necrytis countersighnsAn geilem US-Metal kann ich mich einfach nicht satt hören, auch wenn die Meilensteine schon geschrieben sind. Aber es gibt auch heutzutage noch Acts, welche die Flagge des Ami-Stahls hochhalten und Qualität abliefern. Hierzu möchte ich auch NECRYTIS zählen. NECRY...was? Auch mir war der Bandname kürzlich noch nicht geläufig, aber laut Info steckt Toby Knapp als Bandkof dahinter, der ja für Kenner kein Unbekannter ist. Er hat ja bereits mit ONWARD bewiesen, dass der US-Metal auch in den 2000er Jahren stark sein kann.

tonymills streetsofchanceDer ehemalige SHY, TNT, CHINA BLUE, SERPENTINE und SIAM Sänger Tony Mills lädt uns zu seinem neuesten Soloausflug ein. Herausgekommen ist, wie zu erwarten, ein feines Melodic-Rock-Scheibchen, das mit mehreren Gastmusikern und Songwritern aufwarten kann. Gleich vier sagenumwobene Gitarristen - Joel Hoekstra (WHITESNAKE, NIGHT RANGER), Tommy Denander (RADIOACTIVE, ALICE COOPER), Robby Boebel (FRONTLINE) sowie Neil Frazer (RAGE OF ANGELS, TEN) unterstützen den umtriebigen Briten dabei. Alles Profis also.

nocturnalrites phoenixNach zehn Jahren erhebt sich der Phönix aus der Asche, als wenn er nie weg gewesen wäre. Vor zehn Jahren veröffentlichten NOCTURNAL RITES ihr Studioalbum „The 8th Sin“. Eigentlich waren die Arbeiten am neuen Material danach schon verkündet worden. Dennoch kamen die Schweden nicht so recht aus der Hüfte und irgendwann stellte sich auch die Frage, gibt es die Band eigentlich noch? Ja! Nach zehn Jahren Abwesenheit erhebt sich „Phoenix“ aus der Asche.

tankard schwarzweißwieschneeDass TANKARD Frontmann Gerre seit seinen Kindertagen glühender Fan der Frankfurter Eintracht ist, dürfte sich mittlerweile bis in den letzten Winkel der Republik rumgesprochen haben. So war es auch eine besondere Ehre für die Hessen die Vereinshymne „Schwarz-Weiß Wie Schnee“ am 27. Mai vor 30000 Fans im ausverkauften Berliner Olympiastadion beim diesjährigen DFB-Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund zu spielen.

sataninchen pandametalpartyLaut Wikipedia ist Satire „eine Kunstgattung, die durch Spott, Ironie und Übertreibung bestimmte Personen, Anschauungen, Ereignisse oder Zustände kritisieren oder verächtlich machen will.“ Diese Definition trifft wohl ganz gut, was der Berliner Künstler, der sich hinter dem recht schrägen Pseudonym SATANINCHEN verbirgt, mit seinem Debüt „Panda Metal Party“ bezweckt.

Red Raven Chapter Two DigitHell

Fast genau drei Jahre ist es her, seit uns die lokalen Hard ´n´ Heavy-Helden RED RAVEN mit ihrem großartigen Debüt „Chapter One: The Principles“ eines der stärksten Debütalben überhaupt um die Ohren gehauen haben. Und nach dieser langen Zeit beehren sie uns nun endlich mit dem lange erwarteten Nachfolger „Chapter Two: DigitHell“. Nettes kleines Wortspiel, das sich die Herren da ausgedacht haben, ebenso wie die in binären Zahlen gehaltenen Songnummern auf der Rückseite der CD. Da ich damals vom Erstling absolut begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, endlich den Nachfolger in die Hände zu bekommen und auf Herz und Nieren zu testen – also verlieren wir keine Zeit und steigen gleich ein.

cripper followmekillGanze 3 Jahre sind vergangen seit CRIPPER mit „Hyena“ ihr letztes Album vorlegten. In dieser Zeit musste man unter anderem Bassist Gerrit Mohrmann ersetzen und mit seinem Nachfolger Lommer (CRITICAL MESS) einen neuen Mann an den vier Saiten in die Band integrieren. Am 15.09. erschien nun das neue Werk der Hannoveraner, welches auf den Namen „Follow Me: Kill!“ hört und gleichzeitig die zweite Veröffentlichung der Band über Metal Blade Records darstellt.

