 die erste EP "Eternal Rape" veröffentlicht. Anschließend gab es noch ein paar Besetzungswechsel auf der Drumpostiion und auch ein zweiter Gitarrist kam in die Band. Nun also veröffentlicht die Band mit "Beyond Humanity" wieder eine Scheibe die allerdings auch wieder nur auf EP-Länge kommt.

Obwohl der Sänger Jorn Lande schon seit einigen Jahren durch die Szene tigert und neben der Mitwirkung in Bands wie MUNDANUS IMPERIUM und ARK schon zwei Soloalben herausgebracht hat, dürfte er einem Großteil der Fans spätestens seit seiner Mitwirkung beim HELLOWEEN-Ableger MASTERPLAN ein Begriff sein. Nach dem Erfolg derer Debütscheibe im letzten Jahr legt er nun mit "Out To Every Nation" unter dem Banner JORN wieder ein Soloalbum vor, bei dem er sich namhaft (u.a. mit HAMMERFALL-Basser Magnus Rosèn) verstärkt hat.

Obwohl seit BLAZE's letztem Studioalbum "Tenth Dimension" erst zwei Jahre vergangen sind, hat sich einiges im Leben von Bandkopf Blaze Bailey getan - schwere Alkoholprobleme und daraus resultierende Depressionen mussten überwunden werden - und das was Blaze auf "Blood & Belief" nun textlich präsentiert ist größtenteils eine Art "Biographie" oder ein Rückblick die in Texten wie "Tearing Myself To Pieces" und "Will To Win" Ausdruck findet - oder auch direkt dem Opener "Alive" mit dem er ein druckvolles Statement nach dem Motto "Ich habe mich nicht kleinkriegen lassen!" setzt.
Auch bei den übrigen Musikern der Band hat sich etwas getan - die Gitarristen Steve Wray und John Slater sind geblieben, gewechselt hat die Rhythmusgruppe - neu mit an Bord sind nun Drummer Jason Bowld und Wayne Banks, der Mann am Bass.

Nachdem WUTHERING HEIGHTS bereits zu Jahresanfang mit ihrem aktuellen Release überzeugt haben, schicken sich mit ANUBIS GATE nun erneut ein paar Dänen an, ein Metal Album auf den Markt zu werfen.
Erstaunlich frisch zusammen ist die Band um Multi-Instrumentalist (Gitarre, Bass, Keyboards) Jesper Jensen - haben sie doch in dieser Form erst 2001 zueinander gefunden. Neben Jesper bestehen ANUBIS GATE noch aus Drummer Morten Sorensen und Sänger Torben Askholm, dem einzigen der drei, der schon länger in der dänischen Metalszene bekannt ist.

ALYSON AVENUE wurde bereits im Jahre 1989 gegründet. Die Band brauchte einige Jahre um sich stilistisch zu orientieren. So erschien das erste Album erst im Jahr 2000. Dreieinhalb Jahre später wird es nun Zeit für Album Nummer Zwei.

Die MCD "Dominus Frigoris" aus dem Jahr 2003 ist noch immer eine echte Black Metal Perle. Der Meinung war auch Heavy Horses Records aus Konstanz und so konnte die Band dort einen verdienten Deal einfahren. Nach einem Jahr wird es nun Zeit für einen Nachfolger und dem wurde der Titel "North Arise" verpasst.

Die mittlerweile aus einer stattlichen Anzahl von 20 Musikern bestehende Truppe HAGGARD lässt sich nur schwer in musikalische Vergleiche fassen.
Seit ihrem letzten Output "Awaking The Centuries" hat sich die Band um Asis Nasseri drei Jahre Zeit gelassen, um ihr neues Werk zu schaffen - "Eppur Si Muove" (ital.: "...und sie bewegt sich doch") ist dabei herausgekommen - es ist ein Album, was sich mit Galileo Galilei befasst, der im 16.
Jahrhundert das bis dahin im Wesentlichen von der Kirche verkündete geozentrische Weltbild ins Wanken brachte, indem er eben behauptete, dass sich die Erde um die Sonne bewegen würde. Die Musik, die HAGGARD zusammenstricken, ist recht mutig, denn die Mixtur aus Heavy- und Death-Metal-Elementen mit orchestraler Instrumentierung und die Spannweite von klarem Gesang bis zu Asis' knallhartem "Gegrunze" ist in dieser Form eigentlich mit nichts vergleichbar, was sich sonst im Business herumtreibt. Könnten die ruhigen Tracks oder Instrumentalstücke aus irgendeiner klassischen Partitur stammen, so ist man bei den harten Passagen fast versucht zu sagen "SIX FEET UNDER meets NIGHTWISH" - denn Asis hat Unterstützung von Opernsängerinnen.

Was macht eine Band, die schon seit über zehn Jahren aktiv ist, aber die ganze Zeit über irgendwie nicht so richtig einen Fuß auf den Boden kriegt?
Ganz klar - sie ändert mal eben den Namen, nimmt ein Hammeralbum auf und ist umgehend in aller Munde.
So geschehen bei MESSIAH'S KISS und ihrem Debütalbum "Prayer For The Dying" vor zwei Jahren.
Nun legen die Dinslakener nach - kurz und bündig ist das neue Werk "Metal" betitelt - völlig konsequenterweise, denn sie sagen selbst von sich, dass sie sich nichts aus irgendwelchen Trends machen, sondern "ihr Ding" in Form der Achtziger-Jahre-Musik von MAIDEN, PRIEST, ACCEPT & Co. durchziehen - also eben genau "Metal".


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