corrosionofconformity ixBei COROSSION OF CONFORMITY ist eigentlich nur eine Sache sicher und das ist die konstante Veränderung. Dies betrifft sowohl das Line-Up als auch die musikalische Ausrichtung der Band. So klingt auch das zweite Album ohne Pepper Keenan anders als sein direkter Vorgänger „Corrosion Of Conformity" aus dem Jahr 2012. Die fast schon legendäre Original-„Animosity"-Besetzung bestehend aus Mike Dean (Bass, Gesang), Woody Weathermann (Gitarre) und Reed Mullin (Schlagzeug) hatte es sich auf „IX" gemeinsam mit ihrem Produzenten John Custer zum Ziel gemacht soundtechnisch näher an den Klang ihrer Liveshows heranzukommen.

In diesem Punkt kann man sagen, dass die Mission komplett erfüllt wurde. Würden die Publikumsreaktionen nicht fehlen, man könnte glatt meinen, dass es sich bei dieser Scheibe um ein Livealbum handelt, da das Endprodukt erstaunlich rau und ungeschliffen daherkommt. Trotzdem werden Fans der Keenan-Ära mit „IX" nicht wirklich viel anfangen können.
Auf dem am 24. Juni erscheinenden Album regiert noch mehr der Doom- und Stoner Metal wie es schon auf „Corrosion Of Conformity" der Fall war. Was dabei herausgekommen ist, erinnert sehr oft an BLACK SABBATH und stellenweise schielen auch BLACK LABEL SOCIETY um die Ecke. Das ist natürlich nicht wirklich schlecht und so klingt Mike Dean zum Beispiel bei „Brand New Sleep" fast wie Ozzy Osbourne in seinen besten Jahren und auch „On Your Way" und „Tarquinius Superbus" wissen zu gefallen, aber irgendwie hätte man von einer Kultband wie COC dann doch ein wenig mehr erwartet.

Das Hauptproblem bei „IX" ist, dass der Großteil der Songs einfach zu gleich aufgebaut ist, was dazu führt, dass die Stücke dann auch gleich klingen. Fazit: Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Am Klang gibt es absolut nichts zu mäkeln. Genauso sollte ein COC-Album klingen. Durch die fehlende Abwechslung kommt jedoch schnell Langeweile auf, so dass man nach einem Durchgang erst einmal genug hat. (Matthias)

Bewertung: 6 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 39:55 min
Label: Candlelight Records
Veröffentlichungstermin: 24.06.2014

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