IronBastards FastandDangerousDie IRON BASTARDS sind ein Trio aus Straßburg. Bei „Fast & Dangerous“ handelt es sich nach „Boogie Woogie Violence“ aus dem Jahr 2015 um das zweite Album der Franzosen. Dass die IRON BASTARDS den Legenden von MOTÖRHEAD nacheifern ist von Beginn an unschwer zu überhören: Schnell, verschwitzt und mit Whiskey-getränkter Stimme werden insgesamt elf Tracks runtergerockt.

Accept Restless And LiveTotgesagte leben Länger? So könnte man das Bandleben von ACCEPT am Besten umschreiben. Seit ihrem Erstling "Accept", die noch als LP in meinem Besitz ist, mochte ich diese Band. Mit ihrem ersten Sänger Udo Dirkschneider, der derzeit mit seinem Live-Album "Back to the Roots" unterwegs ist, wurde ich groß, verlor die Band jedoch irgendwann, aufgrund von Auflösungen und Reunions, aus den Augen.

greatwhite hesawitcomingIch weiß nicht, was diese Unsitte soll Bands in zig Formaten rund um den Globus zu schicken? Bei QUEENSRYCHE und WISHBONE ASH machten glücklicherweise Anwälte dem Treiben ein Ende, und ganz so ein schlimmes Chaos wie die in gefühlt 38 Inkarnationen existierenden RATT veranstalten GREAT WHITE auch nicht. Doch so ganz werde ich deren Split mit Frontmann Jack Russell nicht schlau. Immerhin war er über dreißig Jahre dabei, man ging durch wirklich alle erdenklichen Höhen und Tiefen, nun macht plötzlich Terry Ilous weiter. Der alte Sänger saß aber nicht untätig herum und versammelte neue Leute um sich, u.a. der frühere GREAT WHITE-Bassist Tony Montana an der Gitarre. Unter dem Banner JACK RUSSELL´S GREAT WHITE veröffentlichten sie nun mit "He Saw It Coming" ihren ersten Longlayer.

miketramp maybetomorrowIn der Hair Metalwelle der Achtziger gehörte er zu den ganz großen Stars, 1987 katapultierte das Album „Pride“ mit dem Superhit „When The Children Cry“ seine Band WHITE LION in andere Sphären. Danach sollte nichts mehr so sein, wie es war, dem Druck einen draufzulegen konnte die Truppe nie standhalten, auch wenn speziell „Mane Attraction“ sehr stark ausfiel. Nach dem Split zollte MIKE TRAMP mit FREAKS OF NATURE der aufkommenden Alternativewelle Tribut. Doch weder hier noch mit seinen Solosachen konnte er an den früheren Erfolg anknüpfen, umso bedauerlicher für ihn, da er schon in seiner dänischen Heimat mit der Popband MABEL Erfolge feierte, bevor er in die USA übersiedelte (in Zeiten, in denen das noch Sinn machte). Mehrere Reunionsversuche von WHITE LION scheiterten, es kam nur noch das völlig unbeachtete „Return To The Pride“ von 2008, allerdings bis auf Tramp mit komplett neuer Besetzung. Mittlerweile wieder in seiner skandinavischen Heimat ansässig, wo er weiter eine gewisse Relevanz besitzt, bringt er nun zwei Jahre nach „Nomad“ mit „Maybe Tomorrow“ sein nächstes Soloalbum heraus.

betontod revolutionBETONTOD haben nun auch bereits 27 Bandjahre auf dem Buckel. „Stoppt uns wenn ihr könnt“ (2001) gehörte sicherlich seinerzeit zu jenen Alben deren Schall aus meinem Zimmer meine Eltern in schiere Verzweiflung trieben. Der große Erfolg stellte sich erst in den letzten Jahren ein, jetzt gibt es Neues für die Fans.

judaspriest turboIm Hause JUDAS PRIEST grenzt es mittlerweile fast schon an Tradition. Nach den Jubiläumsversionen von "Screaming For Vengeance" und "Defenders Of The Faith" feiert das umstrittenste Album der Bandgeschichte seinen Dreißigsten. Die Rede ist natürlich von „Turbo“.

cranial DTBLIm Jahr 2014 fielen einige Fans von OMEGA MASSIF in ein tiefes Loch, als die Würzburger ihre Auflöung bekanntgaben. Die einmalige Instrumentaltruppe mit dem ultrawuchtigen Sound begeisterte mit jeder Veröffentlichung und jeder Livepräsenz. Aber es gibt ein Leben danach, siehe Bands wie PHANTOM WINTER, BLACKSMOKER oder auch CRANIAL. Diese haben nach einer mehr als positiv rezensierten Debüt-EP nun den ersten Longplayer nachgeschoben, und man glaubt jetzt schon zu wissen, dass das Teil einiges zu bieten hat.