jessymartens trickythingMit ihren bisherigen beiden Studioalben wurde die Sängerin von der Kritik hochgelobt und von Preisen überhäuft. Jene hat sich die kleine Powerfrau mit der außergewöhnlichen Stimme mehr als verdient, auch wenn einige unken, hierzulande gäbe es eher geringe Konkurrenz. Dabei ging sie immer ihren eigenen Weg und suchte nicht nach dem schnellen Erfolg in TV-Formaten wie Kollegen wie Andreas Kümmert. Ihre Karriere begann JESSY MARTENS in der Band von Jan Fischer, seit 2011 ist sie mit ihren eigenen Jungs unterwegs. Mittlerweile ist die Formation nach vielen Konzerten sehr gut eingespielt, was man auf der Livescheibe „Touch My Blues Away“ nachhören kann. Nach vier Jahren war es auch mal wieder an der Zeit für ein neues Studioalbum, das nun unter dem Titel „Tricky Thing“ erscheint.

slade slade aliveWie sinnvoll eine Wiederveröffentlichung von Klassikern sein kann, wird an „Slave Alive!“ sehr schön deutlich. Hier wurde nicht einfach ein „Remastered From The Best“ auf die Front geklebt, sondern BMG hat sich offensichtlich vorher Gedanken gemacht, und damit legt die „The Art Of The Album“-Reihe mit der zweiten Veröffentlichung eine gute Fortsetzung hin.

Airbourne Diamond CutsMit „Diamond Cuts“ feiern AIRBOURNE das zehnjährige Jubiläum ihres Debütalbums „Runnin‘ Wild“. Das Set erscheint als CD und Vinyl-Version. Beide Sets sind mit einer Bonus-Disc „Diamond Cuts – The B-Sides“ und einer Bonus-DVD ausgestattet, aber ist das Set sein Geld wert?

derais ofangelsseedanddevilsharvestNicht gerade leicht machen es mir die deutschen Avantgarde Metaller DERAIS mit ihrer Debüt EP. Hinter diesem Projekt stehen anonyme Musiker, die ihre eigene Vision davon haben, wie Metal 2017 zu klingen hat. Attribute wie „verstörend“, „krank“ oder „eigenwillig“ schießen mir beim Hören dieser überlangen Kompositionenen durch die Synapsen. Diese einzigartige Stimmung ist schwer zu beschreiben.

Josh Todd The Conflict Year Of The TigerDie Besetzungswechsel bei BUCKCHERRY haben mitunter dazu geführt, dass Frontman Josh Todd mit „Year Of The Tiger“ sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Als großer BUCKCHERRY-Fan kann ich nach den ersten Durchgängen bereits sagen, dass dies keine Nachteile mit sich bringt, zumindest sofern BUCKCHERRY nicht vom Radar verschwinden.

masterplan pumpkingsLange hat der neue Longplayer von MASTERPLAN auf sich warten lassen. Fast genau vier Jahre nach „Novum Initium“ und dem ersten Output mit Rick Altzi am Mikro, erscheint nun „PumpKings“. Mir wäre neues Material lieber gewesen, aber nun gut: Machen wir eben eine kleine Reise zurück in die Zeiten von 1988 bis 2001, in denen Gitarrist und Bandkopf Grapow noch fleißig die Saiten bei HELLOWEEN zupfte. Elf Songs, die Grapow allesamt selbst für HELLOWEEN gebastelt hat, haben die Masterplaner neu aufgepeppelt und versilbert.

steelheart throughtheworldofstardustDas typische Schicksal der zu spät gekommenen: Das Debüt konnte 1990 noch ein paar Hits abwerfen, doch schon „Tangled In Rains“ zwei Jahre später ging in den Grungewirren unter. Ein schwerer Bühnenunfall von Sänger Miljenko „Mike „ Matijevic besiegelte das vorläufige Aus endgültig. Doch der Mann kämpfte sich zurück und brachte mit komplett neuformierter Mannschafft 1996 „Wait“ an den Start. Die Anerkennung konnten STEELHEART erst später ernten, als sie sich schon wieder aufgelöst hatten. Einige Tracks davon landeten auf dem Soundtrack von „Rockstar“ mit Jennifer Aniston. vor allem wegen der sehr hohen Stimme des Frontmannes. Davon ließ er sich weiter antreiben, holte Originalgitarrist Chris Isola zurück, veröffentlichte mit ihm 2008 das allerdings sehr schwache „Good 2 B Alive“. Weitere neun Jahre danach will er mit „Through The World Of Stardust“ wieder etwas gutmachen.

