Phoenix Mourning - When Excuses Become Antiques Und wieder eine junge Band aus dem Hause Metal Blade. PHOENIX MOURNING gibt es gerade mal seit 2004, trotzdem heimste die Band schon mit ihrem Debut "When Excuses Become Antiques" einen Plattenvertrag bei Metal Blade ein und beackert jetzt die Welt mit ihrem bunten Stilmix aus Metal und Screamo. Das passt nicht zusammen? Und wie! Denn die Band schafft es, diese beiden doch recht unterschiedlichen Stile gekonnt miteinander zu vereinen. Dabei dominiert ganz klar der Metal, und zwar der schwedischen Marke. Einflüsse von In Flames neueren Datums, Dark Tranquillity oder Soilwork sind klar zu erkennen, besonders bei der Masse an zweistimmigen Gitarrenmelodien und stark rhythmischer Riffs. Diese Parts gehen dann nahtlos in eher melancholische, stark an melodischen Punk/Emo angelehnte Parts über. Besonders erwähnenswert ist dabei die Sangesleistung von Fronter Jeremiah Ruff, der permanent zwischen fiesem Death Metal-Schreihals (der auch mal gerne stimmtechnisch nach unten abdriftet) und ausdrucksstarkem Clean-Singer wechselt. Und gerade bei den klar gesungenen Stellen, erreicht der Gute ein Stimmvolumen, das mich gerne mal an das Organ von Burton C. Bell erinnert. Jetzt frag mich aber bitte keiner, wieso ich in letzter Zeit dauernd irgendwo was von Fear Factory raushöre...

Grob also zusammengefasst: Neuere In Flames meets Killswitch Engage, wobei das Ganze von den Produzenten Tom und Jim Morris (produzierten schon so ziemlich alles von Marilyn Manson über Sepultura bis Puff Daddy) einen unheimlich modernen Anstrich bekommen hat und live auch ganz schön ballern müsste. Mal schauen, was aus den Jungs noch wird... (Mika)

Bewertung: 8,0 / 10

Anzahl der Songs: 13
Spielzeit: 54:13 min
Label: Metal Blade
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2006
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