white buffalo darkest darks lightest lights 10632Jake Smith alias THE WHITE BUFFALO veröffentlicht mit „Darkest Days, Lightest Lights“ 2017 bereits sein sechstes Studioalbum. Dabei fällt das neue Album unerwartet anders aus als der Vorgänger, aber eben doch in typischer Manier des Songwriters.

Mit „Modern Times“ aus dem Vorgänger „Love And The Death Of Damnation“ hat der gute Jake Smith nach wie vor ein Stein bei mir im Brett. Auf „Darkest Days, Lightest Lights“ liefert der sympathische Kalifornier nun zehn neue Stücke, die überraschend abwechslungsreich daher kommen. Hier von schwer zugänglich zu reden kommt mir etwas zu hart vor, dennoch habe ich den Eindruck, dass die neue Platte weniger zugänglich ist als die letzte. Der Opener „Hide And Seek“ ist sehr geradlinig und bleibt im Ohr, auch das sehr glückliche „Avalon“ weist diesen Charakter auf, spätestens ab „Robbery“ wird es aber etwas schwieriger, zumindest für mich. Dies mag mitunter daran liegen, dass bei dem Song unter anderem neue Elemente wie ein Kontrabass hinzu kommen. Das bringt eine gewisse Dynamik in das Gesamtwerk, die genauer betrachtet genau das Richtige sein dürfte. Grundsätzlich bleibt THE WHITE BUFFALO aber seiner Linie treu und bietet mit den zehn Stücken sehr gute Songs, die zuweilen sehr tief unter die Haut gehen („The Observartory“) und coole Rhythmen bieten („Madam’s Soft, Madam’s Sweet“).

Dabei spielt er mit vielen Einflüssen, die jeweils den Promillegehalt der Stücke ausmacht, eben das gewisse Etwas.„Nightstalker Blues“ frönt dem Blues, wohingegen „If I Lost My Eyes“ sehr ruhig und traurig daher kommt. Die Traurigkeit währt nur kurz, denn mit dem darauf folgenden „Border Town/Me in Baja“ klingt alles wieder deutlich fröhlicher, der Songs erinnert stark an „Modern Times“. Ähnliches gilt für „The Heart And Soul Of The Night“, wohingegen der Abschluss mit „I Am The Moon“ mit Streichern aufwartet und das Album sehr ruhig ausklingen lässt.

„Darkest Days, Lightest Lights“ schlägt für mich nicht so durch wie sein Vorgänger, dennoch handelt es sich um eine gute Platte, die dem Zuhörer die Möglichkeit gibt aus dem Alltag zu flüchten. Ich selbst war nie der größte Singer/Songwriter-Fan, das hat THE WHITE BUFFALO definitiv geändert, und dank „Darkest Days, Lightest Lights“ wird sich das auch nicht so schnell ändern. (Pascal)


Bewertung:

Pascal7,0 7 / 10


Anzahl der Songs: 10
Spielzeit: 34:04 min
Label: Earache
Veröffentlichungstermin: 13.10.2017

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