BURNING POINT sind längst keine Unbekannten mehr. Bereits 1999 im finnischen Oulu gegründet, folgte 2001 das erste Album ("Salvation By Fire"). Zwei Jahre später gab es mit "Feeding The Flames" noch den Nachfolger bevor es etwas ruhig um die Band wurde, die erstmal diverse Probleme und Schwierigkeiten zu lösen hatte. Mit neuem Label (Metal Heaven) und neuem Album ("Burned Down The Enemy") melden sich die Nordmänner jetzt aber zurück. Mit flottem Gitarrenspiel startet "Parasite" durch. Typisch finnisch eben. Der eingängige Refrain und die paar mehrstimmigen Einsätze lassen die Mundwinkel nach oben gehen.
Wenn ein Song "Heart Of Gold" heißt, dann kann man eine dicke Portion Kitsch erwarten. Der hält sich hier aber in Grenzen, wenn auch der Anfang eher balladesk ist. Im weiteren Verlauf geht es aber durchaus Richtung Midtempo, der teils satte Keyboardeinsatz ist sicher Geschmackssache.
Als echter Anspieltipp geht "Dawn Of The Ancient War" durch. Bei dem hymnenhaften Refrain gehen live mit Sicherheit die Fäuste nach oben.
"Hell Awaits" geht ganz ordentlich Richtung Uptempo. Insgesamt ist das Stück recht unspektakulär, kommt dafür aber mit dem einfachen Refrain schnell auf den Punkt.
"From The Beginning Of It All" ist die genreübliche Ballade. Ganz ordentlich, aber auch nicht umwerfend. Für Sänger Pete Ahohen aber ein guter 'Spielplatz'.
Bei "Icebound" wird das ruhige Fahrwasser nicht verlassen, das Stück ist aber etwas kraftvoller und zudem auch eingängiger.
"Deceiver" ist sehr keyboardlastig, dafür wird hier aber das Tempo wieder angezogen.
Aus "Eye For An Eye" hätte man sicher mehr machen können, stattdessen dümpelt das Stück teilweise vor sich hin. Starker Refrain!
Dafür galoppieren die Finnen bei "To Hell And Back" direkt los. Das ist schon starker Power Metal plus typisch finnisch rasendem Keyboard.
Ähnlich kraftvoll, wenn auch nicht ganz so flott geht es bei "Against The Madness Of Time" zu. Hier wurden dann auch ruhige Parts mit eingebaut.
"Burned Down The Enemy" ist dann noch ein gut neunminütiger Abschluss der die Band auch mal etwas progressiver zeigt.

Ein starkes Album der Finnen, "Burned Down The Enemy" ist für Melodic und Power Metal Fans genau der richtige Auftakt in das Jahr 2007. Eine glasklare Produktion, ein starker Frontmann Pete Ahonen und tolle eingängige Songs lassen mich schnell zu einer Kaufempfehlung kommen. (Tutti)

Bewertung: 8,0 / 10


Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 58:03 min
Label: Metal Heaven
Veröffentlichungstermin: 19.01.2007
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