shredhammer beyondyourreachSHREDHAMMER aus Köln wurden erst 2013 gegründet und bestehen aus Rnuld (Gesang), Jim Vreydal (Gitarre), Bob Shredhammer (Gitarre), Marlon Drescher (Schlagzeug) und Andre Hellman (Bass). Mit „Beyond Your Reach" legen die Domstädter nun ihr erstes Demo vor. Als ihre Einflüsse geben SHREDHAMMER unter anderem PANTERA, SACRED REICH und EXODUS an. Besonders beim Gesang von Rnuld merkt man den Einfluss von Phil Anselmo und Steve „Zetro" Souza dann auch recht deutlich. Die Produktion scheinen die Jungs selbst übernommen zu haben, da ich nirgendwo einen Hinweis auf einen externen Produzenten finden konnte.

Nun, der Sound reißt einem zwar nicht gerade vom Hocker, geht aber dafür, dass es sich hier um das erste Werk dieser Band überhaupt handelt, soweit in Ordnung. Musikalisch erwartet einen hier eine Mischung aus PANTERA und alten EXODUS.
Und damit komme ich zu den Kritikpunkten dieses Demos. Da wäre zuallererst die Tatsache, dass Sänger Rnuld ein ganz offensichtliches Problem mit dem Timing hat, das heißt, dass er es nicht gebacken bekommt das Tempo seines Gesangs an die Geschwindigkeit der Instrumentalfraktion anzupassen. Das merkt man schon beim ersten Song „Tyrants End" recht deutlich, der dermaßen asynchron rüberkommt, dass es fast schon wehtut. Damit sind wir jedoch noch nicht am Ende, denn leider haben SHREDHAMMER noch ein viel größeres Problem und das ist die Tatsache, dass es der Band komplett an eigenen Ideen fehlt. Stattdessen wird hier munter bei den Vorbildern geklaut. Sei es nun wie beim bereits erwähnten „Tyrants End" bei PANTERA und „Walk" oder bei „Shredhammer" bei SLAYER und „God Hates Us All".

Irgendwie erscheint mir „Beyond Your Reach" wie der Schnellschuss einer Band, die sich selbst und ihren eigenen Stil noch nicht gefunden hat. Was schade ist, weil SHREDHAMMER ihre Instrumente beherrschen und auch bei Rnulds Gesang ist noch Raum nach oben.
Fazit: Hier hätte man sich mit dem Demo noch Zeit lassen und sich sowohl einen externen Produzenten als auch ein vernünftiges Studio suchen sollen. So scheint es, als wäre die Band hier Opfer ihrer eigenen Ungeduld und vielleicht auch „Betriebsblindheit" geworden. (Matthias)


Bewertung: 3,5 / 10

Anzahl der Songs: 4
Spielzeit: 17:26 min
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichungstermin: 18.01.2014

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