utsornr160Der erste Teil dieses Buches im Jahre 2009 schien nicht unbedingt auf eine weitere Ausgabe abzuzielen, aber der Erfolg dieser Interviewsammlung veranlasste die Autoren Bertolotti / Rutten / Rohner wohl zu diesem Schritt, kürzlich Band 2 auf den Markt zu bringen.
Rock'n'Roll und Tattoos sind seit Anbeginn ihrer Zeit quasi unzertrennlich, und mit dem stetigen Wachstum der Rockmusiker steigt auch der Trend der künstlerischen Körperverzierungen von bekannten und wichtigen Vertreter dieser Zunft. Sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser Szene gibt es zwar auch vereinzelt Modetrendbewegungen, was Tattoos angeht, aber eigentlich hat in der Welt des Rock jeder sein eigenes Statement zu vertreten, und so manche Bunthaut hat sogar zu jedem einzelnen Bildchen eine mitunter lange Geschichte zu erzählen.

Kein Wunder also, dass es eine Fortsetzung der Erzählungen von Stars und Sternchen gibt, die in diesem Band aber auch mal über den musikalischen Tellerrand blickt und auch außerhalb der Szene interessante Personen befragt.

judaspriest_hoerbuchEigentlich bin ich ja kein großer Fan von Hörbüchern. Sie werden in der Regel zu langsam vorgelesen, wenn man etwas nicht richtig mitbekommen hat, kann man nicht einfach den Satz noch einmal lesen, sondern muß umständlich spulen und – es gibt in der Regel nur einen Sprecher, was das ganze unglaublich monoton erscheinen läßt (ungefähr wie diese osteuropäischen Synchronisationen von Filmen, bei denen dann alle Personen von der gleichen Person gesprochen werden). Aber bei einem Metal-Hörbuch über Judas Priest könnte das doch alles besser sein. Ein Grund, mal in „Der Stählerne Weg von JUDAS PRIEST“ reinzuhören.

oliveruschmann_ueberlebenauffestivalsOLIVER USCHMANN, Jahrgang 1977, studierte Literaturwissenschaft, Linguistik und Anglistik, bevor er es sich zur Aufgabe machte, satirische Ratgeber zu schreiben. Dazwischen arbeitete er unter anderem auch als Musikjournalist, was ihn in Kombination eigentlich zum idealen Autor für einen – nun, sollte man es Reiseführer nennen? – Ratgeber machen sollte, der auf den verheißungsvollen Titel „Überleben auf Festivals – Expeditionen ins Rockreich“ hört. Im Gegensatz zu Heinz Sielmann ist er auf dem Titel seine Buches aber nicht mit dem Objekt seiner Forschungen und Beobachtungen abgebildet. Statt dessen strahlt dem Betrachter eine Alkoholleiche entgegen. Man fragt sich, was für das Auge wohl besser und für den Verkauf förderlicher wäre.


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