ancient-vvisdom sacrificialObwohl die Okkultisten von  ANCIENT VVISDOM noch nicht sehr lange musizieren, veröffentlichen sie ihre Alben mit einer durchaus beschaulichen Rate. Ihr jüngstes Werk „Sacrificial“ geht dabei in eine ganz anderer Richtung als die beiden Vorgänger „A Godlike Inferno“ und „Deathlike“. Anstelle von düsteren Folkballaden wird nun ein mächtig schwerer Doom Metal geboten, der massig Anlass zur nostalgischen Schwärmerei bietet.

Gleich nach dem kurzen, einführenden Akustikgitarrenspiel wird dieses von schweren Gitarrenriffs abgelöst. Man merkt, dass ANCIENT VVISDOM nicht erst seit gestern mit dem Genre betraut sind, denn jeder Schlag sitzt genau da wo er sitzen muss, und kein Ton verfehlt seinen Einsatz. Bemerkenswert ist die treibende Rhythmik, die bereits auf den folkigen Vorgängeralben deutlich durchdrang. Der Drummer weiß einfach, wie man fesselnde Doompassagen und treibendes Midtempo kombinieren muss, um eine erbarmungslose Spannung zu erzeugen.
Der klare Gesang wertet auch hier mit einer außergewöhnlich sauberen Stimme samt deutlicher Aussprache auf, die den nostalgischen Einschlag fast schon ins Dramatische zerren. ANCIENT VVISDOM verstehen sich darauf, durch ihren eigenen Stil zu gefallen. Dabei unterhalten gerade die unverhohlen okkulten und teilweise ziemlich verspulten Texte den Hörer auf eine ziemlich anspruchsvolle Art und Weise.

„Sacrificial“ ist ohne Frage eine ziemlich coole Veröffentlichung. Auch wenn man ANCIENT VVISDOM bisher als folkige Singer-Songwriter-artige Kombo schätzte, wird man allenfalls positiv überrascht sein, wie gut die Musik dieser Band auf doomige Heavy Metal-Art klingt. Fans der klassischen Sachen wie PENTAGRAM oder BLACK SABBATH müssen demzufolge zumindest einmal reinhören. Man kann gespannt bleiben, wie sich ANCIENT VVISDOM weiter entwickeln. (Jannick)

 
Bewertung: 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 36:47 min
Label: Magic Bullet Records
Veröffentlichungstermin: 14.10.2014

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