foreseen gravedangerHeftigen Hardcore/Thrash/Crossover alter Schule aus Finnland kredenzen uns FORESEEN auf ihrem Zweitling. Das 2014er Debüt „Helsinki Savagery“ ging straighter nach vorne, versohlte einem ordentlich die Fresse und war eher primitiv und effektvoll. Bei „Grave Danger“ lässt man es etwas verspielter und abwechslungsreicher angehen, wenn auch nur minimal.

Doch keine Angst, FORESEEN sind jetzt nicht unter die Filigranmusiker gegangen, es regiert immer noch das Brett. Und zwar ein heftiges Brett mit ordentlich Aggressivität, Groove und Wut. Es gibt eben auch Stücke wie „Chemical Heritage“ oder „Fearmonger“, die das eng gesteckte Korsett etwas sagen wir „auflockern“. Im Großen und Ganzen allerdings erfüllt dieser knapp halbstündige Hassbatzen seinen Zweck. Wenngleich man ähnliches schon zig Mal auch besser gehört hat. Textlich ist es eher politisch und kritisch, was man auch erwarten darf. Um den guten alten Hape Kerkeling zu zitieren „Helsinki is hell". Nachdem Genuss dieser Abrissbirne glaubt man das sofort. Ich brauche jetzt erst einmal eine RUSH-Hour, denn das ausdrucksfreie Gebelle und Geshoute kann einem den letzten Nerv rauben. (Ralf)


Bewertung:

Ralf5,5 5,5 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 28:27 min
Label: Svart Records/Cargo
Veröffentlichungstermin: 21.04.2017

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