warrant metalbridgeWer hätte das gedacht, dass die alten Noise Records Helden WARRANT nach fast 30 Jahren noch einmal den Arsch hoch kriegen und ein echtes Sahneteil von einem Comebackalbum hinbekommen? „Metal Bridge" heißt das Kraftpaket und ich muss sagen, das Ding knallt ordentlich und macht Spaß ohne Ende.

WARRANT 2014 sind immer noch schnell und heftig, aber heuer etwas melodischer unterwegs. Der Gesang vom einzigen Originalmitglied Jörg Juraschek ist um einiges kontrollierter als früher, dennoch hat er die spitzen Schreie noch drauf. Vieles, was auf „First Strike" und „The Enforcer" manchmal etwas „holprig" klang wurde auf „Metal Bridge" ausgemerzt. Hier geht es hoch professionell zu, die Produktion ist sehr druckvoll ausgefallen, nicht zu modern und auch nicht retro. Die Klampfen machen ordentlich Druck und das Songwriting ist ausnahmslos stark. In der Schnittmenge Speedmetal und Headbangerfutter mittlerer Geschwindigkeit mit ausgefeilten Refrains und Hooks fühlt sich die Band nach wie vor heimisch.. WARRANT 2.0 trumpfen mit so viel Spielfreude auf und klingen einfach hungrig und ehrlich. Übrigens wurden zwei alte Bandklassiker neu eingehämmert, so kann man hören wie sich der alte Kram im aktuellen Soundgewand anhört.

Fazit: Metal Bridge" ist definitiv ein Lichtblick im traditionellen Metalsektor und ein echt geiles Comebackalbum ohne Schwächen. Welcome back WARRANT! (Bitte nicht zu verwechseln mit dieser grausigen amerikanischen Poserkack-Kombo WARRANT – remember „Cherry Pie") (Ralf)


Bewertung: 9 / 10

Anzahl der Songs: 15
Spielzeit: 65:42 min
Label: Pure Steel Records
Veröffentlichungstermin: 31.10.2014

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