seriousblack asdaylightdiesIch möchte echt nicht wissen, wie oft SERIOUS BLACK schon gefragt wurden, ob ihr Bandname von Harry Potters Paten „Sirius Black" entliehen ist. Sieht man sich die Besetzung der Truppe an so erwartet man zwar keine Zauberei aber gewiss Großes von den Jungs. Thomen Stauch (Schlagzeug) (SAVAGE CIRCUS, COLDSEED, Ex-BLIND GUARDIAN), Roland Grapow (Gitarre) (MASTERPLAN, Ex-HELLOWEEN), Dominik Sebastian (Gitarre) (EDENBRIDGE, THIRDMOON), Urban Breed (Gesang) (TRAIL OF MURDER, PROJECT ARCADIA, Ex-TAD MOROSE, Ex-BLOODBOUND), Jan Vacik (Keyboards) (Ex-DREAMSCAPE) und Mario Lochert (Bass) (EMERGENCY GATE, Ex-VISIONS OF ATLANTIS) sind in der Szene allesamt keine Unbekannten und vor allem Stauch und Grapow waren in ihrer Vergangenheit an einigen wirklich herausragenden Alben beteiligt.

Trotzdem würde man SERIOUS BLACK Unrecht tun, würde man sie als reines Allstar-Projekt sehen. Sind sie doch, nach eigener Aussage, eine echte Band und so haben sich auch alle 6 Mitglieder am Songwriting zum Debütalbum „As Daylight Breaks" beteiligt. Ich persönlich empfinde es als am Besten vollkommen unbefangen an die hier enthaltenen elf Stücke heranzugehen. Was natürlich bei der musikalischen Vita der Beteiligten nicht ganz so einfach ist.

So könnte die erste Single „High & Low" problemlos auch auf einer Veröffentlichung von MASTERPLAN enthalten sein. Und bei „Listen To The Storm" schauen für einen kurzen Augenblick HELLOWEEN um die Ecke. Mit den restlichen 9 Kompositionen bieten einem SERIOUS BLACK eine ordentliche Portion melodischen Metal, der stark von der sehr guten Instrumentalarbeit der Musiker sowie von der starken Stimme von Urban Breed lebt.

Dass bei der Produktion die Herren Grapow und Lochert nicht ganz unbeteiligt waren hört man der Scheibe deutlich an, denn über schlechten Sound kann man sich hier wahrlich nicht beschweren. Obwohl es für meine Begriffe dann doch ein wenig mehr Ecken und Kanten hätten sein dürfen. Aber das ist sowieso Geschmacksache. Leider zündet auf „As Daylight Breaks" nicht jeder Song hundertprozentig. Auch das Instrumental „Temple Of The Sun" hätte man sich gerne sparen können.

Als Anspieltipps seien hier „I Seek No Other Life", „High And Low" und "Older And Wiser" genannt.
Fazit: SERIOUS BLACK liefern mit ihrem Debüt ein durchaus gelungenes Stück Melodic Metal ab, der hier und da leider ein bisschen zu glattpoliert wirkt und bei dem stellenweise den Keyboards ein klein wenig zu viel Raum gegeben wird. (Matthias)

Bewertung: 7 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 41:42 min
Label: AFM Records
Veröffentlichungstermin: 16.01.2015

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