The wild wild heartAls großer Hard-Rock-Fan müsste ich eigentlich schon wesentlich früher über die Kanadier THE WILD! gestolpert sein, stattdessen stellt ihre neue Platte „Wild At Heart“ für mich den ersten Kontakt mit den wilden Rockern dar.

broilers sicAls Punk-/Skinhead-Band haben die BROILERS 1992 angefangen. Da war ich 10, und die Bandmitglieder um den charismatischen Sänger Sammy Amara gerade mal 3 Jahre älter. Erstmalig kreuzten sich unsere Wege jedoch trotz meinen stark Punk-geprägten Teenager-Jahren erst 12 Jahre später. Ich arbeitete damals neben meinem Studium im „Punk-Shop“ in Mainz und hörte bereits mehr Rock als Punk. Die BROILERS brachten in diesen Tagen, 2004, ihr Album „LoFi“ raus und mein Kollege M., 17 Jahre, so viel Punk wie ich es in seinem Alter selbst noch war, hörte diese CD rauf und runter. Ich fand sie durchaus interessant, aber der Funke sprang noch nicht über. 2007 dann mit „Vanitas“ kamen wir uns ein wenig näher, aber die große Liebe war es noch nicht. Bei „Santa Muerte“ im Jahr 2011 hatte ich erste Schmetterlinge im Bauch und spätestens 2014 mit „Noir“ war es dann spätestens um mich geschehen. Heute 2017 mit (sic!) ist da ist ein „glühendes Herz“ und ein verliebtes Funkeln in meinen Augen (kein Witz).

sensles monkeyswillbebackAus meiner guten alten Heimat, der Pfalz, kommen auch SENSLES und diese Band gibt es bereits seit 1987. Verwunderlich ist die Tatsache, dass ihr Debütalbum „Monkeys Won't Look Back" erst 2007 das Licht der Welt erblickte. Da ich besagtes Werk leider nicht kenne, wende ich mich dem kürzlich erschienenen Zweitling „Monkeys Will Be Back“ zu. Eingeleitet vom saucoolen Instrumental „March Of The Apes“ fliegen die Affen bei dem Titelsong förmlich durch die Bude. Schneidende Riffs, flottes Tempo, ein Mischmasch aus Thrash/Speed-Metal mit Achtziger-Touch. Klingt schon einmal viel verpsprechend, aber das folgende „Money Vampire“ ist gar noch einen Tick besser, mehr im Midtempo angesiedelt und mit einem endgeilen Refrain garniert.

iq scrapeacrosstheskyMan könnte sie die Band der Rückkehrer nennen, denn bis auf Gitarrist Mike Holmes war jedes Mitglied schon einmal draußen. Zuerst ging der theatralische Frontmann Peter Nicholls in der Major-Pop-Phase Ende der Achtziger von Bord und wurde auf zwei Alben von Paul Menel ersetzt. Nachdem er wieder zurück kehrte wurde Tim Esau von John Jowitt am Bass abgelöst. Der Tausendsassa hielt sich zwanzig Jahre in der Band, bevor er seinen vielen Nebenbeschäftigungen Tribut zollte und sein Vorgänger reaktiviert wurde. In der schwierigen Phase nach „Dark Matter“ verlißen Drummer Paul Cook und Keyboarder Martin Orford von Bord. Während der erste nur kurz weg war, hat sich der Tastenmann komplett aus dem Musikbusiness zurück gezogen, nicht ohne uns mit „The Old Road“ ein geniales Abschiedswerk zu hinterlassen. Fast wieder im ursprünglichen Line-Up veröffentlichten IQ 2014 „The Road Of Bones“, um anschließend damit zu touren. Ein Mitschnitt eines Konzertes ist nun unter „Scrape Across The Sky“ erschienen.

agnosticfront warriorsmylifemywayIn Zeiten sinkender CD-Verkaufszahlen, muss man sich als Label heutzutage echt etwas einfallen lassen, um seine Produkte noch an den Mann bzw. die Frau zu bekommen. Das mag einer der Hauptgründe sein, warum besonders im letzten Jahr der Musikmarkt mit Wiederveröffentlichungen oder gar Neuaufnahmen klassischer Alben regelrecht überflutet wurde. Auch vor der Metal-, Punk- und Hardcoreszene machte diese Entwicklung natürlich nicht halt.

