antichrist sinfulbirth„Forbidden World“, das Debüt von Schwedens ANTICHRIST erschien vor 6 Jahren und ist in Retro-Thrash-Kreisen so etwas wie ein kleiner Klassiker. Mit seiner gefälligen Hommage an old SLAYER, DARK ANGEL, DESTRUCTION oder SACRIFICE traf man (regelrecht) ins Schwarze. Das Ding war sehr primitiv, null abwechslungsreich, aber sehr effektiv. Leider kann man das vom neuen Rundling „Sinful Birth“ nicht behaupten. Obwohl die Marschrichtung eigentlich beibehalten wurde und eine weitere Retro-Thrash-Scheibe in die Umlaufbahn geschossen wurde.

Völlig unaufgeregt liefert die Truppe ein unscheinbares Album ab mit massig viel gehörten Riffs und Songstrukturen, ohne den geringsten Höhepunkt. Ich möchte nicht sagen „lustlos“, aber eher belanglos kommt das Ganze aus den Boxen gedröhnt. Da hilft auch nicht die Tatsache, dass die Gitarristen etwas mehr in die Technikkiste greifen, um da etwas mehr Abwechslung hinenzubekommen. Bestes Beispiel ist das bedrohliche zehnminütige Instrumental „Cernobyl 1986“, das sich durchaus positiv abhebt. Zu wenig für Begeisterungsstürme, wenn man mich fragt. (Ralf)


Bewertung:

Ralf5,0 5 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 45:22 min
Label: I Hate Records
Veröffentlichungstermin: 09.06.2017

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