Johannsson Speckmann FromTheMouthWo Speckmann draufsteht, ist auch Speckmann drin. Der Death-Metal-Guru, der schon seit Ende der Achtziger mit seiner damaligen Hauptband MASTER für Furore sorgte, hat sich erneut mit seinem Weggefährten Rogga Johansson, der in der weniger bekannten Band PAGANIZER die Saiten bedient, an ein weiteres Album gemacht, um den Geist des klassischen Death Metal weiterhin am Leben zu erhalten. Ob das gelungen ist, bleibt abzuwarten.

Sagen wir mal so: Ja, man hat ihn am Leben erhalten können, aber eben nur im typischen SPECKMANN-Stil. Will heißen, dass der gute Paul hier außer seiner Stimme wohl nur das Songwriting zur Verfügung stellt, und das ist gelinde gesagt, mäßig unterhaltsam in der aktuellen Zeit. Natürlich wurde der klassische Sound beibehalten, ebenso wie die Songstrukturen.

Aber SPECKMANN klingt leider auf die Dauer nur nervig und monoton, und selbst wenn die Songs lebendiger wären, nölt er sie einfach zu Tode. Auch wenn "From The Mouth Of Madness" nur stramme 30 Minuten dauert, so ist man doch froh, wenn es vorbei ist. SPECKMANNs unumstößlicher Einsatz in Ehren, aber man muss eben nicht alles gut finden, was diese idolisierte Person auf den Markt wirft. Immerhin ist es ja schon das vierte Album unter diesem Namen, aber man bereut es nicht, wenn man die vorherigen drei nicht gehört hat.

Unter den zahlreichen und eigentlich gleich strukturierten Veröffentlichungen ist JOHANSSON & SPECKMANN nicht unbedingt die Perle des Schaffens. Mit anderer Stimme wäre da vielleicht noch was herauszuholen, aber in dieser Form ist "From The Mouth Of Madness" eigentlich nur ein weiterer lauer Aufguss eines schon zu oft wiederbelebten Konzepts. (Jochen)


Bewertung:

Jochen5,0 5 / 10


Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 31:31 min
Label: Soulseller Records
Veröffentlichungstermin: 30.03.2018

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