shadowkeep shadowkeepSHADOWKEEP aus der südenglischen Grafschaft Surrey sind wohl die am amerikanischsten klingende britische Band, welche ich kenne. Ihr typischer US-Metal atmete immer den Geist solcher Traumacts wie QUEENSRYCHE, FATES WARNING und CRIMSON GLORY plus einer progressiveren Ausrichtung. Immer melodisch aber auch ab und an einen Zacken härter. Aushängeschild war immer Originalsänger Rogue Marechel, der den ersten drei Releases seinen Stempel aufdrückte. Das letzte Lebenszeichen "The Hourglass Effect" war bereits 2008 mit einem gewissen Richie Wicks am Mikro.

Das Comebackalbum „Shadow Keep“ hat als sozusagen „hired gun“ keinen Geringeren als James Rivera als Sänger zu bieten. Das kann „toll“ sein, muss es aber auch nicht, denn Mr. "Hans-Dampf-In-Allen-Gassen" hatte schon einige Gastaufträge, welche nicht unbedingt ins Schwarze trafen. Aber meistens, denn eine solch begnadete Stimme wie sie der kleine Texaner hat, ist einfach außergewöhnlich. Da ist es auch kein großes Wunder, dass der neue Silberling von SHADOWKEEP streckenweise wie ein neues HELSTAR Album klingt. Melodische Parts wechseln sich mit vertrackten, ruhige Stücken ab. Schnellere Abschnitte sorgen für das Quentchen Abwechslung. So schön, so unspektakulär. Alles ist dann noch mit traumhaften Leadgitarren und tollen Schlagzeugfiguren unterlegt – ein wahrer Traum für US-Metal-Fetischisten und Genre-Affine. Die Gesangsperformanz hält ebenfalls einige Überraschungen (für uns Musiknerds wohlgemerkt) bereit und alle Beteiligten kann man nur als Meister ihres jeweiligen Fachs bezeichnen.

Operation SHADOWKEEP Comeback: mehr als geglückt! (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,5 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 55:01 min
Label: Pure Steel Records
Veröffentlichungstermin: 30.03.2018

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