riddlemaster bringthemagikdownMark Shelton, Kopf der Epic-Metal Legende MANILLA ROAD aus Wichita, Kansas, feiert im Dezember sein sechzigstes Wiegenfest. Rechtzeitig dazu erscheint ein weiteres Album aus seiner Kreativität, diesmal ist es das Projekt RIDDLEMASTER. Bei nicht wenigen dürfte es klick machen, war das nicht ein Song auf dem Bandklassiker „Crystal Logic“? Genau so ist es. Zusammen mit Originaldrummer Rick Fisher, der von 1979 – 1983 in der Band war und Bass-Spezi E.C. Hellwell entstand ein stimmiges Album im Stile der Frühwerke „Metal“, „Invasion“ oder eben „Crystal Logic“, worauf Fisher ja trommelte.

Nur weitaus weniger metallastig, sondern eher rockiger, psychedelischer und entspannter. 6 ausladende Songs werden geboten, gleich der Opener und Titelsong ist ein Viertelstünder mit epischem Aufbau und beschwörender Gesangsleistung. Der Rest liegt zwischen 5 und 9 Minuten und überzeugt ebenso auf ganzer Linie. Keine Riffattacken oder Härtegrade zählen hier. Vielmehr ist das gesamte Liedgut eher verträumt und irgendwie auch beruhigend. Seventieslastig mit viel Effekten auf der Gitarre heißt die Devise. Das funktioniert auf kompletter Länge hervorragend – Füllermaterial lässt sich nicht ausmachen.

So könnten MANILLA ROAD heuer klingen, wäre Fisher noch in der Band! Ich persönlich ziehe RIDLEMASTER dem letzten, 18. MANILLA ROAD Album vor. Das war mir einfach zu vorhersehbar. Was hier definitiv nicht der Fall ist. (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,5 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 6
Spielzeit: 48:18 min
Label: Metalopolis/Soulfood
Veröffentlichungstermin: 01.12.2017

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