ANNIHILATOR sind schon dermaßen lange im Geschäft das sich eine genauere Vorstellung erübrigt. Nun hat Mastermind Jeff Waters mit seinen Mitstreitern erneut eine Scheibe eingezimmert. Mit dabei sind nicht nur wieder Dave Padden und Drumgott Mike Mangini sondern auch eine ganze Reihe an Gastmusikern. Gleich der Opener zeigt wo der Hammer hängt. "Clown Parade" (Jeff Loomis von Nevermore verstärkt hier die Band) ist eine sehr eingängige Uptempo-Nummer mit starken Riffs.
Eine nette Kombination gibt es bei "Couple Suicide" wo sich Danko Jones und Angela Gossow mit einbringen. Entsprechend ist auch der Song geworden, irgendwie rockiger mit einem deathigen Einschlag. Interessante Kombination!
"Army Of One" ist textlich passend zu Steve "Lips" Kudlow und natürlich auch zum Albumtitel. Netter mehrstimmiger Refrain.
Bei Downright Dominate" darf dann Alexi Laiho ran. Der Song entwickelt sich besonders zum Refrain hin als echter Nackenbrecher und kann mit einem starken Gitarrensolo punkten.
Bei "Smothered" (mit Anders Björler von The Haunted) wird leider das Tempo aus dem ansonsten eher leicht speedigen Stück etwas rausgenommen. Ansonsten aber ein netter eingängiger Song.
"Operation Annihilation" (mit Michael Amott von Arch Enemy) hat durchaus das Zeug zum Klassiker, würde das Stück doch ohne weiteres auf die ganz alten Alben der Bandgeschichte passen.
Beim über achtminütigen "Haunted" darf Jesper Strömblad von In Flames mitmischen und das Stück entpuppt sich schnell als kraftvolle Thrash-Granate bei der durchaus auch Wert auf Melodie gelegt wurde.
"Kicked" dümpelt erstmal vor sich hin, geht dann aber doch noch als technisch starke Uptempo-Nummer durch. Mit dabei ist hier Corey Beaulieu von Trivium.
"Detonation" ist ein kleiner Hassbrocken, der vor allem beim Refrain voll auf die Zwölf geht. Jacob Lynam (Lynam) hat hierbei seinen Gastauftritt.
"Chasing The High" ist sehr abwechslungsreich (man beachte den ruhigen Mittelteil) und wieder mit den für ANNIHILATOR typischen Gitarrenklängen. Speediger Dampfhammer!

Mit den ganzen Gastmusikern ist "Metal" wirklich ein echtes Allstar-Album geworden und die Songs halten das was das Line-Up verspricht. Viele Köche verderben halt nicht unbedingt den Brei, zumal Chefkoch Jeff Waters die Zutaten sorgfältig ausgewählt und "Metal" zu einem typischen ANNIHILATOR-Album geformt hat. Im Speed / Thrash Bereich mit Sicherheit einer der Höhepunkte in diesem Jahr. (Tutti)

Bewertung: 8,5 / 10


Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 55:01 min
Label: Steamhammer
Veröffentlichungstermin: 13.04.2007
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