adornedgraves outfromthedepthofthegraveDie K-Town-Hopefuls ADORNED GRAVES sind back. Endlich mit einem vollen Album, denn die EP „The Hand Of Death“ ist mittlerweile auch schon beinahe 2 Jahre alt. Gleich eines vorweg, wer ein leicht verdauliches Schaffenswerk erwartet, ist hier schief gewickelt. Das sakrale Einstiegslied „Out Of The Deep“ ist schon einmal die erste Überraschung. Epic DoomMetal nennt man das wohl?

Der beschwörende Gastgesang ist echt beeindruckend. Daran sollte man sich allerdings nicht gewöhnen, denn gar garstiger Gesang bestimmt nach wie vor das Geschehen. Doch dieser hat sich gegenüber der EP gesteigert und klingt auch im Cleanbereich besser als zuvor. Neben den obligatorischen SLAYER, TOURNIQUET und TROUBLE Einflüssen ist auch eine Brise mehr Sperrigkeit dazu gekommen. Bestes Beispiel „Psalms“, eine reine, leicht komplexe Doom-Nummer, die ich so nicht erwartet hätte. Deshalb gilt: Man muss den Silberling schon des öfteren rotieren lassen, um die Musik von ADORNED GRAVES im Ganzen zu erfassen. Eine Sache ist immer allgegenwärtig: Riffs und Tempiwechsel ohne Ende. Das ist und war nach wie vor die Stärke der Band. Straightere Songs wie „S.alvation O.f The Sea“ oder die Bandhymne „Adorned Graves“ funktionieren genauso gut wie die langen, progressiveren Schöpfungen. Apropos, natürlich haben wir es hier textlich wiederum mit einem christlich ausgerichteten Manifest zu tun. Mit allerlei Zitaten und Metaphern aus der Bibel. Nur als Warnung, nicht dass ein satanistisch eingestellter Thrasher oder Evil-Metalhead sich vergreifen könnte...Uuh! (Ralf)

Bewertung:

Ralf8,0 8 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 57:51 min
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichungstermin: 07.08.2017

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