Stone Sour Hydrograd 400x400Das neue Album ist im Kasten, so die frohe Kunde des Stone-Sour-Drummer Roy Mayorga in einem Instagram-Post, in der er die Welt wissen lässt, dass die Aufnahmen des neuen Albums "Hydrograd" der US-Band im Kasten sind.

Die letzten Alben von Stone Sour liegen schon ein paar Tage zurück: 2012 und 2013 veröffentlichte die Band die in einen "Part1" und einen "Part 2" aufgeteilten Werke "House Of Gold & Bones", zuletzt erschienen 2015 die Cover-EPs "Meanwhile In Burbank..." und "Straight Out Of Burbank". Frontmann Corey Taylor veröffentlichte außerdem in der Zwischenzeit mit seiner anderen Band Slipknot das Album ".5: The Gray Chapter".

Das neue Werk "Hydrograd" des Roadrunner-Acts erscheint weltweit am Freitag, den 30. Juni.

 

Aufgenommen mit Produzent Jay Ruston in den Sphere Studios in North Hollywood, Kalifornien, enthält Hydrograd u.a. den Lead-Track „Fabuless“, der als offizielles Musikvideo, das unter der Regie von Paul Brown gedreht wurde und im offiziellen YouTube Channel der Band angesehen werden kann. (Quelle: WARNER MUSIC)

Soviel zum Abholpunkt, gehen wir nun ans Eingemachte und beschäftigen uns etwas näher mit dem Longplayer. Als CD-Endkunde wünscht man es sich, mit den Worten: „Hello you Bastards“, begrüßt zu werden.Ein leicht diabolisches Lächeln überzog mein Gesicht, als mir diese Worte entgegen schlugen. Und genau so steigt STONE SOUR, die Band um Corey Taylor, mit „YSIF“ in den neuen Longplayer „Hydrograd“ ein. Als Opener / Intro für die angekündigte Tour im November / Dezember 2017 finde ich es mehr als würdig. Ob man es umsetzt, davon werde ich mich höchstpersönlich überzeugen.

Im Terminkalender wird am 26.11.2017 ein rotes Kreuz für die Luxexpo in Luxemburg erscheinen.

Stimmlich tobt sich Taylor über die gesamte CD hin aus. Vom Country-Sound geladenen „St. Marie“ und „When The Fever Broke“ in der absolut ruhige Töne angeschlagen werden, bis hin zu absoluten Vollgasnummern, wie „Taipei Person – Allah Tea“, die in Teilen sehr Gitarrenlastig daherkommen, ist auf diesem Album alles vorhanden. Auch Roy Mayorga läßt die Kessel durchweg ordentlich krachen. Auf „Knievel Has Landed“ und „Somebody stole my Eyes“ läßt er sich, was dies betrifft, ordentlich aus, während Taylor sich zwischen bellendem Shouten und Gesang aufhält. Für mich stimmig und stets hart am Gas. Christian Martucci und Josh Rand bilden über die gesamte CD einen feinen, unterstützenden Gitarrenklangteppich, unterstützt durch Johny Chow am druckvollen Bass.

„Hydrograd“, der eigentliche Titelsong des Albums zündet bei mir leider erst nach mehrmaligem Hören. Für mich persönlich nicht „DER“ Song auf dem Album.

„Song #3“ empfinde ich als Radiotauglich, bzw. hat er durchaus das Potential für einen Rocksampler, mehr leider nicht. Mit „Fabuless“ hat mich STONE SOUR erneut im Griff. Der Wechsel zwischen dem bissigen Shouten und der Gesangsstimme Corey Taylors hat mich erneut gepackt.

Gut, einige wenige Songs plätschern etwas dahin, mit „Whiplash Pants“ reißt man nochmal den Hebel in Sachen Tempo und Druck herum.

Alles in Allem ein meiner Meinung nach gutes bis sehr gutes Album. Wie STONE SOUR dies auf der Tour umsetzen, darauf darf man gespannt sein.

Zumindest haben sie mit diesem Album einen großen Schritt weg von den Konzeptalben der "House Of Gold & Bones" Reihe gemacht. Man darf gespannt sein, wie die Fans das Album aufnehmen und wohin der weitere Weg führen wird. (Alex)

 

Alex28,5 8,5/10

 

Anzahl der Songs: 15
Spielzeit: 65:22 min
Label: Roadrunner / Warner
Veröffentlichungstermin: 30.06.2017

 

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