greaywind afterthoughtsBei einem Blick auf den Bandnamen, das Artwork und die Promobilder hatte ich hinter GREYWIND eigentlich melancholische, ruhige Musik erwartet, zumal es sich bei der Band aus dem irischen Killarney auch „nur“ um ein Duo handelt, bestehend aus den beiden Geschwistern Steph O‘ Sullivan (Gesang) und Paul O‘ Sullivan (Gitarren). Einen Blick in die Musik und in das Album hinein offenbart dann ein etwas anderes Bild.

annihilator triplethreatWürde mich jemand auffordern eine Liste der besten Thrash Metal Alben aller Zeiten zu erstellen, dann würde „Alice In Hell“ von ANNIHILATOR mit Sicherheit unter den Top 5 landen. Leider ist die einzige Konstante in der Besetzung der Band, die immerhin schon seit 1984 existiert, Gitarrist und Bandgründer Jeff Waters. So gaben sich in den letzten 33 Jahren unzählige Musiker bei den Kanadiern die Klinke in die Hand. Nicht zuletzt bis zum heutigen Tag 6 verschiedene Sänger. Jeff Waters machte daher einmal mehr aus der Not eine Tugend und übernahm auf dem letzten Studioalbum „Suicide Society“ (2015) erstmals seit „Refresh The Demon“ (1996) wieder den Gesang bei ANNIHILATOR.

habitualsins personaldemonsDiese Stimme. Irgendwie kommt die mir bekannt vor. Mit dem Blick auf das Infoblatt fällt es mir ein: ICARUS WITCH! Diese mittlerweile leider aufgelöste Band fand ich schon immer zutiefst unterbewertet. Matthew Bizilia war der Sänger (hier auch für Bass, Percussion und Keys verantwortlich) und auch auf „Personal Demons“ fällt sein Organ positiv auf. Wobei er bei HABITUAL SINS wesentlich schneidender und giftiger agiert und mich desöfteren an einen Mike Howe von METAL CHURCH erinnert.

aenaon hypnosophyWer hat schon einmal eine Mischung aus Prog-, rasendem Black Metal und Jazz gehört? Ich vorher noch nicht. Den Griechen AENAON lehnen sich bei ihrem dritten Album „Hypnosophy“ ziemlich weit aus dem Fenster und kombinieren genrefremde Einflüsse zu einem fragwürdigen Ganzen. Hier wird ein Saxophon so eingesetzt, als wäre das völlig normal im Extrem-Metal. Auch die harschen Gesänge, gepaart mit klarer Stimme sind zwar nicht ganz neu, aber in dieser Kombination bisher noch nicht an mein Ohr gedrungen.

thunder ripitupWie lange die britischen Hardrocker das muntere On/Off-Spielchen noch weiter treiben wollen ist nicht bekannt. Zur Zeit darf sich der Fan glücklich schätzen, dass die Band nach diversen Splits wieder voll aktiv ist. Nachdem die letzte Reunion eher ruhig angegangen wurde, ging es nach dem letzten Longplayer „Wonder Days“ Schlag auf Schlag. Dabei sind Drummer Harry James und Bassist Chris Childs mit MAGNUM und TYKETTO jeweils in anderen Bands beschäftigt. Nur ein Jahr später schoben THUNDER das Live-Boxset „All You Can Eat“ nach und ein weiteres Jahr darauf dürfen wir uns auf „Rip It Up“ freuen. Können sie damit den starken Vorgänger noch übertrumpfen?

afi bloodalbum„AFI (The Blood Album)“ ist das nunmehr zehnte Studioalbum der kalifornischen Band AFI (A FIRE INSIDE). Das 2006er Album „Decemberunderground“ liegt trotz 11 Jahren auf dem Buckel immer noch regelmäßig bei mir auf dem Plattenteller. Umso gespannter war ich was die Jungs nach vier Jahren Schaffenspause seit dem Vorgänger „Burials“ so auf die Beine gestellt haben.

blackoakcounty blackoakcountyEsbjerg ist eine Kleinstadt im Südwesten Jütlands, in unserem nördlichen Nachbarland Dänemark. Wer noch nie davon gehört hat, es ist immerhin mit rund 70.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die siebtgrößte Stadt da oben und hier kommen die Jungs von BLACK OAK COUNTY her, die gerade ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht haben.

sepultura machinemessiahSEPULTURA sind mittlerweile auch schon mehr als 30 Jahre im Geschäft. Doch obwohl Derrick Green mittlerweile länger in der Band ist, als es sein Vorgänger Max Cavalera jemals war, sind die Rufe nach einer Reunion in der Originalbesetzung bis heute nicht verstummt. Dabei wird jedoch gerne vergessen, dass es sich bei der Besetzung mit Max und Iggor Cavalera, Andreas Kisser und Paulo Jr. überhaupt nicht um die Originalbesetzung handelt, da Kisser erst 1987 zur Band kam.


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