vanora momentumDebütalben sind für mich immer eine spannende Angelegenheit. Manchmal finden sich ungeahnte Talente, manchmal aber auch nicht. Diesmal habe ich mir „Momentum“ des norwegischen Quintetts VANORA vorgenommen. Gegründet wurde die Band 2014 in Oslo und stilistisch kann man sie dem Modern Prog Metal zuordnen.

Implore SubjugateMit ihrem Debütwerk „Depopulation“ haben IMPLORE damals eine ziemlich tiefe fiese Schneise in die Grindcorewelt gefräst. Nach zahlreichen Livepräsenzen und einer schnell wachsenden Anhängerschaft gab es gar keinen Zweifel, albummäßig direkt nachzulegen. Die Tinte auf dem Vertrag mit Century Media war noch feucht, da begab man sich erneut ins Hidden Planet Studio nach Berlin, um „Subjugate“ artgerecht einzupferchen.

King Parrot Ugly ProduceAuch wenn ich zunehmend weniger von Phil Anselmo halte, muss man ihm ja doch eingestehen, dass er ein gutes Näschen für so manch interessante Band hat. In diesem Fall reden wir von KING PARROT, die quasi ihre eigene Nische gefunden haben, aber dennoch nicht völlig anders sind. Nur die Mixtur ist etwas frischer. Und die gefällt bestimmt auch nicht jedem, aber das ist auch gut so.

nothingbutthieves brokenmachineGetreu dem Motto, dass jeder eine zweite Chance verdient, widme ich mich heute erneut der britischen Alternative Band NOTHING BUT THIEVES, die mit ihrem Debütalbum (2015/2016) in ihrer Heimat nicht ganz unerfolgreich waren, was ich damals nicht so ganz verstehen konnte, denn „Nothing But Thieves“ war einfach kein besonders gutes Album: Solide Ansätze, insgesamt aber zerfahren, aufgebläht und ohne roten Faden auskommend, eine 6er Wertung war damals eher wohlwollend als knüppelhart gemeint.

With the Dead LFWTDBeinahe hätte ich gar nicht mitbekommen, dass es neuen Stoff gibt von dieser extravaganten Band. Was man anfangs noch für eine Eintagsfliege und weniger bedeutendes kurzlebiges Projekt hielt, entpuppt sich hier zu einer ernstzunehmenden Combo. Denn Lee Dorian ist gar nicht so sprunghaft wie man es vermuten würde, seine aktuelle Band kommt auch in veränderter Besetzung sehr authentisch rüber und kann mit dem Nachfolger sogar noch einen draufsetzen. Die Liebe in dem Album sucht man allerdings vergeblich.

heat intothegreatunknownWie lange kann man als Newcomer den Markt auf ein neues Output warten lassen, ohne Gefahr zu laufen, in Vergessenheit zu geraten. Die schwedische Hair Metalhoffnung wird sich diese Frage in naher Zukunft stellen müssen, denn sie ließ dreieinhalb Jahre seit dem letzten Studiodreher ins Land ziehen, und auch „Live In London“ hat schon zweieinhalb Jahre auf dem Buckel. In der Zwischenzeit war Problembewältigung angesagt, sowohl persönlich als auch intern. Gerade als man das bewährte Line-Up nach dem Wiedereinstieg von Gitarrist Dave Dalone (aka Sky Davids) wieder zusammen wähnte, verließ sein Axtpartner Eric Rivers die Formation. Nun wollen „H.E.A.T. aber endlich durchstarten, mit ihren bisherigen vier Scheiben konnte man sich an die Spitze der jungen Garde spielen. Wohin die Reise geht, kann keiner sagen, weswegen der Titel „Into The Great Unknown“ sicher bewusst gewählt wurde.


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