cromonic timeDiese Schweden hier sind auch keine Anfänger mehr. Sieht man sowohl auf den Fotos, aber man hört es auch. Zumindest Sänger Pasi Humppi und Gitarrist Patrik von Porat sind noch bekannt von FRETERNIA. CROMONIC gehen in eine ähnliche Richtung: typisch skandinavischer Melodic Metal mit Einhörnern und Fantasylyrics. Ab und an ist die Grenze zum Kitsch erreicht, aber man muss der Band sein gewisses Maß spielerischen Können und ein gutes Songwriting attestieren.

Nummern wie „Time“ oder besonders „Mental Cry“ sind Stoff, der mir bestens mundet. Fette Riffs, guter Gesang und ein Rhythmus bei dem der Schädel mit muss...Wenn es dann mal etwas fröhlicher wird, muss man zugeben, dass Bands wie STRATOVARIUS oder SONATA ARCTICA diesen Gaul zu Tode geritten haben. Man übertreibt es auch nicht damit. Okay, der Opener „Another World“ ist mehr Tralala denn Hopssassa. Auch „The Revenant“ schlägt in diese Kerbe, gefällt mir aber wesentlich besser. Weitere starke Beiträge zum gepflegten Abschädeln „Prophecy“ & „Paradise“. Selbst die obligatorische Ballade darf nicht fehlen. Oder auch das epische „The Hunt“ kann was. Alle Klischees (sowohl textlich als auch vom Aufbau her) findet man wieder, tut aber auch niemanden weh damit.

Das Album sollte Anhängern von HELLOWEEN, SONATA ARCTICA, TAD MOROSE bis hin zu EDGUY bestimmt gefallen. Denn obwohl ich diesen Stil eigentlich eher ablehne, finde ich „Time“ ziemlich gut! (Ralf)


Bewertung:

Ralf7,5 7,5 / 10

Anzahl der Songs: 9
Spielzeit: 46:38 min
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichungstermin: 02.06.2017

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