AirbourneKein anderes Album in diesem Jahr habe ich so sehnsüchtig erwartet wie den neuesten Output der Australier. Pünktlich zum Beginn der besseren und warmen Zeit des Jahres springt uns mit „Black Dog Barking" das neue AIRBOURNE-Album mitten ins Gesicht. Die Band liefert uns den Hardrock-Soundtrack zum Sommer.

Bereits das vorab veröffentlichte Video zu „Live It Up" ließ Großes erhoffen und legte die Messlatte noch etwas höher. Der typische AIRBOURNE-Sound ist auch auf „Black Dog Barking" erhalten geblieben, beim ersten Hören des Albums fällt einem aber direkt auf, dass das Tempo der ersten fünf (von zehn) Nummern etwas langsamer als gewohnt ist. Der erste Teil von „Black Dog Barking" groovt in coolen Rock N Roll Rhythmen und zeigt, dass die Band eben mehr kann als nur Gas geben. Die Jungs haben sich dieses Mal für die Songs mehr Zeit genommen, daher kommt das Album auch nur auf eine Spielzeit von knapp 35 Minuten. Doch dies ist kein Schwachpunkt des Albums, durch bessere Arrangements, die guten Soli und dynamischen Rhythmen machen diese 35 Minuten extrem viel Spaß und werden sicher keinen Fan enttäuschen. Auch Joels Gesangsleistung ist außerordentlich gut und sorgt an diversen Stellen, zum Beispiel beim Titeltrack, für viel Abwechslung.

Bis auf den Opener „Ready To Rock" gibt es auf „Black Dog Barking" nur neue Songs. „Ready To Rock" befand sich bereits auf der ersten EP der Band, wurde neu aufgenommen und etwas verändert. Kennt man die alte Version, wird man große Unterschiede feststellen, nun gibt es z. B. eine kleine „ohohoho" Einlage. Würde mich kaum wundern, wenn dies der Eröffnungssong der zukünftigen AIRBOURNE-Shows wird. Wie bereits kurz angeschnitten sind die ersten 5 Songs eher im Mid-Tempo gehalten, ab „Live it Up" geht es dann richtig vorwärts. Die zweite Seite, man stelle sich einfach mal eine LP vor, ist der wilde Teil des Albums. „Woman Like That" und „Hungry" springen besonders ins Auge oder ins Ohr. Das gelungene Titelstück „Black Dog Barking" lässt das Album perfekt ausklingen, und man möchte einfach nur mehr.

AIRBOURNE schaffen es mit „Black Dog Barking", die hohen Erwartungen zu erfüllen und bieten den Fans ein weiteres Album, das fast keine Wünsche offen lässt. Kein leichtes Unterfangen nach zwei starken Vorgängern. „Black Dog Barking" stellt in jedem Fall das bisher ausgefeilteste Werk der Australier dar. Trotzdem kommt das Album für mich noch nicht an die Songs des Debüts ran, aber vielleicht braucht das Album auch einfach ein wenig Zeit. Ich für meinen Teil kann es schon jetzt kaum erwarten, die Band endlich wieder live zu erleben. (Pascal)


Bewertung: 8 / 10

Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 33:37 min
Label: Roadrunner Records
Veröffentlichungstermin: 18.05.2013

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