ladybeast viciousbreedVon der amerikanischen Ostküste, genauer gesagt aus Pittsburgh, weht ein frischer Wind heran in Form des dritten Longplayers von LADY BEAST. Trotz altschulischer Ausrichtung gelingt es der Truppe um Fronfrau Deborah Levine keineswegs in irgendeiner Form altbacken zu klingen. Fußend auf einer NWOBHM-Grundierung ist eine ordentliche Thrash/Speed-Legierung auszumachen. Vor allem Sachen wie METALLICA „Kill Em All“, ANTHRAX "Fistful Of Metal" oder OVERKILL „Feel The Fire“, aber auch IRON MAIDEN „Killers“ schimmern durch.

Besonders die feinen Twin-Leads möchten erwähnt sein. Der Gesang der Lady ist schön bissig und auch die Hooks und Gesangsharmonien klingen weit weniger ausgelutscht wie bei anderen Vertretern dieser Sparte. Produktionstechnisch klingt es sehr natürlich und basisch, so wie es bei einer traditionellen Metalscheibe auch sein sollte. Auch wenn die Abwechslung nicht unbedingt groß ist, kommen die Songs auf den Punkt und bieten eigentlich alles, was das Bangerherz begehrt. Vor allem Power, Power und Power!

„Vicious Breed“ bietet knapp 37 Minuten puren, schnörkelfreien Heavy Metal vom Allerfeinsten, für Liebhaber des Achtziger-Stahls! (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,5 8,5 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 36:19 min
Label: Cruz Del Sur
Veröffentlichungstermin: 17.11.2017

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