Back to the Grind!!! Das ist das erste, was mir zur neuen NAPALM DEATH - Scheibe einfällt. Es wird geballert, gebrüllt, gegrunzt und gekreischt, was das Zeug hält. Und das wie immer auf hohem NAPALM DEATH – Niveau. Auch der plötzliche Tod des langjährigen Mitglieds und Terrorizer – Mitbegründer Jesse Pintado (1989-2004) hielt die Band nicht davon ab, diesen Wutklumpen einzuprügeln. Textlich geht es wie immer in Barney´s Lyrics um religiöse, moralische und politische Themen. Ich denke, der Mann weiß, wovon er spricht bzw. schreibt. Wie der Vorgänger „The code is red ... long live the code“ wurde auch „Smear campaign“ von Russ Russell in Wales produziert; der Sound ist wiedereinmal fett und drückt den Hörer von vorne bis hinten an die Wand. Nach einem fast doomigen Intro (sogar mit Gastvocals von The Gatherings Anneke, die auch im 7.Track „In deference“ zu hören ist) geht’s dann direkt mit einem Blast – Inferno los. Zwischen wütender Raserei und up tempo schwankend , schraubt direkt der erste Song („Sink fast, let go“) gehörig die Birne ab. Etwas langsamer, aber immer noch treibend folgt „Fatalist“, um bei „Puritanical punishment beating“ wieder übelst Wälder im Eiltempo abzuholzen.
Weiter geht’s mit „When all is said done“, dieser Track ist grooviger und erinnert an die „Diatribes“ – Phase. Auch in „Freedom is the wage of sin“ und „In deference“ sind neben den schnellen Parts coole Groove – Anteile zu hören. Eine nahezu perfekte Mischung, garniert mit Killerriffs und Barney´s unglaublichen Growls. Von den folgenden Tracks sind „Short - lived“ ( mit rotziger Punk – Attitüde ), „Idendity crisis“ (fast komplett im Mid-tempo gehalten) , „Eyes right out“ ( feines Schrammel – Riff im mittleren Teil) und das abschliessende Titelstück „Smear campaign“ als Anspieltipps zu erwähnen.

Resumée: Die neue NAPALM DEATH killt! Da stimmt einfach alles. Produktion und Mucke prügeln den Hörer schon nach zweieinhalb Runden in die Ringecke. So verdient man sich immer wieder den Respekt in der hartmetallischen Welt! Der wiedergewonnene Grind - Anteil wird auch die alten Fans entzücken.

Auf der kommenden Herbst/Winter – Tour unbedingt abchecken! (Brix)

Bewertung: 9 / 10

Anzahl der Songs: 16
Spielzeit: 45:04
Label: Century Media
Veröffentlichungstermin: 18.09.06
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