tyranex deathrollTYRANEX? Das war doch die Schwedenbande mit der durchgeknallten, giftspuckenden Alten am Mikro? Da weiß man oft nicht, ob Männlein, Weiblein oder fleischgewordene Furie. Sie hatten mit ihrem Zweitling „Unable To Tame“ ein äußerst frisches und ungehobeltes Thrash Metal Album am Start, welches ich auch noch heuer gerne auflege. Daran muss sich das 2017er Album „Death Roll“ natürlich auch messen lassen. Und da zieht es leider den Kürzeren.

Was auf dem Vorgänger noch hervorragend funktionierte ist auf dem aktuellen Silberling nur noch ab und an richtig geil. Die Sängerin hört sich echt an wie die Hexe Schrumpeldei auf Koks, was dir irgendwann auch gehörig auf den Sack gehen kann. Muss ja nicht. Ist ja auch das Trademark der Band, welche technisch gesehen eine astreine Performanz ablegen. Da gibt’s nichts zu meckern. Mit ihren primtiven RAZOR meets very old METALLICA Riffs sind sie immer noch eine Bank und lassen jeden Freund der alten Schule mit der Zunge schnalzen. Aber auf längere Spielzeit hin klingt es etwas eintönig und anstrengend. Songs wie der Titeltrack, „Blade Of The Sacrificer“ (war bereits auf dem 2008er Demo) oder „Fight Them Back“ sind absolute Highlights, der Rest thrasht und ballert immerhin noch gutklassig durch die Speaker. Immer wenn die klassischen Heavy Metal Einflüsse durchschimmern, dann ist man wieder versöhnt. Kann man haben. (Ralf)


Bewertung:

Ralf7,0 7 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 33:50 min
Label: GMR Music Group
Veröffentlichungstermin: 31.03.2017

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